Maria Luise Weissmann: Imago | Jugend des Propheten

Maria Luise Weissmann
(* 20. August 1899 in Schweinfurt bis † 7. November 1929 in München)

Jugend des Propheten

Ich liebte Linnen und die sanften Seiden
Strich meine Hand mit Lust. ER flüsterte:
„Das harte Fell des Hirsches wird dich kleiden.“
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Stiftung Naturschutz S-H zum Tag des Waldes

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Zum Tag des Waldes

Raus aus dem dunklen Fichtenforst – rein in einen Vielfaltswald voller Leben. Zum „Tag des Waldes“ am 21. März 2026 zieht die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein eine positive Zwischenbilanz. Seit Februar 2025 sind im ganzen Land neue Laubmischwälder entstanden oder auf den Weg gebracht worden. Die Maßnahmen-Manager*innen der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – eine 100-prozentige Tochter der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und der Landesstiftung selbst haben ehemalige Intensiv-Äcker oder Grünland, angegriffene Fichtenwälder oder strukturschwache Mischwälder in naturnahe Laubwälder verwandelt.
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Maria Luise Weissmann: Das frühe Fest | Gebet des taubstummen Knaben

Maria Luise Weissmann
(* 20. August 1899 in Schweinfurt bis † 7. November 1929 in München)

Gebet des taubstummen Knaben

Gott, der du schwer auf meiner Lippe ruhst,
Und ist kein Tun, das du nicht tust,
Du schläfst im Ohr mir diesen tiefen Schlaf.
Da ich dich unter Mandelbäumen traf,
Du gingst umhüllt von roten Blüten ganz.
Ich stand gebückt, ich losch in deinem Glanz,
Ich sank beschwert von deiner Pracht dahin.
Und ängste, Hoher, dem ich nahe bin,
Daß ich dir mehr entfernt und steinern werde –
Nimm doch, o Gott, mit deiner Glanzgebärde
Zurück den falschen Blick, der dich verkennt.
Aus dieser bunten Ferne, die dich trennt,
O kehre zur erloschnen Höhle gnädig ein!

Wie dunkeln Krug erfüllend fließt ein Wein.
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Laubholz-Mistel, Viscum album

Viscum album, Mistel
Im Kieler Raum nur selten zu finden: Viscum album L., die Laubholz-Mistel. Die Aufnahme wurde im Neuen Botanischen Garten Kiel gefertigt. Sie zeigt die Mistel auf Apfel (Malus spec.).
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Umwandlung eines Fichtenwaldes zu einem Laubmischwald in Klempau in Schleswig-Holstein

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-HolsteinAus ehemaligem Weihnachtswald wird neuer Wohlfühlwald für Fledermäuse und Vögel – und auch das Klima profitiert

Diese etwa 40 Jahre alten Fichten sollten es eigentlich eines Tages als Weihnachtsbäume in die Wohnzimmer Schleswig-Holsteins schaffen und zu einem gelungengen Fest und funkelnden Kinderaugen beitragen. Doch schon vor etwa 30 Jahren wurde die Kultur nahe der Gemeinde Klempau zwischen Lübeck im Norden und Ratzeburg im Süden im Kreis Herzogtum-Lauenburg nicht weiter genutzt. Die Fichten wuchsen unaufhaltsam. Noch dazu sind sie weder ökologisch wertvoll, noch langfristig stabil und führen außerdem zu einer Übersäuerung des Bodens. Deshalb müssen sie jetzt für viele kleine Eichen weichen. Die Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – eine 100 prozentige Tochter der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein – verwandelt den Weihnachtswald dort jetzt in einen naturnahen Laubmischwald und damit in ein Zuhause für zahlreiche Tiere und Pflanzen.
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Segeberg und Stormarn: Moorvernässung im Nienwohlder Moor

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Große Höhenunterschiede, große Herausforderungen: Moorvernässung unter besonderen Bedingungen

Anfang Dezember gab Janis Ahrens, Projektleiter der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, den Startschuss zu der Vernässung im Nienwohlder Moor. Die Moorlandschaft nordöstlich von Hamburg in den Kreisen Segeberg und Stormarn zieht sich grünbraun über 111 Hektar. Hier gibt es eine Besonderheit, welche die Moor- Vernässer*innen vor große Herausforderungen stellt: In dem Gelände herrschen massive Höhenunterschiede. Vor vielen Jahrzehnten fraßen sich Bagger und Schaufeln in den Moorboden, um den Torf abzubauen und das hat Spuren hinterlassen – starke Abbruchkanten und Höhenunterschiede von bis zu fünf Metern.
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Buchtipp: Andreas Galka: Verkauftes Grün

Andreas Galka: Verkauftes Grün
Andreas Galka: Verkauftes Grün
Leseempfehlung zu den Themenkreisen Kieler Stadtgeschichte, Umweltzerstörung (Klima-, Natur-, Umwelt- und Artenschutz) und Demokratieschwächung durch autoritäre Durchsetzungsstrategien, Rechtsbrüche, korruptive Vorgänge, Fehlinformationen, gebrochene Versprechen…

Andreas Galka war mehr als ein Jahrzehnt im Widerstand gegen die Ansiedlung eines Projektes von Kurt Krieger in Kiel aktiv. Zunächst als MöbelKraft-Ansiedlung angedacht, mutierte das Grundstücksgeschäft von Krieger dann zur Ansiedlung von anderen Krieger-Projekten (Höffner, Sconto). Verkauftes Grün reflektiert zahlreiche Aspekte eines Lehrstückes zur Durchsetzung eines Großprojektes in der Landeshauptstadt Kiel.
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