Regenwaldvernichtung mit Weltbankgeld

Protestaktion von Rettet den Regenwald
Seit 1965 hat die Weltbank zwei Milliarden US-Dollar in den Anbau und die Verarbeitung von Palmöl investiert, gut die Hälfte davon in Indonesien und Malaysia. Palmölunternehmen wie der Wilmar-Konzern kamen immer wieder in den Genuss von Krediten und Entwicklungsgeldern von Weltbank und deren Ableger für die Privatwirtschaft, der Internationalen Finanzkorporation (IFC). Die Palmölplantagen haben sich im gleichen Zeitraum weltweit verachtfacht, in Indonesien sogar verdreiundzwanzigfacht, schreibt die Bank. Dabei hat sie tatkräftig mit geholfen. Zu ihren insgesamt fünfzehn in Indonesien finanzierten Palmölprojekten zählt unter anderem die „erfolgreiche Anlage von 100 000 Hektar Palmölplantagen“.
Regenwaldvernichtung mit Weltbankgeld weiterlesen

Schluss mit Weltbank-Geldern für Palmöl

Protestaktion von Rettet den Regenwald

Das Öl der afrikanischen Ölpalme (Elaeis guineensis) ist heutzutage in jedem zweiten Supermarktprodukt zu finden. Es wird weltweit massenhaft für die Produktion von Lebensmitteln, Kosmetika und chemischen Produkten eingesetzt. Neuerdings fahren auch unsere Autos mit dem tropischen Öl und Kraftwerke werden damit betrieben. Die Jahresproduktion beläuft sich bereits auf 46 Millionen Tonnen weltweit, mehr als von jedem anderen Pflanzenöl erzeugt wird, und mit weiter stark steigender Zunahme.
Schluss mit Weltbank-Geldern für Palmöl weiterlesen

Soja-Anbau auf Kosten des Regenwaldes stoppen

Protestaktion von Rettet den Regenwald
40 Millionen Hektar Regenwald – mehr als die Fläche Deutschlands – musste in Südamerika schon weichen, um Platz für den Soja-Anbau zu machen. Soja-Monokulturen zerstören lokale Ökonomien, Biodiversität, Böden und Wasser-Ressourcen. Landkonflikte brechen aus und enden mit der Vertreibung der Menschen, die keinen Titel für das Land haben, das sie ihr Leben lang behutsam bearbeitet haben. Damit die Soja-Produktion weiter wachsen kann, wird täglich hektarweise Regenwald für neue Anbauflächen vernichtet. Soja-Anbau auf Kosten des Regenwaldes stoppen weiterlesen

BP zerstört in Brasilien die Savannen des Cerrado und bedroht die Regenwälder

Protestaktion von Rettet den Regenwald
Zum hundertjährigen Jubiläum verbucht BP Gewinne wie nie zuvor. Mit prall gefüllten Kassen erweitert der drittgrößte Ölkonzern der Welt sein Angebot und wird immer mehr zum allgemeinen Energieversorger. Auf seinem Weg nach oben schreckt BP nicht davor zurück, die letzten Erdölvorkommen wie die kanadischen Ölsande anzuzapfen oder in Kraftstoffe aus Pflanzen zu investieren, die Menschen, Tieren und Pflanzen ihren Lebensraum nehmen. BP zerstört in Brasilien die Savannen des Cerrado und bedroht die Regenwälder weiterlesen

Gießen im Garten: Brunnen- und Regenwasser wesentlich sinnvoller als Leitungswasser

Bonn/Geldern. Schönes heißes Wetter – da fließt viel Wasser durch den Gartenschlauch. Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V. (BBU) und der VSR-Gewässerschutz e.V. weisen darauf hin, dass Leitungswasser viel zu wertvoll ist, um damit im Garten die Pflanzen zu bewässern. Mit den Trinkwasservorräten muss sorgsamer und sparsamer umgegangen werden. Deshalb raten die beiden Umweltschutzorganisationen im Garten nur Brunnen- oder Regenwasser
zu verwenden. Gießen im Garten: Brunnen- und Regenwasser wesentlich sinnvoller als Leitungswasser weiterlesen

LNV Ba-Wü legt Waldpapier vor: Der Weg zum naturnahen Wald

Wald leidet unter Dominanz wirtschaftlicher Ansprüche
Der Landesnaturschutzverband Baden Württemberg e. V. (LNV) reklamiert, dass im Land die nach dem Naturschutzgesetz festgelegte „gute fachliche Praxis“ für die Waldbewirtschaftung immer noch nicht definiert ist. Weder seien bisher die Pflichten für Waldbesitzer ausreichend beschrieben noch böten Förderprogramme Anreize für den Artenschutz. So wundere es nicht, dass auch im Wald das Artensterben weiter voranschreite. Mit seinem Positionspapier „Der Weg zum naturnahen Wald“ möchte der LNV nun Vorschläge zur Konkretisierung dieser Vorschriften leisten. LNV Ba-Wü legt Waldpapier vor: Der Weg zum naturnahen Wald weiterlesen

Zukunft säen – Im Herbst mitmachen bei Aktionen auf Demeter-Höfen

Wer macht sich schon darüber Gedanken, welches Saatgut und wie viel Arbeit nötig sind, um gutes Brot, frische Brötchen, ein gesundes Müsli oder knackige Möhren essen zu können. Bei der Mitmach-Aktion Zukunft säen auf Demeter-Höfen jetzt im Herbst wird das Thema Saatgut richtig lebendig. Die Demeter-Landwirte laden dazu ein, gemeinsam ein Getreidefeld mit bio-dynamischem Saatgut einzusäen. „Das ist ein unvergessliches Erlebnis und zugleich eine Manifestation gegen die Gentechnik,“ betont Demeter-Vorstand Stephan Illi. „Wir säen, was wir in Zukunft ernten und essen wollen. Dafür übernehmen wir die Verantwortung. Wir sind viele, wir haben die Felder und wir haben das bio-dynamische Saatgut,“ erklären die Demeter-Bäuerinnen und -Bauern, die für die Aktionen ihre Felder präparieren. Zukunft säen findet in vielen Bundesländern zwischen dem 12. September und 17. Oktober statt. Zukunft säen – Im Herbst mitmachen bei Aktionen auf Demeter-Höfen weiterlesen