Protestaktion von Rettet den Regenwald
Das Dorf Thervoy Kandigai liegt 50 km nördlich von Chennai (ehemals Madras) und ist von Weiden, dichten Wäldern, Reisfeldern und Seen umgeben. Die Menschen leben unmittelbar vom Wald, aus dem sie Heilpflanzen, wilde Früchte und Gemüse beziehen. Vor allem in der Dürrezeit, wenn der Reis knapp ist, hängt ihr Überleben von den Naturressourcen ab. Zudem spielt der Wald als Wasserreservoir eine wichtige Rolle für die 13 umliegenden Dörfer. Die Einheimischen wehren sich dagegen, dass das Michelin-Werk ihren Wald und damit auch ihre Lebensgrundlagen vernichtet. „Sie können unsere Häuser nehmen, aber nicht den Wald. Niemand hat das Recht, den Wald zu zerstören“, klagt Anbhazhgan, ein ehemaliger Dorfvorsteher, an.
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Kategorie: Pflanzen
Kiel 19.1.2012 Stadtgrün-Ausverkauf stoppen

SCHLUSSVERKAUF!
Gibt es nicht mehr? In Kiel schon. Die Stadt Kiel verkauft die Kleingartenanlage am Prüner Schlag an Möbel Kraft.
Selbst die Aussage, dass 120 Kleingarten erhalten bleiben sollen, erweist sich jetzt als leeres Versprechen.
Die KN schreibt, der Widerstand nimmt ab.
Wir zeigen – das Gegenteil stimmt.
Donnerstag 19.01.2012 17:30 Rathausplatz
Bringe Freundinnen und Freunde und gute Laune mit.
Mit Laternen, Kerzen und freundlichen Überraschungen
Legen wir eine Schippe drauf.
Bis dann.
KleingärtnerInnen, AnwohnerInnen, Initiativen und Einzelpersonen
Möbelkraft will in Kiel alle Armengärten vernichten

Spiegelung einer Seite von möbelmachtamwestring.de
Der Inhalt dürfte nächste Woche für ausreichend Gesprächsstoff in Kiel sorgen…
Möbel Kraft: „Das gesamte Kleingartengelände von 17ha wird vernichtet!“
Am 4.1. 12 hatte der Vorstand des Kleingärtnervereins KGV 1897 e.V. Besuch von Möbel Kraft. Dabei wurde gesagt, dass (wahrscheinlich) sämtliche Kleingärten der Anlagen Prüner Schlag und Brunsrade vernichtet werden sollen. Auszüge aus der Gesprächsmitschrift:
* Die 17 ha große Fläche wird gekauft, auch wenn nur 11.5 ha gebraucht werden, der F-Plan wird also das gesamte Gelände umfassen.
* Alle 337 Kleingärten werden aufgekündigt. Es soll somit allen Pächtern im Prüner Schlag und in der Brunsrade gekündigt werden.
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Kiel: Grüne verkaufen Stadtgrün

Gerücht, das in Kiel kursiert: Vertreter von Möbel Kraft (Krieger) sollen gegenüber den Kleingärtnern erklärt haben, dass Möbelkraft sämtliche Gärten abreissen will. In der öffentlichen Diskussion wurde bisher immer behauptet, dass eine Teilfläche ausgespart würde. Wenn das Gerücht stimmt sollte die politische Diskussion im Kieler Rat erneut geführt werden – wurden dann dort doch Beschlüsse unter völlig falschen Annahmen getroffen.
Kiel 19.1.2012: Schluss mit Schlussverkauf – Aktion Möbelkraft NIE!
Kiel macht Grün weg!
Rathaus umzingeln – Ausverkauf beleuchten

– wir werden mehr und machen weiter!
…so ungefähr wird nächste Woche ein gemeinsames Flugblatt zahlreicher Kieler Gruppen aufrufen.
Am Donnerstag, 19.1.2012 findet um 17.30 Uhr auf dem Rathausplatz in Kiel eine Protestveranstaltung gegen den Ausverkauf des Stadtgrüns statt. Hauptaufreger ist dabei die geplante Vernichtung von 17 Hektar Kleingärten (Prüner Schlag / Brunsrade) am Westring bzw. Hasseldieksdammer Weg. Der Möbelkonzern Krieger / Möbel Kraft will Ikea wirtschaftlich angreifen und dafür die historischen Armengärten Kiels (eines der ältesten deutschen Kleingartengebiete!) zerstören.
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Orang-Utans sind kein Ungeziefer!
Sagen Sie der Palmöl-Industrie: Orang-Utans sind kein Ungeziefer!
Protestaktion von Rettet den Regenwald
„Arbeiter fanden einen Orang-Utan auf der Plantage,“ heißt es in einem BBC-Interview. „Das Unternehmen zahlte ihnen hundert Dollar, wenn sie den Affen fangen. Ich weiß nicht genau was dann mit ihm geschehen ist, aber die Firma will die Orang-Utans los werden, denn sie werden als Ungeziefer betrachtet.“
Obwohl die großen Menschenaffen in Indonesien unter strengem Schutz stehen, werden sie dennoch gnadenlos gejagt. Ihr Lebensraum ist durch die extreme Ausbreitung von Ölpalm-Plantagen bedroht. Der Wald wird gerodet und somit die Lebensgrundlagen der Orang-Utans vernichtet. Auf den Plantagen irren sie auf der Suche nach Nahrung umher und fressen die Setzlinge. Deswegen haben die Palmöl-Konzerne die Orang-Utans zum Abschuss freigegeben.
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Lacoma-Baumbesetzung: Polizei räumt rechtswidriges Vorgehen ein
Polizei räumt rechtswidriges Vorgehen gegen Robin Wood-Aktivisten ein
Die Cottbuser Polizei hat jetzt eingeräumt, dass ihr Vorgehen gegen BaumbesetzerInnen von ROBIN WOOD in Lacoma im September 2007 teilweise rechtswidrig war. Die Polizei hatte ohne richterlichen Beschluss mehrere AktivistInnen stundenlang in Gewahrsam gehalten. Die UmweltschützerInnen hatte gegen die Erweiterung des Braunkohletagebaus von Vattenfall in der Lausitz protestiert. Mehrere Dutzend Aktive von ROBIN WOOD hatten im September 2007 Bäume in Lacoma besetzt, um sie vor der Fällung für die Erweiterung des Braunkohletagebaus Cottbus-Nord zu schützen. Während der Räumung am 27. September 2007 waren mehr als 20 von ihnen – ohne Angabe von Gründen – in Gewahrsam genommen und in die Gewahrsamnahmestelle Cottbus gebracht worden. Dort waren sie über mehrere Stunden festgesetzt worden – ohne Kontakt zu ihren Anwälten oder richterlichen Beschluss.
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