Bergenhusen: NABU stattet Störche mit Satelliten-Sendern aus

Quelle: NABU Schleswig-Holstein

„Hobor” und Kollegen gehen mit dem Solar-Rucksack auf Afrika-Reise

Bergenhusen – Der NABU rüstet Weißstörche mit Satelliten-Sendern aus. Die Aktion im schleswig-holsteinischen Storchendorf Bergenhusen ist Teil der Zugvogelkampagne „Born to Travel – Zum Fliegen geboren“ des NABU-Dachverbandes BirdLife International. Ein erstes Storchenmännchen mit Namen Hobor wurde bereits mit dem notwendigen Gepäck, einem 35 Gramm schweren Solarsender, versehen. Durch die Informationen der Sender erhofft sich der NABU wertvolle Informationen über den Zugverlauf und die Rastgebiete von Weißstörchen. Auf der Internetseite www.NABU.de kann dann jeder ab August die Reise von Hobor über die Türkei, Israel und Ägypten ins östliche oder südliche Afrika live verfolgen. Zwei weitere „Kollegen“ sollen bis Ende Juli noch mit Solar-Rucksäcken ausgestattet werden.
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Biosphärenreservat Rhön besser schützen

Quelle: NABU Hessen

NABU: Auf Bundesstraße „B87 neu“ verzichten und Kernzonen vergrößern

Der Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), Olaf Tschimpke, hat das Land Hessen aufgefordert, die Ziele des Biosphärenreservates Rhön ernster zu nehmen. Dem Bau der Bundesstraße B87neu müsse „ein für alle Mal eine Absage erteilt werden“. Diese Landschaftszerstörung stehe im „völligen Widerspruch“ zum in der Rhön angestrebten Landschaftsschutz.
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IPCC-Wissenschaftler machen Dieselruß für Gletscherschmelze verantwortlich

Russfrei fürs Klima
Russfrei fürs Klima
Quelle: DUH, NABU, VCD

Weltklimarat-Mitglied V. Ramanathan fordert „radikale Verminderung der Dieselrußemissionen“ für den Klimaschutz und unterstützt das Bündnis „Rußfrei fürs Klima“

Berlin: Vor dem beschleunigten Abschmelzen der Gletscher im Himalaya nach dem Niedergang von Rußpartikeln hat der Klimawissenschaftler Dr. Veerabhadran Ramanathan von der University of California in San Diego gestern in Berlin gewarnt. Die im Eis gebundenen Wassermassen würden verheerende Überflutungen in den Gebieten entlang der aus dem Himalaya gespeisten Flüsse Indus und Ganges verursachen und die Folgen des Klimawandels in einem Land wie Bangladesch im Mündungsdelta von Yamuna, Ghaghara und Brahmaputra extrem verschlimmern, sagte Ramanathan auf einer Pressekonferenz des Bündnisses „Rußfrei fürs Klima“ aus vier deutschen Umwelt- und Verkehrsverbänden. “Der dramatische Verlust an Gletschermassen in den Hochgebirgsregionen wie dem Himalaya erfordert eine radikale Verminderung der Dieselrußemissionen“, sagte Veerabhadran Ramanathan. „Dennoch muss der Schwerpunkt auf der Minderung der CO2-Emissionen bleiben.“
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NABU Hamburg gibt neue Broschüre über Duvenstedter Brook heraus

Quelle: NABU Hamburg

Wildnis in Hamburgs Norden

Der NABU Hamburg hat jetzt die neue Broschüre „Der Duvenstedter Brook – Wildnis in Hamburgs Norden“ herausgegeben. Im handlichen DIN-A5-quer-Format bietet sie umfangreiche Informationen über die Geschichte des Gebietes und zu den vielen unterschiedlichen Lebensräumen, wie Moor und Heide, Wiesen, Bruchwälder und Gewässer. Die Broschüre verfügt außerdem über eine herausnehmbare Gebietskarte mit Tourenvorschlägen und Wanderwegen.
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Emissionshandel schadet Eisenbahnen

Verbände schlagen Alarm: Klimaschutzinstrument wird zum Klimakiller
Im Verkehrssektor könnte die EU-Neuregelung des Emissionshandels ab 2013 dramatische negative Konsequenzen für die europäischen CO2-Ziele haben. Nach Ansicht der Allianz pro Schiene und mehrerer Umweltverbände droht ein widersinniges Szenario: Weil die neue EU-Richtlinie die herrschenden Abgaben-Nachteile des Schienenverkehrs noch vergrößert, sind massive Verkehrsverlagerungen von der umweltfreundlichen Schiene auf Straße und Flugzeug vorprogrammiert. „Eigentlich ist der Emissionshandel ein sinnvolles Klimaschutzinstrument”, sagt Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. „Aber wenn man ihn so unausgegoren ansetzt, entwickelt er sich zum Klimakiller.”
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100.000 Hektar für den Naturschutz

Quelle: NABU

„Nationales Naturerbe“: Endlich tragfähige Haftungsregelung für Militär-Altlasten

Berlin – 100.000 Hektar ehemalige Militärflächen sowie Flächen aus DDR-Volkseigentum werden künftig für den Naturschutz in Deutschland zur Verfügung stehen. Der NABU hat die Zustimmung des Haushaltsausschusses des Bundestages zur Sicherung des Nationalen Naturerbes begrüßt und die Parlamentarier aufgefordert, nun rasch eine Lösung für noch ausstehende 25.000 Hektar zu finden. Laut Koalitionsvereinbarung sollten bis zu 125.000 Hektar national bedeutsame Naturschutzflächen wie ehemalige Truppenübungsplätze, stillgelegte Braunkohletagebaue und Flächen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze als Nationales Naturerbe erhalten werden.
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Thüringen: Orchideen statt Panzer

Quelle: NABU

Weitere Flächen auf ehemaligem Truppenübungsplatz für die Natur gesichert

Berlin/Rothenstein – Die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe hat weitere 42,4 Hektar des ehemaligen russischen Truppenübungsplatzes in Rothenstein von der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen gekauft. Mit der Unterzeichnung des vierten Kaufvertrages ist das Flächeneigentum in NABU-Hand auf dem früheren Militärgelände auf insgesamt nunmehr 96,2 Hektar angewachsen. Die Finanzierung des Kaufs erfolgte aus Spenden, zu denen der NABU bundesweit aufgerufen hatte.
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