Blüten und ihre Bestäuber

Autor: Gregor Dietrich

Wenn wir in Natur und Garten die Blumen betrachten, denken wir meist an Bienen als Bestäuber. Windbestäubung ist manchen geläufig. Aber auch Wasser, Säugetiere, Vögel, Reptilien und eine große Palette an Insektengruppen bestäuben unsere Pflanzen. Wer sie bestäubt, das verraten ihre Blüten, auch ohne dass wir die Tiere oder Naturgewalten dabei beobachten – was bei den Exoten oft garnicht möglich ist. So wollen wir die wichtigsten beschreiben.

Im Hochsommer, stehen die Blumenkistchen und Pflanzkübel mit ihren exotischen Gewächsen in voller Blüte. Wir finden hier eine große Vielfalt an Blütenformen- und Farben, doch vergleichsweise wenige Bienen. Dagegen summt und brummt es an winterharten Stauden. Was ist der Grund?
Wir sind gewohnt, dass unsere Blumen von Bienen angeflogen werden. Doch schon in der heimischen Flora sind Fliegen, Käfer und Schmetterlinge genauso bedeutsam. In den Tropen kommen noch andere Tiere dazu, die hier fehlen.
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Kauf und Pflanzung von Blumenzwiebeln im Herbst

Autor: Gregor Dietrich

Jedes Jahr ab etwa Mitte September können wir wieder überall Blumenzwiebeln erwerben. Bis in den November hinein werden sie angeboten. Und oft ist dann die Enttäuschung groß, wenn im nächsten Jahr nichts kommt. Denn man geht bei der herbstlichen Pflanzzeit davon aus, daß die Zwiebeln im Winter ruhen und erst im Frühjahr austreiben. Das stimmt nicht. Der Winter ist eine wichtige Wuchsperiode.

Die wahre Ruhepause ist im Sommer. Sobald die Blätter abtrocknen, sterben meist auch die Wurzeln ab. Die Zwiebel oder Knolle liegt jetzt trocken, ohne Wachstum, Wasser- und Nährstoffaufnahme da und zehrt nur von ihren Reserven. Solange eine Zwiebel oder Knolle trocken ist, wähnt sie sich in sommerlicher Ruheperiode und kann keine „Frostschutzmittel“ produzieren. Bei zu später Pflanzung erfriert sie daher, als wäre sie ein exotisches Gewächs. Erst wenn das Wurzelwachstum einsetzt, wird wieder Wasser aufgenommen. Dann ist die Pflanze voll funktionsfähig und kann ihren Stoffwechsel niedrigen Temperaturen anpassen.
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Rosenkuchen (vegan)

KuchenDer Rosenkuchen (Schneckennudelkuchen) ist vegan.

In diesem Kuchenteig sind keine Rosenblüten enthalten, vielmehr hat der Rosenkuchen seinen Namen seinem Aussehen zu verdanken.

Zutaten für den Teig:

  • 500 g Mehl
  • 20 g Hefe
  • 80 g Zucker
  • 1 Pckch. Vanillezucker
  • 1 Priese Salz
  • etwas Zitronensaft
  • 80 g Margarine
  • ca. 1/4 l Sojamilch

Zutaten für die Füllung:

  • 300 g gemahlene Nüsse
  • 150 g Zucker
  • 1 Pckch. Vanillezucker
  • Zimt (nach Belieben)
  • Sojamilch zum Anfeuchten

Zubereitung:
Aus den Teigzutaten einen Hefeteig herstellen und diesen gehen lassen. Den Teig zu einer rechteckigen zentimeterdicken Platte auswellen, mit der angerührten Füllung bestreichen und dann aufrollen (wie für eine Zimtrolle). Die Rolle in Scheiben schneiden. Diese Scheiben, dicht an dicht, in eine große, eingefettete Springform legen.

Etwas Margarine in Sojamilch auflösen und den Kuchen damit bestreichen.

Bei 200° 20 min lang backen.

Aus 200 g Puderzucker und etwas Zitronensaft eine Glasur anrühren und den abgekühlten Kuchen damit bestreichen.

Mohntorte (vegan)

KuchenZutaten für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Margarine
  • 2 EL Ahornsirup (od. billigeres Zuckersirup)
  • 1 Schuß Sojamilch

Alle Zutaten zu einem klosförmigen Teig kneten, mindestens 30 Minuten kaltstellen (abgedeckt im Kühlschrank). Den Teig dann in eine Springform auswellen und mit einer Gabel Löcher in den Boden stechen.

Bei 180° 15 Minuten backen.

Zutaten für die Füllung:

  • 0,5 l Sojamilch
  • 125 g Margarine
  • 100 g Rosinen
  • 400 g Backmohn
  • 100 g Paniermehl
  • 4 EL Rum
  • 4 EL Ahornsirup (od. Zuckersirup)
  • 2 TL Vanillezucker

Die Sojamilch in einem Kochtopf erwärmen, die Margarine darin auflösen, die restlichen Zutaten langsam unterrühren. (Schön vorsichtig, sonst gibt es Klumpen.)

Die lauwarme Masse auf den Teigboden streichen.
Das Ganze nochmal 15 Minuten backen.

Arten- und Sortenbeschreibung von Rittersporn

Autor: Gregor Dietrich

Als hohe blaue Blütenkerzen im Staudenbeet oder bunte Sommerblumen kennen wir den Rittersporn. Aber auch rote und gelbe Töne gibt es in dieser Pflanzengattung.

Ist Rittersporn jetzt eine Staude oder einjährig? Diese Frage wird oft gestellt. Kultivierter Rittersporn der 350 – 400 Arten zählenden Gattung Delphinium ist zumeist mehrjährig, also eine Staude. Einige Arten sind allerdings nicht ganz winterhart und werden daher bevorzugt einjährig kultiviert. Wirklich einjährige Arten der Gattung werden bei uns nur von ein paar Pflanzenfreaks kultiviert. Der einjährige Rittersporn der Gärten gehört in die kleine, eine Hand voll Arten zählende Gattung Ackerrittersporn (Consolida).
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Obst – Apfelunterlagen

Alte Apfelsorten wie der Adersleber Calvill (Kalvill) werden in den (Obst)baumschulen meist in vergleichsweise geringer Stückzahl produziert.
Dabei kommen oftmals die langlebigen Sämlingsunterlagen zum Einsatz, da diese Sorten vom Erwerbsobstbau (einige 'Biobetriebe' u.ä. einmal ausgenommen)so gut wie nicht genutzt werden. Im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts waren Hochstämme (Kronenansatz ca. 180 cm) und Halbstämme (Kronenansatz ca. 130 cm) auf (Sorten-)Sämlingsunterlagen die Regel im deutschen Obstbau. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurden systematischere Sichtungen von vegetativ vermehrten Typenunterlagen durchgeführt. Einzelne dieser Formen sind bis ins 16. Jahrhundert (Spalierobstbau Frankreich) zurückzuverfolgen.
1949 wurde die Abkürzung EM (East Melling) für Typenunterlagen in M (von Malus = Apfel) unbenannt. Eine der meistverwendeten Unterlagen wurde in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts wurde M9. Sie ist recht anspruchsvoll, was den Boden betrifft, kurzlebig (25 Jahre?) und braucht lebenslange Absicherung mit Baumpfahl/-pfählen. M 9 geht schnell in den Ertrag und bleibt relativ klein. Für z.B. magere und/oder trockene Böden eine eher problematische Unterlage, wenn nicht entsprechende bodenverbessernde Massnahmen durchgeführt werden. Geeigneter wären u.U. M7 (schwachwachsend) oder M11 (starkwachsend). Beide haben recht gute Toleranz gegenüber Trockenheit, letzterer auch bei mageren Böden.
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Vogelgrippe: EP-Abgeordnete fordern mehr Forschung und Transparenz

Nachfolgend wird eine geringfügig modifizierte Pressemitteilung des Europäischen Parlaments dokumentiert.

Vogelgrippe: Mehr Forschung und Transparenz gefordert

Während sich die Vogelgrippe in Rumänien, Kroatien, der Ukraine, und der Türkei ausbreitet, nimmt die Verunsicherung der europäischen Bevölkerung weiter zu. Man blicke zu den EU-Institutionen, von denen Antworten auf diese Bedrohung erwartet werden würden, so Karl-Heinz Florenz, Vorsitzender des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Am Montag empfing Florenz den EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, Markos Kyprianou, der gerade von seinem Besuch in China und der Türkei zurückgekehrt war, wo es bereits erste Todesfälle gab. Die beiden Politiker waren zusammengekommen, um gemeinsam mit dem Ausschuss über die Vogelgrippe zu diskutieren. Dabei betonte Florenz, der Öffentlichkeit fehlten genaue Informationen über die Ansteckungswege sowie über bestehende Schutzmaßnahmen.

Die EP-Abgeordneten waren sehr daran interessiert zu erfahren, welche Frühwarnsysteme bestünden und welche Maßnahmen auf nationaler Ebene getroffen würden, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Der EU-Kommissar betonte, dass die EU unter allen Regionen der Welt weiterhin am besten vorbereitet sei. Es sei aber immer noch einiges zu tun „und wir dürfen uns nicht selbstgefällig zurücklehnen.“ Er rief die Mitgliedsstaaten eindringlich auf, den Informationsaustausch voranzutreiben und weiterhin wachsam zu bleiben.

Zudem stimmte er mit den Ausschussmitgliedern überein, die Forschung zu intensivieren und begrüßte die Tatsache, dass von den insgesamt 100 Millionen Euro, die die Europäische Kommission außerhalb der EU zum Kampf gegen die Vogelgrippe beisteuern will, 20 Millionen Euro allein für Forschungsprojekte vorgesehen sind.

Den Fragen der Abgeordneten zur Übertragung der Krankheit und zur Gefahr für die EU-Bürger begegnete Kyprianou mit der Versicherung, dass gut gekochtes Fleisch frei von Krankheitserregern sei und dass unter keinen Umständen kranke Vögel auf den europäischen Markt gebracht würden. „Diese beiden Faktoren zusammengenommen machen den Verzehr von Geflügel unbedenklich.“

Er fügte hinzu, dass viele der Probleme durch den Umgang mit rohem Fleisch, Blut und kranken Tieren verursacht würden. Bezug nehmend auf einen Fall in der Türkei, wo sich eine Person bei der Zubereitung einer Mahlzeit infiziert hatte, nicht jedoch die Gäste, bemerkte er: „Wenn alle Menschen zur Befolgung einfacher Hygieneregeln, wie zum Beispiel Händewaschen, angehalten würden“, könnten die Risiken erheblich reduziert werden.

REF: 20060125STO04674