Kiel-Friedrichsort – ein Stadtteil steht auf – die KN schläft…

Nachfolgend wird ein Leserbrief an die „Kieler Nachrichten“ (KN) dokumentiert. Leider wurde er nicht veröffentlicht. Das ist Programm bei den KN – New Labour ist dort Mainstream. Gehört eben der SPD. Alles was nicht passt wird verschwiegen oder geradegeschrieben. Die KN nutzt dabei schamlos ihre Monopolstellung aus.
Hintergrund: In Kiel-Friedrichsort gibt es zwei Aufreger: Grüffkamp und Redoute. Private Investoren wollen dort bauen – Landschaftsschutz und Kleingärten egal…
Konkret hat die Frau eines Ortsbeiratsmitglieds ein potentielles Baugrundstück gekauft und plopps beschliesst der OBR eine Bebauung. Korruption? Nicht doch, nicht in Kiel und nicht in Deutschland. Nach Sicht der LH Kiel ist Korruption in Ortsbeiräten gar nicht möglich (siehe dazu auch Windkraft in Meimersdorf), weil das ein Gremium ist, das nicht entscheidet (tschuldigung für die extrem verkürzte Rechtsdarstellung). Jedenfalls lehnen sich Bürgerinnen und Bürger gegen die Obrigkeit auf und schon kommt der nächste Skandal: Die OBR-Vorsitzende Wellendorf diskreditiert eine Unterschriftensammlung, die deutlich machte, dass viele Menschen in Friedrichsort die Zerstörung der Grünflächen ablehnen. Jedenfalls gehts hoch her in Fiedelör – inklusive Hausdurchsuchung bei einem vermeintlich militanten Kleingärtner.
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Die Dohle ist Vogel des Jahres 2012

Intelligente Singvögel brauchen einen besseren Schutz ihrer Lebensräume
Berlin, Neumünster: Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat heute die Dohle (Coloeus monedula) zum „Vogel des Jahres 2012“ gekürt. Damit beleuchtet der NABU eine der intelligentesten heimischen Vogelarten, die trotz ihrer Anpassungsfähigkeit immer weniger Nistmöglichkeiten findet. Mit der Ernennung zum Vogel des Jahres setzt sich der NABU verstärkt für die geselligen Dohlen ein, denn ihre Lebensräume werden immer mehr eingeengt. Es sei dringend, die vielseitigen Stimmtalente besser zu schützen, denn Dohlen stehen bereits in mehreren Bundesländern auf der Roten Liste der gefährdeten Arten oder wie in Schleswig-Holstein auf der Vorwarnliste.
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Kolumbien: Keine Entwicklungshilfe für Militär-Einsätze

Protestaktion von Rettet den Regenwald
Bei seiner Südamerikareise im November hat Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel der kolumbianischen Regierung zugesagt, ihren Plan zur vollständigen Sicherung des Macarena-Gebiets („Plan de Consolidación Integral de La Macarena“ – PCIM) mit einer halben Million Euro zu unterstützen. Über die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) will Niebels Ministerium BMZ zivile Projekte wie Raum- und Umweltordnungspläne in der kolumbianischen Krisenregion La Macarena fördern und die Mitspracherechte der ansässigen Landbevölkerung stärken.
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Weltbank: Verschleierung der Palmöl-Konsequenzen

Pressemitteilung vom World Rainforest Movement, Biofuelwatch, Latin American Network against Monoculture Tree Plantations RECOMA, Rettet den Regenwald und Salva la Selva
Die Weltbank veranstaltet von 31. August bis 1. September 2010 in Frankfurt am Main die vorläufige Abschlusssitzung ihres Konsultationsverfahrens zur Ausarbeitung einer Finanzierungsstrategie von Palmölprojekten. Umweltgruppen fordern von der Weltbank endgültig, die Finanzierung von Ölpalmen zu stoppen.
Die weltweite Kritik an der Nachhaltigkeit von Palmöl-Plantagen nimmt zu. Im September vergangenen Jahres hat die Weltbank nach Klagen mehrerer Gruppen vor allem aus Indonesien und Papua-Neuguinea beschlossen, die Finanzierung für den gesamten Sektor auszusetzen. Weltbankpräsident Zoellick erklärte per Schreiben, er habe die Internationale Finanzkorporation (IFC) mit der Überprüfung der aktuellen Strategien beauftragt. Die Ergebnisse der IFC sind für die gesamte Weltbankgruppe beschämend.
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Gengerstenfeld: Kurzer 3. Prozesstag in Gießen, Höhepunkt am 26.

Gendreck weg!
Gendreck weg!
Nur eine Stunde dauerte der dritte Prozesstag in der zweiten Instanz wegen der Teil-Feldbefreiung am Gießener Gengerstenfeld 2006. Der einzig geladene Zeuge, ein Polizist aus der Truppe, die eigentlich das Geschehen um das Feld beobachten sollte, kam nicht. Stattdessen wurde ein bisschen über Rechtsfragen diskutiert, Akten wurden gewälzt und der nächste Prozesstag geplant. Der wird es in sich haben – neben dem Versuchsleiter Kogel ist jetzt auch der Sachbearbeiter bei der Überwachungsbehörde geladen! Gengerstenfeld: Kurzer 3. Prozesstag in Gießen, Höhepunkt am 26. weiterlesen

Ulm: Vielfalt ernährt die Welt…natürlich ohne Gentechnik

Vielfalt ernährt die Welt
Vielfalt ernährt die Welt
Deutliches Zeichen für eine gentechnikfreie Landwirtschaft
Ulm/ Stuttgart. Die Veranstalter der für den 13. September 2009 geplanten Kundgebung „Vielfalt ernährt die Welt … natürlich ohne Gentechnik“ auf dem Ulmer Münsterplatz kamen am heutigen Mittwoch zusammen, um die Veranstaltung und ihre Forderungen für gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittel vorzustellen. Der Tag, für den neben der Kundgebung eine gentechnikfreie Tafel, eine Schleppersternfahrt sowie Markt- und Infostände geplant sind wird von der Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, Bioland Landesverband Baden-Württemberg e.V., BUND Landesverband Baden-Württemberg e.V., Demeter Landesverband Baden-Württemberg e.V., Gentechnikfreies Europa e.V., dem Katholische Landvolk und dem NABU Landesverband Baden-Württemberg e.V. organisiert. Initiator ist das Aktionsbündnis Gentechnikfreie Landwirtschaft in Baden-Württemberg. Ulm: Vielfalt ernährt die Welt…natürlich ohne Gentechnik weiterlesen

Rußfrei fürs Klima in Hannover

Bearbeitete Quelle: DUH e.V.

Feinster Dieselruß beschleunigt die Eisschmelze in der Arktis und mit ihr die Erderwärmung – Städte sind bei der Bekämpfung des Effekts besonders gefordert – Beispiel Hannover zeigt Erfolge und neue Handlungsmöglichkeiten

Hannover: Feinste Rußpartikel sind nicht nur verantwortlich für schwere Gesundheitsschäden vor allem in den städtischen Ballungsräumen. Sie tragen darüber hinaus – neben den bekannten Treibhausgasen wie Kohlendioxid – zur globalen Klimaerwärmung bei. Insbesondere beschleunigen Rußpartikel das Abschmelzen des arktischen Eises. „Rußpartikel aus Europa gelangen über die Atmosphäre bis in die Arktis und lagern sich dort auf dem Eis ab. Es entsteht eine Art Grauschleier, das Eis erwärmt sich deshalb bei Sonneneinstrahlung stärker. Im Ergebnis schmelzen die Eismassen schneller und die Temperatur in der Arktis steigt“, sagte der internationale Verkehrsberater Dr. Axel Friedrich heute in Hannover. Weil die Rußpartikel in der Arktis vor allem aus Europa stammen, sei hier auch der Handlungsbedarf am größten. Andererseits gebe es eine große Chance für schnelle Erfolge bei der Bekämpfung dieses Aufheizeffekts, weil sich Rußpartikel im Gegensatz zu Treibhausgasen nur vergleichsweise kurz in der Atmosphäre halten.
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