Tödliche Gifte: Millionen Schmetterlinge verschwunden

Gentechnik und Herbizide bedrohen den Monarchfalter und seine Futterpflanzen (Foto: Rachel James - Lizenz CC BY-NC-SA 2.0)
Gentechnik und Herbizide bedrohen den Monarchfalter und seine Futterpflanzen (Foto: Rachel James - Lizenz CC BY-NC-SA 2.0)
Protestaktion von Rettet den Regenwald
Millionen Monarchfalter fliegen jedes Jahr aus den USA zum Überwintern nach Mexiko. Nun ist das Naturschauspiel bedroht. Schuld ist der massive Anbau von Biosprit- und Futterpflanzen in den USA. Auf den Monokulturen mit Genmais und Gensoja können die Schmetterlinge nicht überleben. Bitte fordern Sie deren Schutz.
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30.11. München: Demo gegen Gentechnik und Patente auf Lebewesen

Wir blasen Euch den Marsch!
Keine Patente auf Pflanzen und Tiere – Keine Gentechnik auf dem Acker, im Futter und in Lebensmitteln !
Aufruf zur öffentlichen Demonstration 30. November 2012.

Auftakt: ab 11 Uhr, am Odeonsplatz in München,
Abschlussaktion: 13 Uhr Europäisches Patentamt in München (Erhardtstr).

Patente auf Pflanzen und Nutztiere ermöglichen es Firmen wie Monsanto, Dupont, Syngenta, Bayer, BASF und der KWS Saat AG sich Monopolrechte an Pflanzen und Tieren zu sichern. Die internationalen Konzerne übernehmen so die Kontrolle über die Grundlagen der Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung. Gleichzeitig drücken die Konzerne immer mehr gentechnisch veränderte Pflanzen auf den Markt, für deren Sicherheit niemand garantieren kann.
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Kampagne: Allestöter Roundup verbieten

Flyer Allestöter Roundup
Flyer Allestöter Roundup
Kampagne des Umweltinstitut München zum Verbot von Glyphosat und Gentechnik.
„Verbraucherpolitik muss Transparenz schaffen, für Rechtssicherheit sorgen und gesundheitlichen Schutz gewährleisten.“ (Bundesministerin Ilse Aigner)

Frau Aigner, wir nehmen Sie beim Wort und fordern den sofortigen
– Verkaufsstopp glyphosathaltiger Pflanzengifte an Privatpersonen
– Stopp des Einsatzes glyphosathaltiger Pflanzengifte in der Landwirtschaft
– Importstopp genmanipulierter Lebens- und Futtermittel
Denn wir brauchen gesunde Lebensmittel für alle Menschen und Tiere!
Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Herbizid, bekannt unter dem Namen Roundup von Monsanto. Seit 1996 wird glyphosatresistente Gensoja in großen Mengen in Europa als Futtermittel eingesetzt. Über Eier, Milch und Fleisch gelangt Glyphosat auf unsere Teller, ebenso wie der in Glyphosat-Mischungen enthaltene Zusatzstoff POEA sowie das Abbauprodukt AMPA. Letztere sind wesentlich giftiger als Glyphosat selbst.
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Kiel: Vergiftung unserer Nahrung mit Glyphosat – Vortrag am 21.11.

Über die schleichende Vergiftung unserer Nahrung mit Glyphosat (Roundup) referiert die Expertin Anja Sobczak vom Umweltinstitut München am Mittwoch, dem 21. November 2012, um 19.30 Uhr im Ratssaal des Kieler Rathauses.
Bioland Schleswig-Holstein lädt in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Kiel zu dieser Veranstaltung ein, um die neuesten Erkenntnisse des Münchner Umweltinstituts einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
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Kiel 9.11.: Veranstaltung zur Situation indonesischer Textilarbeiterinnen

Indonesische Textilarbeiterinnen zwischen Ausbeutung und Widerstand
Vortrag und Diskussion
Freitag 9. November 2012 – 18.00 Uhr im Ev. Zentrum, Gartenstraße 20, Kiel

Ari Lazuardi Pratama (TURC, Jakarta, Indonesien)
Lars Stubbe ( CCC-Eilaktionskoordinator Berlin, Inkota)
Moderation: Waltraud Waidelich (CCC Kiel, Frauenwerk der Nordkirche)

Firmen wie Adidas, Nike, Zara, H&M, Esprit versprechen ihren Kunden gute Arbeitsbedingungen in ihren Produktionsstätten. Doch wie sieht die Realität aus? Ari Lazuardi Pratama vom TURC (Trade Union Right Center) hat eine Interviewreihe koordiniert, die Teil der Studie „Indonesien: Sozialstandards in der Krise“ vom Institut Südwind ist. In seiner Rundreise durch Deutschland stellt er seine Ergebnisse vor.
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Agrosprit sofort stoppen!

Agrosprit stoppen!
Agrosprit stoppen!
Protestaktion von Rettet den Regenwald

Die Erneuerbare Energien Richtlinie der EU schreibt vor, dass dem Super- und Dieselkraftstoff für den Straßenverkehr Millionen Tonnen Agrosprit beigemischt werden muss. 2020 soll der Anteil 10 Prozent betragen.
Agrosprit bedeutet eine fatale Konkurrenz für die Ernährung der Menschheit, denn er basiert fast ausschließlich auf Nahrungsmitteln: Für Ethanol sind Mais, Weizen, Zuckerrübe und Zuckerrohr die Rohstoffe, für Agrardiesel Raps-, Soja- und Palmöl. Entgegen der Behauptungen der Agrospritlobby haben Rest- und Abfallstoffe sowie nicht essbare Pflanzen nur einen minimalen Anteil.
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Stoppt Monsanto-Soja!

Protestaktion von Rettet den Regenwald
Jedes Jahr wird in Südamerika für Soja Tropenwald von der Fläche der Niederlande gerodet. Dabei haben die Monokulturen schon jetzt unvorstellbare Ausmaße erreicht: Auf 45 Millionen Hektar wachsen in Argentinien, Brasilien und Paraguay der Gensoja und Genmais eines einzigen Herstellers, dem Monsanto-Konzern aus den USA. Das ist die Fläche von Deutschland und Österreich zusammen. Monsantos Chemiker haben das Erbgut der Pflanzen immun gemacht gegen das firmeneigene Totalherbizid Roundup. Hauptbestandteil des Pestizids ist das Pflanzengift Glyphosat. Während die patentierten Bohnen die Besprühungen überstehen, stirbt die übrige Vegetation ab.
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