
Das Besondere: Durch den kontinuierlichen Zersetzungsprozess ist die „Skulptur“ einer beständigen Veränderung unterworfen.
Im Hintergrund auf den Fotos zu sehen: Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus L.). Die „schwarzen“ Flecken auf den Blättern sind Pilze: Ahorn-Runzelschorf (Rhytisma acerinum). Für einen gesunden Baum kein grosses Problem: Die Photosyntheseleistung u.a. wird geringfügig eingeschränkt. Eine Bekämpfung ist m.E. unzweckmäßig.

Plinius der Ältere beschrieb vor knapp zweitausend Jahren in der Naturalis Historia eine Heilpflanze, bei der es sich vglw. wahrscheinlich um Giersch handelt, als Mittel gegen Gicht. Dioskurides beschreibt in De materia medica ebenfalls die heilkundliche Verwendung. Bei letzterem ist es sehr wahrscheinlich, dass der Gewöhnliche Giersch (Aegopodium podagraria L.) gemeint ist.
Das hier eingebrachte Totholz hat vergleichsweise wenig Energiekosten verursacht: Nach der Fällung wurden die Stammstücke nur wenige Meter bewegt. Zum Thema Totholz gibt es auf planten.de rund 50 Beiträge (siehe Link unterhalb des Beitrags). Deswegen nur der kurze Hinweis: Diese Stämme haben auch kleinklimatische Funktionen: Sie schützen den stammnahen Wurzelbereich der Heckenpflanzen gegen Austrocknung. Sie sind selber Wasserspeicher und durch Verschattung und Verdunstung tragen sie zu einem punktuell milderen Temperaturverlauf bei. Viele dieser „Mini-Effekte“ können positiven Einfluss haben auf die Milderung der Negativeffekte für Mensch und Natur durch Hitze-Hotspots.