Vermischtes – Chili-con-carne

Chili-Con-Carne

für 6-8 Personen

Autorin: Ira

250 ml guten Rotweinessig

darin werden eingelegt
2 Pimentkörner
5-10 in der Hand zeriebene Chilischoten (das ist abhängig vom Alter der Schoten, "je oller, je doller!" gilt auch hier)
10 rote, 10 schwarze und 10 grüne Pfefferkörner
je 1 Tel. getr. Liebstöckel, getr. Estragon, getr. Thymian, getr. Majoran. Diese Mischung mindestens 3 Tage stehen lassen.

200 g durchwachsenen Speck auslassen, darin 750 g Rindergoulasch (im Original ist die Rede von gepökeltem Rindfleisch, das bekommt man aber in Deutschland schwer!) anbraten.
Nach dem Anbraten nach Geschmack salzen, gut 700 g fein geschnittene Zwiebeln und 5 Knoblauchzehen und 1kg enthäutete, gewürfelte fleischige Tomaten dazu.

Diese Mischung wird dann 1/2 Stunde leise köcheln gelassen, nun kommt die Essigmischung dazu (wer nicht auf Pfefferkörner beißen mag, kann sie durch einen Papierteefilter gießen, den Filter verschließen und mit in den Kochtopf geben), das ganze läßt man jetzt so lange vor sich hin köcheln bis Knoblauch und Zwiebeln zerkocht sind.

Diese Basis 1 Tag kühl stehen lassen. Jetzt werden 500 g getrocknete rote Bohnen über Nacht eingeweicht. Anschließend gut abgespült zu der Tomaten-Fleischbasis gegeben und dieses nocheinmal ca. 45 min geköchelt.
Wenn die Bohnen gut weich sind und das Fleisch zerfasert ist es gerade richtig.

Erst jetzt den Teebeutel entfernen und abschmecken, wenn es zu scharf ist etwas Sahne oder Joghurt unterrühren, wenn zu mild mit Chili und Tabasco nachwürzen.

Wer mag kann jetzt noch 2 gewürfelte rote Paprikaschoten oder etwas Mais dazutun und nocheinmal gut erwärmen aber nicht kochen.

Dazu passen Tortillas oder Fladenbrot und ein frischer Salat.

Guten Appetit

mischkultur

Bitte beachten Sie: Diese Seite ist Teil eines Diskussionsprozesses in de.rec.garten! Näheres dazu finden sie in der Rubrik Allgemeines zur Teildokumentation
Dieser Teildokumentation fehlt die Tabelle, die auf der Seite http://home.t-online.de/home/r.gutzki/Mischtabelle.htm
einsehbar ist.

Mischultur

Quelle:

Gute Nachbarn

Der Rote Fingerhut sorgt für kräftiges Wachstum bei Kartoffeln, Tomaten und Äpfeln. Achtung Fingerhut ist Giftig.
Borretsch und Spinat. Borretsch mit Erdbeeren. Borretsch mit Kohl und Kohlrabi. Borretsch bildet Saponine.
Dill im Gurkenbeet. Dill mit Karotten, am besten gleich beide in der selben Rille aussähen.
Kohlrabi und Gurke sind auch ein gutes Paar. Der Kohlrabi gibt zu anfang ein Sonnenschutz für die Gurken.
Auch Gurke und Sonnenblume, am besten die Kleinen Sorten, die nicht zu viel Nährstoffe zehren.
Basilikum und alle Kürbisgewächse (Gurke, Melone,) haben eine gute Paartnerschaft da Basilikum gegen Mehltau ist.
Pfefferminze mit Kohlarten und Kopfsalat bilden eine gute gemeinschaft.
Pfefferminze fördert den Wuchs von Frühkartoffeln.
Sellerie und Kohl haben ebenfalls eine tiefe Freundschaft.
Mit Ringelbulme und Tagetes vertragen sich alle Blumen und Staudenpflanzen.
Zur Tomate gehört Ringelblume, und die Petersilie gibt den Tomaten einen besseren Geschmack.
Die Rose mit Lavendel, Salbei, Thymian oder Ysop, verhindert Blattlausbefall.
Eine Rabatte von Lavendel, ThymianundYsop irritiert viele Schadinsekten und lockt Nützliche an.
Thymian und Ysophalten Schnecken fern.
Der Feldsalat im Erdbeerfeld hält den Boden locker und feucht. Im Winter schützt er die Erdbeern vor Frostschäden.
Feldsalat und Radieschen zusammen im Herbst gesät:
– Die Radieschen werden zuerst Erntereif und geben neuen Platz für den langsamer wachsenden Feldsalat.
Spinat eignet sich auch gut als Frostschutz für die Erdbeeren (siehe Die winterharten Salate )
Gurke und Stangenbohne bilden eine gute gemeinschaft. Die Stangenbohne sorgt für Windschutz und feuchte Luft.
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jauche – arten – tomate

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Lycopersicon esculentum, Tomate

Autor: Lutz Bojasch

Kaltwasserauszug:
– Gegen Kohlweißlinge: 2 Handvoll Blätter und Sprosse in 2 Liter Wasser. 2 Stunden ziehen lassen.
Unverdünnt zur Flugzeit auf die Pflanzen sprühen.

Giersch

Dies ist eine Teildokumentation eines Diskussionsprozesses in der newsgroup de.rec.garten von 2001.

Sie basiert auf einem Teil der Internetseiten von Ralf Gutzki, der die Artikel zusammengetragen hat. Diese Texte sind als Diskussionprozess zu verstehen und dementsprechend unvollständig. Sie geben nicht immer meine Auffassungen wieder. Ergänzungen und Kritiken sind am besten in de.rec.garten anzubringen – der newsgroup aus der diese faq (Häufig gestellte Fragen) entstand/entsteht.
Selbstverständlich können sie auch im forum auf planten.de diskutiert werden. Die Empfänger-Adresse einer derartigen Diskussion sollte dann aber wieder die newsgroup sein.

Bitte beachten Sie auch die anderen Artikel zum Thema Giersch auf planten.de.

Andreas Regner

Aegopodium podagraria, Giersch, Geisfuss

Beitrag von: Ralf Gutzki, Stand: 27.02.2001

Name und Bedeutung:
Aegopodium (Apiaceae): gr. aigos = Ziege, podion = Füßchen (wg. der Blattform); „Geißfuß“, „Giersch“ ;
podagrius, podagrarius = gegen die Podagra (Gicht)

Die Pflanze ist sehr robust und überlebt sogar im Kompost (siehe Ausnahme Beitrag von Bernhard).
Selbst aus kleinen Wurzelstückchen wächst eine neue Pflanze.
Bei uns fressen es die Meerschweinchen, aber auch Menschen können es essen (Stielmus).
Um den Garten davon Frei zu bekommen muss die Erde Gesiebt werden und jedes Stückchen in den Abfalleimer wandern.
Oder immer wieder herausreißen und verarbeiten als:
* Futter
* Essen (Triebe im Frühjahr) Rezepte
* Umschläge gegen Gicht und Rheuma, Hämorrhoiden.

Inhaltsstoffe: Bisher wenig erforscht. äth. Öl, in den Wurzeln ein Polyin.

Ralf Gutzki

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Giersch
Beitrag von: Bernhard Albert, Stand: 18.02.2001

Das mit dem Kompost stimmt nur bedingt. Da wo mir der Geduldsfaden gerissen ist und praktisch nichts anderes mehr wuchs, habe ich getan, als sei die Gierschlandschaft ein Stück Wiese, ich habe ihn abgestochen wie Rasensoden, allerdings mit der Grabgabel, um die Wurzeln möglichst wenige zu teilen, habe dann möglichst viel Erde rausgeschüttelt und die „Soden“ umgedreht in einen geschlossenen Plastikomposter getan. Das Jahr über habe ich diesen „Kompost“ gleichmäßig feucht gehalten, nach 12 Monaten war keine lebendige Gierschwurzel mehr vorhanden. Heuer kommt die nächste Gierschwiese dran und dann kommt nächste Jahr ein gemeines Stück Wiese dran, auf dem nur Quecke steht und das ich dann neu einsäe. Beim Erde rausschütteln, muß man genau schauen, ob irgendwo noch ein helles Würzelchen schimmert und ab in den Kompost und die nächsten sechs Wochen darf man nicht einsäen, sondern muß zielsicher jedes karge Grün, das sich blicken läßt, samt Wurzel entfernen.
So habe ich mit den Jahren gut 160 Quadratmeter fast reine Gierschflächen frei bekommen.

Gruß
Bernhard

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Giersch
Beitrag von: Hannes Birnbacher, Stand: 27.2.2001

Giersch ist ein hartnäckiges, kriechendes Unkraut, das schnell ganze Gärten mit kniehohem Bewuchs bedeckt.

Die Vermehrung geschieht
a.) über Ausläufer, die sich viele Meter lange durch losen Mulch, aber auch tief durch feste Erde schieben. Die Wurzelwerke einer einzigen Ausgangspflanze können typischerweise 10 mtr. lange Triebe in harter Erde bilden, Hindernisse von 25 cm Tiefe unterqueren und einen geschlossenen Wurzelteppich von zehn Zentimeter Dicke ausbilden.
b.) Über Flugsamen aus den doldenförmigen Blüten. Giersch bevorzugt ausreichend feuchte Standorte in lockerem Boden.

Es ist deshalb außerordentlich schwer, Giersch dauerhaft zu bekämpfen, weil aus jedem noch so kleinen Wurzelstück eine neue Pflanze sprießt.

Gegenmaßnahmen:
– Bei regelmäßigem Mähen (auf Rasen) und Hacken (auf Beeten) verkümmert Giersch alsbald zur Bedeutungslosigkeit. Werden die Pflegemaßnahmen unterlassen, breitet sich Giersch schnell wieder aus.
– Umgraben und feines Aussieben des betreffenden Erdreiches ca. zwei Spatenblätter tief. Hierbei muß in den ca. zwei folgenden Jahren darauf geachtet werden, neu hervortretende Triebe aus den unvermeidlichen Wurzelresten, die die Siebgröße unterschreiten, gründlich zu entfernen.
– Auf derzeit ungenutzten Flächen dick mit Grasschnitt mulchen und nach einigen Monaten oder im nächsten Jahr die Gierschpflanzen zusammen mit dem Mulch aufrollen. Die in der Erde verbleibenden Wurzelreste sind schwächer und wachsen weniger tief, als es sonst der Fall gewesen wäre, da der Giersch lockere Oberflächenschichten dankbar annimmt, um sich durch Ausläufer zu verbreiten.
– Wo alle Möglichkeiten versagen (z.B. bei Durchdringung des Wurzelwerkes von Gehölzen, die zu wertvoll sind, um mit dem Giersch zusammen vernichtet zu werden), kann Giersch noch mit dem Wachstumsgift Roundup bekämpft werden. Roundup sollte wegen seiner globalen Wirkung auf gar keinen Fall gespritzt oder gegossen werden, sondern muß auf alle Blätter einzeln aufgebracht werden. In Kleingartenanlagen kann sein Einsatz durch Satzung ausgeschlossen sein und zum Verlust des Gartens führen.

Vorsichtsmaßnahmen:
Wurzelreste von Giersch werden im Kompost nur vernichtet, wenn dieser sachgemäß aufgesetzt ist. Dies ist der Fall, wenn das Innere zu Asche verkohlt. Die Außenbereiche der Komposthürde entgehen oft der vollständigen Umwandlung, da sie so aufgesetzt werden müssen, daß sie Luft- und Wasserzutritt gewährleisten. Es wird daher geraten, Wurzel- und Pflanzenreste von Giersch lieber außer Haus zu entsorgen.
Gierschpflanzen, die nicht entfernt werden können, sind vor der Blüte abzumähen, um ihre Verbreitung über weite Flächen zu verhindern. Man sollte in seiner Nachbarschaft darauf achten und ggf. Hilfe anbieten.

Abgrenzung:
Hat man das Problem, daß Giersch vom Nachbargrundstück oder von einem Beet her einwandert, sind senkrecht eingegrabene, jeweils zur Hälfte schuppenförmig überlappende Zeitungen oder Illustrierte eine gute und, wie ich meine, umweltfreundliche Abgrenzung. Beton oder Wellplastik sind zu schwer zu entsorgen. Plastikfolien werden unvermeidlich durchlöchert und sind daher unwirksam.
Bei einer unterirdischen Sperre ist immer noch darauf zu achten, durch Flugsamen entstandene Jungpflanzen sofort gründlich zu entfernen.

Als unwirksam festgestellte Maßnahmen:
Untergraben, mit Mulch, schwarzer Folie oder Zeitungen auch jahrelang bedecken, häckseln ist alles nicht wirksam zur Bekämpfung des Giersch oder fördert oft noch dessen Verbreitung.


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(Links aktualisiert)
Auf planten.de (Andreas Regner) gibt es mehrere Seiten, die sich mit Giersch beschäftigen:

20 Tipps für die erfolgreiche Kultur von Giersch; Satire

Gierschrezepte u.a.m.

forum.planten.de
(aktueller Giersch-Thread im gartenlandschaftsforum)

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Rezepte:
Salat (Ralf Gutzki)
aus fein zerschnittenen oder auch nur zerpflückten, ganz jungen Blättern – waschen und mit Öl, Salz und wenig Essig oder Zitrone angemacht.

Außerdem vielseitig verwendbar als Würzkraut in Salat, Fleisch- und Gemüsegerichten, sowie zu Suppen.
ACHTUNG! Der Geschmack ist gewöhnungsbedürftig. Vielen kommt er zunächst etwas unangenehm vor, besonders im gekochten Zustand.

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Gierschsuppe (Hans-Juergen Lukaschik)
Die sauber gewaschenen Blätter und Triebe hacken. Aus einer kleingeschnittenen Zwiebel, Fett und etwas Mehl eine Schwitze herstellen, mit Milch oder Wasser auffüllen. Gewürfelte Kartoffeln zugeben, mir Salz und Pfeffer würzen. Kurz bevor die Kartoffeln gar sind, den Giersch zugeben und noch 10 – 15 Minuten köcheln lassen.

Gefüllte Tomaten (Hans-Juergen Lukaschik)
Deckel abschneiden, Mark und Saft heraus heben und pürieren. Gekochten, fein zerkleinerten Giersch mit dem Tomatenpüree und ein bis zwei Eiern mischen, mit Salz und Pfeffer würzen und die Tomaten mit der Mischung füllen. Deckel drauf und etwa 30 Minuten in den vorgeheizten Backofen stellen.

jauche – arten – zwiebel

Bitte beachten Sie: Diese Seite ist Teil eines Diskussionsprozesses in de.rec.garten! Näheres dazu finden sie in der Rubrik Allgemeines zur Teildokumentation

Allium cepa, Küchenzwiebel

Autor: Ralf Gutzki

Zwiebelschalenaufguß schützt Obst und Gemüse:
Für den Zwiebelschalenaufguß läßt man 50 Gramm Zwiebelschalen in einem halben Liter Wasser gut aufkochen und danach abkühlen. Sind nicht genug Zwiebelschalen zur Hand, so kann man Blätter der Schwarzen Johannisbeere, Sauerampfer oder Knoblauchabfälle dem Aufguß untermischen.
Verwenden kann man den Aufguß für folgende Arten:
– Gegen Spinnmilben (Rote Spinne)
– an (Obstbäumen, Bohnen, Gurken und Tomaten, wozu man die befallenen Pflanzen mit unverdünntem Aufguß besprüht.
– Zum wirksamen Schutz vor Lagerfäule den Aufguß unverdünnt über das Lagerobst gießen. Das Obst hält dann wesentlich länger und bleibt vor Fäulen verschont. Der Zwiebelgeruch wird dabei nicht angenommen, sondern verschwindet nach zwei bis drei Wochen. Der Aufguß erhält seine Wirkung, solange man den Zwiebelgeruch wahrnimmt.
Zwiebelschalenjauche:
Zwiebelschalen und andere Zwiebelabfälle gibt es in jedem Haushalt. Werden sie sorgfältig gesammelt, kann sich jeder auf einfachste Weise eine Zwiebelschalenjauche herstellen. Dazu nimmt man ein Pfund Zwiebelschalen, setzt diese in fünf Liter Wasser an und läßt sie fünf bis sieben Tage zum Vergären stehen.
Verwenden kann man diese Jauche in folgenden Fällen:
– Gegen Grauschimmel an Erdbeeren in der Verdünnung 1:10 über die Pflanzen gießen.
– Zum Abhalten der Möhrenfliege die Möhrenreihen mit im Verhältnis 1:20 verdünnter Jauche übersprühen.
– Zur Vorbeugung gegen die Kraut-und Knollenfäule der Kartoffeln die Jauche im Verhältnis 1:10 über den Boden gießen.
– Zur Vorbeugung und Kräftigung gegen Pilzbefall an Obstbäumen wird die Jauche ebenfalls im Verhältnis 1:10 über die Baumscheiben gegossen.
– Gegen die Blattfallkrankheit an Beerensträuchern werden die Sträucher mit der unverdünnten Jauche überspritzt.

Botanik – Befruchtung

Befruchtung und Früchte

Autor: Gregor Dietrich

Es gibt Pflanzen, die ohne Bestäubung Früchte bilden, z.B.

Parthenocarpie (keine Samenbildung, etwa Bananen und manche Gurkensorten)

oder Agamospermie (ungeschlechtliche Samenbildung, z.B. viele Arten und Sorten von Sorbus, Brombeeren, Löwenzahn, Alchemilla)

solche, die bereits im Knospenstadium selbstbestäubend sind (Kleistogamie)

solche, die bei geöffneter Blüte selbstbestäubend sind, aber Insekten oder Wind benötigen, damit der Pollen auf die Narbe geschüttelt wird (z.B. Tomate, Weizen, Gewöhnliche Bohne, Erbse)

solche, die am Ende der Anthese selbstbestäubend sind, wenn sie zuvor kein Insekt bestäubt hat (z.B. Crocus albiflorus, Nachtkerzen), solche die unbedingt fremdbestäubt werden müssen (z.B. Kürbis, Feuer-Bohne).

Wichtig sind auch Faktoren wie Temperatur und Tageszeit. So wird das Befruchtungsergebnis bei Kürbissen umso schlechter, je später die Bestäubung stattfindet. Nach 10 Uhr vormittags kann mensch das gleich vergessen.
Triploide Lilien können z.B. durchaus Samen bilden, wenn sie bei Temperaturen über 42 °C bestäubt werden, auch bei der Kreuzung von verwandten Pflanzen, die normalerweise genetische Barrieren trennen, können hohe Temperaturen hilfreich sein.

Auch wichtig: die richtigen Bestäuber. Bohnen z.B. brauchen Hummeln, die die Blüte ordentlich durchschütteln, daß es zur Selbstbestäubung kommt. Starker Wind hilft auch, aber zu kleine Bienenarten bringen nix. Dagegen haben Ringelblumen, Doldenblütler und Kürbis recht unspezifische Blüten, bei denen eine Vielzahl von Bestäubern ihre Arbeit tun.

Für die Ausbildung von Früchten ist aber nicht nur die Bestäubung wichtig. Fruchtbildung kann auch bei guter Bestäubung unterbleiben oder schlecht sein, z.B. bei physiologischem Calziummangel (durch kühlfeuchtes Wetter, häufig bei Kürbis (Zuchini): Abfaulen von den Spitzen her), zu trockenem Standort, Stickstoffüberdüngung etc.

Begriffsdefinitionen:
Bestäubung = das Verbringen von Pollen auf die Narbe
Befruchtung = das Verschmelzen von Spermienzelle und Eizelle