Nachfolgend wird eine geringfügig gekürzte und veränderte Pressemitteilung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. dokumentiert.
Bundesweite Mobilisierung zur Großdemo in Berlin nimmt Fahrt auf
Schon die Standortwahl Gorlebens als nukleares Endlager wirft Fragen über Fragen auf, jetzt erläutert der ehemalige Abteilungsleiter der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Professor Helmut Röthemeyer, warum nach Auswertung der Tiefbohrergebnisse die Vorläuferbehörde des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) Mitte der 80er Jahre auf Distanz zum Salzstock Gorleben ging.
In einem Gespräch mit der Berliner Tageszeitung sagt er, wegen des Erkundungsrisikos und aus Gründen der Akzeptanz hätte die PTB vorgeschlagen, einen weiteren Standort zu untersuchen. Die Tiefbohrungen hätten nicht das erhoffte Ergebnis gebracht. Röthemeyer und seine Kollegen mussten in ihrem Gutachten feststellen, dass das von einer eiszeitlichen Rinne durchzogene Gestein über dem Salzstock nicht in der Lage ist, “Kontaminationen auf Dauer von der Biosphäre zurückzuhalten”.
Endlager Gorleben – politische Weisung 1983 führt in die Sackgasse weiterlesen

