
So entstand ein sehr trockener und nährstoffarmer Lebensraum, der hier u.a. von Erdkröten schon während der Bauphase angenommen wurde.
Pflanzen entwickeln sich auf diesem Spezialstandort vor allem stark abhängig von den Niederschlagsmengen. Dadurch wurde in dem ansonsten überwiegend nährstoffreichen und von der Bodenfeuchtigkeit her als frisch einzustufenden Grundstück ein pflegearmer Beetbereich geschaffen, der zahlreichen frühblühenden Einjährigen sowie extrem trockenheitsverträglichen ausdauenden Pflanzen Raum bietet. Eine einfache Möglichkeit Biodiversität auf dem Grundstück zu steigern und damit auch eine Trittsteinfunktion (Biotopverbund) für andere Gärten und die Landschaft zu schaffen.
In der Mitte zu sehen ein größerer Stein als Trittfläche: Zum leichten Überqueren der Mauer, um in der Gartenmitte einen Übergang zwischen den zwei Grundstücken zu haben.
Der Betonbruch kam hier aus der Entsiegelung einer Pflasterfläche in der Nachbarschaft. Die Energiebilanz dieser Bauweise ist also im Verhältnis zu vielen anderen Gartenbauten sehr positiv.