Obst – Grütze – rot1

Ira's Weihnachtliche Rote Grütze für eine große Tafelrunde

Autorin: Ira

Dafür verwende ich nur die tiefgefrorenen Früchte des letzten Sommers

Wir brauchen je 1kg rote und schwarze Johannisbeeren, 1kg entsteinte Sauerkirschen oder Schattenmorellen.
Die roten und schwarzen Johabeeren werden mit der Hälfte der Kirschen ersteinmal verkocht, richtig blubbern lassen, notfalls etwas Wasser dazu.
Diese Musmasse wird dann durch ein Sieb gestrichen. Wer sich Zeit nehmen kann, kann den Saft auch durch ein Baumwolltuch tropfen lassen.
(Alte Baumwollwindel in ein Sieb tun, Masse rein, überschlagen, Teller und Feldstein oben drauf, fertig ist die Saftpresse)
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Gehölzschnitt – Totholz

Zeit sparen durch Naturschutz

Autor: Andreas Regner

Dieser Text ist auch in einer ausführlichen Langfassung verfügbar.

Totholz kommt natürlicherweise an allen lebenden Gehölzen vor und ist ein wichtiger Lebensraum für bestimmte höhlenbrütende Vögel, zahlreiche Insekten und andere Lebewesen.

Aus stärkeren (Laubholz)baumscheiben oder Bündeln kleinerer Äste und Zweige des ‚toten‘ Holzes lassen sich mit sehr geringem Aufwand auch Nisthilfen für Wildbienen bauen. Gehölzschnitt – Totholz weiterlesen

Obstbau – Obstbaumschnitt – Apfelaufbau

Erziehungs- und Aufbauempfehlung für Äpfel

Malus domesticus (Syn.: Malus x domesticus) als Halb- und Hochstamm auf langlebigen Unterlagen,

(v.a. Sämlingsunterlagen. zu dieser Thematik siehe auch meine Internetseite zu Apfelunterlagen):
Autor: Andreas Regner

Mitteltrieb(verlängerung)
ohne MT: Hohlkrone (einfacher). Wenn ein Mitteltrieb vorhanden ist sollte er als Spitze eines Dreiecks betrachtet in einem stumpfen Winkel (sorten-spezifisch, unterlagenspezifisch…, 90-130 Grad) stehen (gemessen zu den Spitzen der niedriger gestellten Leitäste.
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jauche – arten – zwiebel

Bitte beachten Sie: Diese Seite ist Teil eines Diskussionsprozesses in de.rec.garten! Näheres dazu finden sie in der Rubrik Allgemeines zur Teildokumentation

Allium cepa, Küchenzwiebel

Autor: Ralf Gutzki

Zwiebelschalenaufguß schützt Obst und Gemüse:
Für den Zwiebelschalenaufguß läßt man 50 Gramm Zwiebelschalen in einem halben Liter Wasser gut aufkochen und danach abkühlen. Sind nicht genug Zwiebelschalen zur Hand, so kann man Blätter der Schwarzen Johannisbeere, Sauerampfer oder Knoblauchabfälle dem Aufguß untermischen.
Verwenden kann man den Aufguß für folgende Arten:
– Gegen Spinnmilben (Rote Spinne)
– an (Obstbäumen, Bohnen, Gurken und Tomaten, wozu man die befallenen Pflanzen mit unverdünntem Aufguß besprüht.
– Zum wirksamen Schutz vor Lagerfäule den Aufguß unverdünnt über das Lagerobst gießen. Das Obst hält dann wesentlich länger und bleibt vor Fäulen verschont. Der Zwiebelgeruch wird dabei nicht angenommen, sondern verschwindet nach zwei bis drei Wochen. Der Aufguß erhält seine Wirkung, solange man den Zwiebelgeruch wahrnimmt.
Zwiebelschalenjauche:
Zwiebelschalen und andere Zwiebelabfälle gibt es in jedem Haushalt. Werden sie sorgfältig gesammelt, kann sich jeder auf einfachste Weise eine Zwiebelschalenjauche herstellen. Dazu nimmt man ein Pfund Zwiebelschalen, setzt diese in fünf Liter Wasser an und läßt sie fünf bis sieben Tage zum Vergären stehen.
Verwenden kann man diese Jauche in folgenden Fällen:
– Gegen Grauschimmel an Erdbeeren in der Verdünnung 1:10 über die Pflanzen gießen.
– Zum Abhalten der Möhrenfliege die Möhrenreihen mit im Verhältnis 1:20 verdünnter Jauche übersprühen.
– Zur Vorbeugung gegen die Kraut-und Knollenfäule der Kartoffeln die Jauche im Verhältnis 1:10 über den Boden gießen.
– Zur Vorbeugung und Kräftigung gegen Pilzbefall an Obstbäumen wird die Jauche ebenfalls im Verhältnis 1:10 über die Baumscheiben gegossen.
– Gegen die Blattfallkrankheit an Beerensträuchern werden die Sträucher mit der unverdünnten Jauche überspritzt.

Gemüse – Kürbis

Eine Familie stellt sich vor: Kürbisgewächse

Autor: Gregor Dietrich

Informieren Sie sich darüber, was die Verwandtschaft des Kürbisses noch so alles zu bieten hat.

Die Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) enthält ca. 120 Gattungen und 800 Arten. Meist sind es einjährige Kräuter oder Stauden, selten Halbsträucher oder ein kleiner Baum. Die meisten Arten ranken. Die Blüten sind meist eingeschlechtlich und gelb, grünlich, selten weiß und noch seltener rot gefärbt. Bitterstoffe sind in der Familie häufig und wurden bei den Kulturarten weggezüchtet. Die Familie wird in mehrere sogenannte Triben, Gattungsgruppen, unterteilt.
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Botanik – Samen

Samen – was ist das?

Autor: Gregor Dietrich

Wo sind die Samen einer Pflanze zu finden? Wie unterscheiden sie sich von ganzen Früchten? Über die Natur der Samen.

Was man aussät, so die landläufige Meinung, seien Samen. Nun ja, oft stimmt das auch. Von Mohn, Rettich, Kohl, Paradeiser, Kürbis, Schwarzkümmel und vielem Anderen säen wir nur die Samen. Bei Karotte, Kümmel oder Petersil sind es jedoch Teilfrüchte, bei Sonnenblume, Tagetes oder Mais ganze Früchte.

Was also sind Samen? Wenn wir eine Blüte näher betrachten, so finden wir eine Reihe unterschiedlicher Blütenblätter: Kelchblätter schützen die Knospe, Kronblätter locken Bestäuber, Staubblätter sind die männlichen Geschlechtsorgane, Fruchtblätter die weiblichen. Aus den Fruchtblättern entwickeln sich Früchte. Diese enthalten die Samen, die aus einem Embryo und Nährgewebe (analog dem Dotter bei Tieren) bestehen. Aber nicht jede Frucht gibt die Samen frei, wie das die Früchte von Bohne, Mohn oder Raps tun. Schließfrüchte halten die Samen zurück. Stachelbeeren oder Paradeiser sind gute Beispiele. Aber nicht jede Schließfrucht muß ein Fruchtfleisch haben. Trockene Schließfrüchte nennt man Nüsse. Hier sind die Fruchtblätter oft verholzt (Haselnuß, Sonnenblume), können aber auch zu einem dünnen, trockenen Häutchen reduziert sein (Mais, Weizen, Reis). Bei den Nüssen besteht das Saatgut also aus ganzen Früchten.
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Gemüse – Kohl

Kohl – Hund der Botanik

Autor: Gregor Dietrich

Keine Pflanzenart weist so unterschiedliche Zuchtformen auf wie der Kohl. Lediglich im Tierreich gibt es eine Entsprechung: den Hund.

Sehr vielseitig ist er, unser Garten-Kohl, obwohl seine Kulturgeschichte vergleichsweise kurz ist. Hätten wir Europäer ihn früher entdeckt, könnten wir wie fast alle anderen Menschen keine Süßmilch trinken, ohne gesundheitliche Probleme zu bekommen. Damit hätten wir uns aber die helle Hautfarbe mit dem dazugehörigen erhöhten Krebsrisiko erspart. Was das soll, fragen Sie? Also der Reihe nach:

Wintergemüse und die Besiedelung des Nordens

Die Gattung Kohl (Brassica) ist mit vielen Arten in den gemäßigten Breiten der Alten Welt beheimatet. Alle Arten sind verwendbar, aber nicht alle wurden und werden genutzt. Als die Frühmenschen nach Norden wanderten, hatten sie ein Problem: die Kalziumversorgung. Grüne Pflanzen und Fisch, die in den Tropen bis heute Grundnahrungsmittel sind, enthalten genug davon. Mit der Besiedelung der Binnenländer des Nordens ergab sich ein Problem: Fisch ist nur beschränkt, grüne Pflanzen sind im Winter kaum verfügbar. Die Strategien, die daraus resultierten, sind vielfältig. In Asien entdeckte man früh die Gattung Brassica und andere Gemüse als auch im Winter genügend Kalzium liefernde Nahrungsmittel. Die Vielfalt der genutzten Arten ist groß. Weiter im Norden entwickelten sich Fischfangkulturen, wie die nach Nordamerika eingewanderten Inuit, was in der Sprache der ihnen benachbarten Stämme Mensch bedeutet- die wir mit dem Schimpfwort Eskimo bezeichnen. In Europa jedoch fehlten nutzbare Pflanzen oder wurden übersehen. Jagd und Viehzucht waren nötig, um das Land zu erschließen. Die einzige ausreichende Calziumquelle war Milch. Das birgt aber Probleme: Milchzucker (Lactose) ist für erwachsene Menschen unverdaulich. Es war also nötig auch als Erwachsene das Abbauenzym Lactase zu produzieren. Zum Glück gibt es immer wieder Veränderung im menschlichen Erbgut, die sogenannten Mutationen. Zu den häufigeren (häufige Mutationen betreffen noch immer nur einen Menschen unter mehreren zehntausend) zählt die Lactaseproduktion bei Erwachsenen. Diese Mutanten konnten somit die Calziumquelle Milch besser nutzen und hatten die größten Chancen Europa zu besiedeln. Daher setzten sie sich setzten wir uns in diesem Gebiet auch durch.
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