Aldi schließt Bücher aus Tropenwaldzerstörung aus

Robin Wood-Protest zeigt Wirkung
Sämtliche Bücher, die Aldi Nord in seinem Aktionssortiment verkauft, werden ab Juni 2011 das Zertifikat des FSC (Forest Stewardship Council) tragen. Damit zog Aldi Konsequenzen aus dem Protest von ROBIN WOOD. Die Umweltorganisation hatte Ende vergangenen Jahres das Papier verschiedener Aldi-Bücher im Labor untersuchen lassen. Dabei hatten die UmweltschützerInnen Zellstoff aus stark bedrohten Mangroven- und anderen Tropenwäldern entdeckt und Aldi aufgefordert, künftig darauf zu verzichten.
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Südafrika: Pavian-Tötungen auf Holzplantagen mit Öko-Siegel

Protestaktion von Rettet den Regenwald
Paviane ernähren sich vielseitig von Früchten, Blättern, Gräsern, Samen, Wurzeln, Insekten und kleinen Wirbeltieren. Auf Monokulturen finden sie diese nicht und leiden unter Nährstoffmangel. Sie beißen deshalb die Kiefernrinde ab und lecken das Baumharz, um die darin enthaltenen Spurenelemente aufzunehmen. Von den Holzfirmen – allen voran Komatiland und York Timber – werden die Paviane massenhaft getötet. Es liegen bereits Abschussgenehmigungen für weitere 1.040 Tiere vor. Die Firmen behaupten, der Verbiss würde die Bäume schädigen. Wissenschaftliche Studien in Südafrika und dem benachbarten Simbabwe belegen, dass die Pavian-Tötungen grausam und wirkungslos sind.
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Bioethanol zerstört Menschenleben

Protestaktion von Rettet den Regenwald
Carmen ist Aktivistin von ANAIRC, einer Organisation, die sich für die Rechte erkrankter ehemaliger Zuckerrohrarbeiter einsetzt. ANAIRC vertritt zur Zeit 8000 Menschen, die an Niereninsuffizienz leiden. Sie haben alle auf den Plantagen der Grupo Pellas gearbeitet. Die Pellas Gruppe ist der größte Zuckerrohrproduzent Nicaraguas und der mächtigste Familienkonzern Zentralamerikas. Ein Geschäftszweig der über 50 Unternehmen der Pellas sind die Zuckerrohrplantagen der Nicaragua Sugar Estate Ltd.. In den Zuckerfabriken im Westen Nicaraguas hat Ethanol Zucker und Rum als wichtigste Exportprodukte abgelöst.
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Stoppt die Taib-Tropenholz-Mafia!

Protestaktion von Rettet den Regenwald
Seit 30 Jahren ist Abdul Taib Mahmud Chief Minister des malaysischen Bundesstaates Sarawak. Taib nutzt seine Macht skrupellos aus und exportiert mit seinem illegal gerodeten Tropenholz auch die Korruption. Er und seine Familie besitzen zahlreiche Unternehmen in Australien, Kanada, Hong Kong, Malaysia, Großbritannien, den USA und anderen Ländern.
Helfen Sie uns mit Ihrer Unterschrift internationalen Druck auf die korrupte Taib-Familie aufzubauen! Mit ihrer Hilfe wollen wir erreichen, dass die Gelder der Taibs bei den internationalen Banken, u.a. der Deutschen Bank, eingefroren werden.
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Atomenergie ist tödlich, Agrar-Energie ebenso!

Die Explosionen an den japanischen Kernkraftwerken zeigen, dass Atomenergie unbeherrschbar ist und eine tödliche Bedrohung darstellt.
„Aber auch Agrarenergien bringen den Tod“, erklärt Reinhard Behrend, Vereinsvorsitzender von Rettet den Regenwald. „Die massenhafte Verbrennung von Lebensmitteln bedeutet für Millionen Menschen Unterernährung und den Hungertod. Die Regenwälder werden für die Produktion von Agrarenergie abgeholzt und die Artenvielfalt vernichtet.“
Ethanol wird aus Mais, Weizen und Zuckerrohr hergestellt, Biodiesel aus Palm-, Raps- und Sojaöl, Biogas vor allem aus Mais. Deren Verbrennung in Autos, Lkws und Kraftwerken verknappt weltweit die Lebensmittelvorräte und verteuert die Preise.“
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Schweden: Abholzung der letzten Naturwaldgebiete geht weiter

Protestaktion von Robin Wood gegen Zellstoffkonzern SCA
In dem heute erschienenen Report „Under the Cover of the Swedish Forestry Model“ dokumentiert der größte schwedische Naturschutzverband SSNC (Swedish Society of Nature Conservation), dass weder das schwedische Forstgesetz noch freiwillige Verpflichtungen der Waldbesitzer zur Einhaltung von Zertifizierungsstandards die wenigen in ihrer Ursprünglichkeit noch erhaltenen Waldgebiete vor der Zerstörung durch Kahlschlag bewahren. Mehr als 20 Prozent des Zellstoffs für das in Deutschland verwendete Papier stammt aus schwedischen Wäldern.
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Megastaudammprojekt in Brasilien endgültig stoppen

Protestaktion von Rettet den Regenwald
Letzte Meldung: Das unten zitierte Urteil wurde wieder aufgehoben – die Proteste gehen unverändert weiter!
Das geplante Megawasserkraftwerk am Xingu-Fluss soll das drittgrößte seiner Art weltweit werden. Für das Ökosystem und die Menschen vor Ort bedeutet es allerdings eine Katastrophe. Allein für den dazugehörigen Stausee soll eine Fläche von mehr als 500 Quadratkilometern geflutet werden. Riesige Flächen Regenwald würden vernichtet und dadurch viele einzigartige Tier- und Pflanzenarten mit ihnen. Durch die Abholzung würden auch große Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid freigesetzt. Der Bau des Wasserkraftwerkes bedeutet für viele Menschen den Verlust ihres Lebensraumes. Laut Angaben von Norte Energia SA (Nesa) müssten mindestens 17.000 Menschen umgesiedelt werden. Menschrechtsgruppen beziffern die Zahl auf 30.000 bis 50.000 Personen. Viele der Betroffenen sind Indigene, die kulturell, wirtschaftlich und sozial unmittelbar mit dem Land verbunden sind.
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