Kiel: Hagel-Gedanken zum Wegebau im Sandkrug, Barrierefreiheit, HDW…

Hagel zeigt Erosion von Wegefläche in Kiel-Gaarden
Hagel zeigt Erosion von Wegefläche in Kiel-Gaarden
Die wassergebundene Wegedecke im Sandkrug in Kiel-Gaarden wurde in den letzten Jahren mindestens zwei Mal von der LH Kiel saniert. Hauptproblem ist das starke Gefälle der Straße, das einen DIN-EN-konformen Bau schwierig macht. Es spricht für die Ausführungsqualität, dass die Wegefläche in der Gesamtbetrachtung stabil ist. Allerdings zeigt das Hagelbild beginnende Erosionsrinnen. Diese entstehen vor allem in den Bereichen der Entwässerung von Wegen und Parkplätzen des Privatgrundstückes (ehemalige KWG) auf die öffentlichen Wege.
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Kein Atommüll in Kochtöpfe und Gehwege – Einwendungen jetzt!

Quelle ROBIN WOOD-AktivistInnen protestieren gegen Pläne zum Rückbau des AKW Neckarwestheim 1
Heute Vormittag demonstrieren Aktive von ROBIN WOOD in Stuttgart vor dem baden-württembergischen Energieministerium gegen das Rückbaukonzept für das AKW Neckarwestheim 1. Zwischen zwei Fahnenmasten vor dem Minsterium spannten Kletterer ein Banner mit der Forderung: „Kein Atommüll in Kochtöpfe und Gehwege – Einwendungen jetzt!“ Mit der Aktion unterstützen sie die aktuell laufende Einwendungskampagne gegen das vom Energiekonzern EnBW beantragte Konzept für den Rückbau des Atommeilers Neckarwestheim 1. Noch bis zum 18. März 2015 liegen Teile der Antragsunterlagen u.a. im Umweltministerium öffentlich zur Einsicht aus und sind online verfügbar.
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Alternativlose Bürgerbeteiligung beim „Kiel-Kanal“

Leserbrief zu den beiden Beiträgen der KN v. 4.12.2014 Kiel-Kanal bekommt Rückenwind und Offensive für den Kiel-Kanal von Dr.-Ing Florian Liedl, Landschaftsarchitekt.

Mit demokratischer Bürgerbeteiligung und moderner Planungspartizipation hat die jetzt angelaufene Beteiligung der Öffentlichkeit nicht viel zu tun – es geht hier lediglich um einige Ausführungsdetails der einzig vorgegebenen ‚Einheitsvariante’ und der mündige Bürger fühlt sich als demokratisches Alibi verschaukelt. Angemessen wäre eine offene Diskussion über grundsätzliche Varianten der Ausgestaltung und Stadtraumverbesserung. Alternativlose Bürgerbeteiligung beim „Kiel-Kanal“ weiterlesen

Brasilien: Mundurukú wollen Millionen Bäume vor Rodung für Staudamm retten

Protestaktion von Rettet den Regenwald
„Tapajós Livre“, fordern die Mundurukú: „Freier Tapajós“. Mit Booten sind die Indigenen den Fluss hinauf nach São Luiz gefahren, um dort zu demonstrieren, wo bald Tausende Tonnen Beton und Stahl das Wasser stauen sollen. 8.040 Megawatt soll der Damm leisten – Energie für Aluminiumhütten, Bergbaukonzerne und Industrieanlagen.
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Freispruch für S21-Gegner im Betonblock-Prozess

Stuttgart 21- Nein Danke!
Stuttgart 21- Nein Danke!
Versammlung bei der „Langen Nacht der Bürgerbeteiligung“ im Stuttgarter Schlossgarten wurde nicht rechtswirksam aufgelöst Quelle

Das Landgericht Stuttgart hat gestern in einem Berufungsverfahren zwei S21-Gegner vom Vorwurf des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte freigesprochen. Die Aktivisten, die bei ROBIN WOOD und den Parkschützern aktiv sind, hatten am 15. Februar 2012 an der „Langen Nacht der Bürgerbeteiligung“ teilgenommen, um gegen die unmittelbar bevorstehende Zerstörung des Schlossgartens für das Bahn- und Immobilienprojekt Stuttgart21 zu protestieren. Die beiden hatten sich an einem im tiefgefrorenen Boden liegenden Betonblock festgemacht. Dadurch – so der Vorwurf – hätten sie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte geleistet. Das Urteil könnte Auswirkungen auch auf andere Verfahren haben. Denn der Richter stellte fest, dass die Versammlung der „Langen Nacht der Bürgerbeteiligung“ nicht rechtswirksam aufgelöst worden war. Die Staatsanwaltschaft kann gegen das Urteil in Revision gehen.
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Satire zum Kiel-Kanal: Transparente Illusion

Schiffsabgase - werden kostenlos mit abgegeben...
Sichtbeziehung Schiffsabgase
Für das bessere Verständnis des Siegerentwurfs zum Kleinen Kiel Kanal ein Text des Landschaftsarchitekten Dr. Florian Liedl:
Transparente Illusion
Licht durchflutetes, glasklares Wasser läd zum Plantschen und Flanieren in der Stadt ein, anschließend ein Sonnenbad und eine balinesische Massage auf den schwarzen geheizten Lavasteinen vielleicht, bevor man in der hochwertigen Gastronomie von Mc Doof einkehrt.
Ein vitaler Schilfgürtel reinigt das Wasser biologisch, unter den Brücken sieht man keine Rohre, der Wasserspiegel steht nur 1 m unter der Straßenoberfläche an und es gibt keine grauen Betonschluchten. Leider kommen da allerdings jetzt nicht mehr die Gondeln im Venedig des Nordens durch.
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Unsozial und umweltschädlich: das Kieler Zentralbad – Rede im Rat

Rettet Katzheide - Protest in Kiel-Gaarden
Rettet Katzheide - Protest in Kiel-Gaarden
Rede von Ratsfrau Zimmermann in der Ratsversammlung am 8.11.2012 zu TOP 13.8 Bebauungsplan Nr. 871 „Sport- und Freizeitbad“ und Teilaufhebung des Bebauungsplanes Nr. 615 in der Fassung seiner 1. Änderung (Satzungsbeschluss) – Drucksache – 0703/2012

Frau Stadtpräsidentin, meine Damen und Herren,

wir haben in der Vergangenheit schon an vielen Stellen Kritik am Projekt Zentralbad geübt. Heute möchte ich aus der aktuellen Beschlussvorlage ein paar Aspekte herausgreifen:

Zum Bereich Umwelt fordert der BUND u.a. „die Verwaltung auf, die Versiegelung zu minimieren und für geeignete Entsiegelungsflächen im Innenstadtbereich zu sorgen. Ausgleichsmaßnahmen am Stadtrand ändern das Bioklima der Innenstadt nicht.“
Die Verwaltung antwortet darauf, die Verbesserung des Bioklimas in der Kieler Innenstadt […] finde im Abwägungsprozess zur Bauleitplanung stets Beachtung. „So wurden in dieser Planung das Wasserbecken sowie die Grünstreifen und Baumstandorte auch aus diesem Grunde planungsrechtlich gesichert.“

Das muss man sich wirklich dreimal durchlesen: Allen Ernstes wird behauptet, dass eine winzige künstliche Betonwasserfläche mit schlechtester Wasserqualität positive Auswirkungen auf das Bioklima habe – an der Hörn – in der Nähe eines Teiches.
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