Küstenparadies in Patagonien bedroht: Bundesregierung vor folgenreicher LNG-Entscheidung

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Pressemitteilung von urgewald e.V.
Küstenparadies in Patagonien bedroht: Bundesregierung vor folgenreicher LNG-Entscheidung

Die deutsche Bundesregierung entscheidet mit darüber, ob aus dem naturbelassenen San-Matías-Golf in Patagonien ein Öl- und Gas-Exportzentrum wird. Ihr liegt aktuell eine Voranfrage für eine Ungebundene Finanzkredit-Garantie („UFK-Garantie“) für den LNG-Ausbau in der argentinischen Region vor.
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Webcam zeigt Familienleben von Flussseeschwalben am Sehlendorfer Binnensee

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Live dabei: Spezial-Webcam zeigt Familienleben seltener Küstenvögel

Jetzt live dabei sein und die Natur hautnah erleben: Mit unserem Live-Stream vom Brutfloß. Beobachte wie seltene Küstenvögel sich um ihre Küken kümmern und ihr Zusammenleben gestalten.

Ein Wackeln, ein Piepsen – dann bricht ein kleiner Schnabel durch die Schale: Das Schlüpfen der jungen Flussseeschwalben und das Zusammenleben dieser als liebevoll bezeichneten Art kann jetzt im Live-Stream des EU-geförderten deutsch-dänischen Gemeinschafts-Projekts „Better BirdLIFE – ein Zuhause für Küstenvögel“ beobachtet werden. Die plüschigen Küken mit ihrem grau-beigen Gefieder und den dunklen Punkten schlüpfen ab Mai und gehören zu den süßesten Bewohner*innen des Natur- und Vogelschutzgebiets Sehlendorfer Binnensees.
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Checkliste für den Ostseeschutz

Dünen an der Ostseeküste bei Noer
Dünen an der Ostseeküste bei Noer
Pressemitteilung des BUND S-H
Checkliste für den Ostseeschutz

– Naturschutzverbände verfolgen Umsetzung des Aktionsplans Ostseeschutz
– Erste Meilensteine erreicht: Schutzgebiete ausgewiesen, freiwillige Vereinbarungen
– Verbindliche Ziele zur Reduktion des Nährstoff-Eintrags in die Ostsee fehlen
– Reduktion von Störungen in allen sensiblen Ostsee-Gebieten notwendig
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Conrad Ferdinand Meyer: Möwenflug

Conrad Ferdinand Meyer
(* 11. Oktober 1825 in Zürich bis † 28. November 1898 in Kilchberg)

Möwenflug

Möwen sah um einen Felsen kreisen
Ich in unermüdlich gleichen Gleisen,
Auf gespannter Schwinge schweben bleibend,
Eine schimmernd weiße Bahn beschreibend,
Und zugleich in grünem Meeresspiegel
Sah ich um dieselben Felsenspitzen
Eine helle Jagd gestreckter Flügel
Unermüdlich durch die Tiefe blitzen.
Und der Spiegel hatte solche Klarheit,
Daß sich anders nicht die Flügel hoben
Tief im Meer, als hoch in Lüften oben,
Daß sich völlig glichen Trug und Wahrheit.
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Zäune schützen seltene Vogel-Eier in Oehe-Schleimünde

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Wenn ein Ostsee-Strand zum Kinderzimmer wird – Zäune schützen jetzt seltene Vogel-Eier im Stiftungsland Oehe-Schleimünde

Zwischen Steinstrand und weitem Ostseehorizont liegt die Halbinsel Oehe-Schleimünde. Diese Strandwall-Landschaft, ist allein für die gefiederten Schönheiten wie Säbelschnäbler, Zwergseeschwalbe, Austernfischer und viele andere seltene Küstenvögel reserviert. Sie ist absolut einzigartig und eins der wenigen Vogelparadiese in Schleswig-Holstein. Mitten in dieses atemberaubend-schönen Panorama aus einsa-mem Steinstrand – es ist das ganze Jahr über gesperrt und damit nahezu frei von menschlicher Störung – und glitzernder Ostsee, sind in diesen Tagen neue Zäune gestellt worden. Unscheinbar aber für die seltenen Küstenvögel überlebenswichtig.
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Mangelhafte Beteiligung zum Klimaschutzprogramm: GLI reicht Beschwerde bei UN-Komitee ein

Pressemitteilung von Green Legal Impact Germany e.V.
Mangelhafte Beteiligung zum Klimaschutzprogramm: GLI reicht Beschwerde bei UN-Komitee ein

Berlin, 23.03.2026: Übermorgen muss die Bundesregierung ein Klimaschutzprogramm (KSP) veröffentlichen, das die Vorgaben des Grundgesetzes, des Europa- und Völkerrechts, und des Klimaschutzgesetzes erfüllt. Bei der Erstellung hat die Bundesregierung die Öffentlichkeit nicht ausreichend konsultiert und damit gegen die Vorgaben der Aarhus-Konvention (AK) verstoßen, denn wesentliche Informationen bei der Öffentlichkeitsbeteiligung fehlten. GLI hat deswegen Beschwerde beim Aarhus Convention Compliance Committee (ACCC) eingereicht.
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Naturschutz-Versuch: Landreitgras-Brennen auf Fehmarn

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Flammen über Fehmarn – was bedrohlich aussieht ist eine Naturschutzmaßnahme nach skandinavischem Vorbild: das Landreitgras-Brennen

Das gab es noch: an diesem Sonntag, 22. März 2026 flammt es auf über der nördlichen Seeniederung der Insel Fehmarn. Was bedrohlich aussieht, ist allerdings ein Pilotprojekt der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Landesamt für Umwelt. Zum ersten Mal wagt Biologe Hauke Drews den Versuch das Landreitgras (Calamagrostis epigeios) bis auf die Bodenoberfläche niederzubrennen. „Diese Grasart hat die Eigenschaft ganze Weideflächen zu überwuchern, da es sehr schnell und sehr dicht und hochwächst, da kommen selbst die immer-hungrigen Rinder nicht mehr gegen an“, erklärt Drews. Die Gefahr, dass aufgrund der starken Wüchsigkeit hier ein wertvolles und seltenes Trockenrasenbiotop verloren gehe, sei zu groß. „Deshalb wagen wir diesen Brennversuch, der in Schweden schon seit mehreren Jahren praktiziert wird“, so Drews weiter.
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