BUND-Broschüre: Bienenfreundliche Kommune – wie geht das?

Wildbienennisthilfe aus Ton und Lehm. Aufgenommen in Neumünster; Foto: A. Regner.
Wildbienennisthilfe aus Ton und Lehm. Aufgenommen in Neumünster; Foto: A. Regner.
Pressemitteilung des BUND SH.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Schleswig-Holstein e.V. stellt seine neue Broschüre zum kommunalen Bienenschutz vor.
„Mit dieser Broschüre zum kommunalen Bienenschutz möchten wir aufzeigen, wie man vom Hobbygärtner bis zur Verwaltungsangestellten die Lebensbedingungen für Wild- und Honigbienen im Siedlungsraum verbessern kann“, erklärt Dr. Florian Schulz aus dem BUND-Landesvorstand. „Konkrete Beispiele für Maßnahmen und Aktionsideen sowie geeignete Pflanzen zeigen den Weg zu mehr Bienenfreundlichkeit in Gemeinden, Schulen und Gärten auf“.
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Spaziergang in Kiel-Gaarden Streetart

Durch Chemikalien geschädigte Vegetationsdecke in Kiel-Gaarden
Durch Chemikalien geschädigte Vegetationsdecke in Kiel-Gaarden
Auch rund sechs Wochen nach einer unsachgemäßen Graffiti-Beseitigung ist die Vegetationsdecke durch die heruntergelaufenen Chemikalien geschädigt. Mittig ist deutlich eine ehemalige Fließspur erkennbar. Der Tonklinker scheint durch die Behandlung ebenfalls stark beansprucht.

Foto-Spaziergang in zwei Straßen in Kiel-Gaarden: Streetart
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Blüte der Titanenwurz, Amorphophallus titanum, im Botanischen Garten Kiel

Amorphophallus titanum im Botanischen Garten Kiel
Amorphophallus titanum im Botanischen Garten Kiel
Quelle: WIR in Kiel
Zur Zeit blüht die Titanenwurz oder Titanwurz (Amorphophallus titanum) im Botanischen Garten Kiel. Sie wird im tropischen Victoriahaus gezeigt. Die auf Sumatra beheimatete Pflanzenart gehört zur Familie der Aronstabgewächse (Araceae). Sie bringt die größte Einzelblüte in der Pflanzenwelt hervor. Die bis 3 Meter hohe Staude sondert einen an Aas erinnenden Geruch ab und lockt damit Insekten (z.B. Aaskäfer) an, die für ihre Bestäubung sorgen. Der Botanische Garten Kiel nutzt die große Aufmerksamkeit, die diese Blüte in der Öffentlichkeit erfährt für Werbung in eigener Sache. Das ist gut – ist es doch eine Möglichkeit, Menschen an das Thema Pflanzen und Ökologie heranzuführen. So finden sich auf dem Weg durch die Gewächshäuser mehrere Informationstafeln, die verschiedene Aspekte der Pflanze und ihrer Kultur darstellen. Blüte der Titanenwurz, Amorphophallus titanum, im Botanischen Garten Kiel weiterlesen

Freibad Katzheide Kiel: Trotz Bürgerbegehren immer noch bedroht

Katzheide-Plakat Mai 2016
Katzheide-Plakat Mai 2016
Quelle: WIR in Kiel
Rote Karte für die Stadt!

Kommen Sie am Freitag, 20. Mai, um 17 Uhr zum „Auswertungs-Spaziergang“ der LH Kiel ins Sommerbad Katzheide!
KATZHEIDE MUSS BLEIBEN!

Treffpunkt: Sozialkirche, Stoschstraße 52 und vor Katzheide.

Über 11.000 Unterschriften beim Bürgerbegehren – trotzdem trickst die Landeshauptstadt Kiel weiter. Zuletzt beim „Bürgerbeteiligungsverfahren“, bei dem Bürger*innen aber nur manchmal reden dürfen. Ergebnis des Workshops sind neben unserem auch zwei Vorschläge, die eine deutliche Verkleinerung (um 25 bzw. 90%) zum Ziel haben. Das würde Katzheide zerstören! Noch ist es nicht zu spät!
Anders als in der KN dargestellt sind wir sehr für eine Weiterentwicklung. Wir wollen den Charakter von Katzheide erhalten!

Kommen Sie bitte am 20.5. und sagen Ihre Meinung!

Unser A-4-Flugblatt Katzheide Mai 2016 PDF (2 Seiten) ist kostenlos erhältlich bei: info @ WIRinKiel.net oder unserer Postfachadresse: WIR in Kiel e.V., Postfach 6275, 24123 Kiel. Bei größeren Stückzahlen bitte Verwendungszweck angeben.

Vorbereitung: Offenes Katzheide-Treffen am Di., 10. Mai, um 18 Uhr in der Sozialkirche.
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August Stramm: Mairegen

August Stramm
(* 29. Juli 1874 † 1. September 1915)

Mairegen

Der Himmel hängt auf dem Pferderücken
Tropfen um Tropfen
Blankt
Das Fell!
Die Hufe streichen Ungeduld
Das Maul fetzt Schaum!
Zack
Zackelt der Trott die flackrigen Sehnen
In Zügel klammert die Nässe und Stemmt!
Hoch rammt der Kopf
Und stäubet Nebel!
Zack Zack
Zack Zack
Die Pfützen kreisen
Zack Zack
Zack Zack
Die Tropfen schleifen
Zack Zack
Zack Zack
Das Wittern streicht am Boden
Schritt um Schritt!
Die Erde schwült
Die Schwüle gleißt!
Mein Pferd und ich
Zerdampfen
In
Himmel und Düsen!

Kiel: Freibad Katzheide weiter bedroht: Erhalt, Verkleinerung, Auflösung als Park… Wie bitte?

Freibad Katzheide im Sommer 2015 kurz vor der durch die Bürgerinnen und Bürger erstrittenen Teil-Wiedereröffnung. Blick auf die Förde und die Stadt.
Freibad Katzheide im Sommer 2015 kurz vor der durch die Bürgerinnen und Bürger erstrittenen Teil-Wiedereröffnung. Blick auf die Förde und die Stadt.
Quelle: WIR in Kiel
Wenn Sie auch für die Zerschlagung oder den Erhalt von Freibad Katzheide sind, dann sollten Sie sich das auf keinen Fall entgehen lassen: Die Landeshauptstadt Kiel lädt ein für den 30.4.2016 von 10-14 Uhr in die Hans-Christian-Andersen-Stadtteilschule, Stoschstraße 24. Bitte kommen Sie pünktlich. Die Stadt will nach 20 Minuten Intro und Vortrag in vier Arbeitsgruppen aufsplitten, die tauschen sollen. Grob beschrieben sind das die Varianten Erhalt, Verkleinerung (!), Auflösung als Park(!) und eine Gruppe für „Alles ist möglich“. Als Gruppenarbeit sollen Bewertungsbögen abgearbeitet werden nach dem Stärke-Schwächen-Prinzip. Diese Analysemethode (SWOT) ist gut – wenn man sie wissenschaftlich anwendet. Wenn das nicht gegeben ist, ist sie alleine über die Fragenauswahl manipulativ und es mangelt an qualitativer Aussagekraft.
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Hamburger Hafenschlick bleibt Giftmüll

Pressemitteilung des BUND SH.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Schleswig-Holstein lehnt die Genehmigung der Verklappung des Hamburger Hafenschlicks durch das Umweltministerium entschieden ab.

„Seit Jahren verspricht Hamburg, sich um Maßnahmen zu kümmern, die die anfallende Schlickmenge langfristig reduzieren sollen“, erklärt Ole Eggers, Geschäftsführer des BUND Schleswig-Holstein. „Nun wurde zwar ein Eckpunktepapier vorgelegt, von der Umsetzung von Maßnahmen ist Hamburg aber noch weit entfernt. Stattdessen beharrt die Stadt auf einer weiteren Elbvertiefung mit katastrophalen ökologischen Folgen. Eine davon: noch größere Mengen an belastetem Schlick, die entsorgt werden müssen.“
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