Emsstau flutet Vogelgelege und ertränkt Jungvögel / Betretungsverbot für Naturschützer

Quelle: NABU Niedersachsen

Hauptsache, es sieht keiner…

Papenburg/Hannover – Zur Überführung des Kreuzfahrtschiffes „Celebrity Equinox“ an diesem Wochenende wird die Ems auf 2,20 Meter über Normalnull aufgestaut. Die Schiffsüberführung wird zum Ertrinken von Jungvögeln und Überflutung von Gelegen geschützter Vogelarten führen, kritisiert der NABU Niedersachsen.
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Walfang ist ökonomischer Unsinn

Quelle: WWF

Norwegen und Japan subventionieren Waljagd mit Steuermitteln. / Ende des internationalen Walfangs gefordert.

Die Regierungen von Norwegen und Japan subventionieren die umstrittene Jagd auf Wale mit Steuergeldern. Das ergab eine aktuelle Studie der Umweltschutzorganisation WWF in Zusammenarbeit mit der Whale & Dolphin Conservation Society (WDCS). Demnach ist das Jagen und Töten von Walen ein unprofitabler und defizitärer Industriezweig. „In Zeiten der globalen Wirtschaftskrise ist es weder strategisch klug, noch nachhaltig, wertvolle Steuergelder für eine Branche zu verschwenden, die aus eigener Kraft nicht überlebensfähig ist“, sagt WWF-Artenschutzexperte Volker Homes. Trotz des Moratoriums und dem weitgehenden Verbot von kommerziellem Walfang erlegen Japan und Norwegen jährlich rund 1500 der großen Meeressäuger.
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Zum Welttag zur Bekämpfung der Wüstenbildung: WWF warnt vor Verlust gigantischer Nutzflächen

Quelle: WWF

Frankfurt – Der WWF ruft anlässlich des heutigen „Welttag zur Bekämpfung der Wüstenbildung“ zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit den Ressourcen Wasser und Boden auf. Falsches Wassermanagement sowie starke Übernutzung, besonders in der Landwirtschaft, zerstören die Vegetation und lassen Böden versalzen, erodieren oder versanden. Die Folgen des Klimawandels in Form von steigenden Temperaturen und längeren Trockenperioden beschleunigen den Prozess. Besonders in trockenen Klimazonen werden immer mehr Gebiete unfruchtbar. Weltweit stehen Landflächen von der dreieinhalbfachen Größe Europas vor dem „Umkippen“.
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Junior-Ranger-Programm gestartet

Quelle: WWF

Nachwuchs-Naturschützer sollen deutschlandweit ausgebildet werden

Wernigerode. Das neue „Junior-Ranger-Programm“ von EUROPARC Deutschland und WWF Deutschland ist im Nationalpark Harz angelaufen. In Drei-Annen-Hohne bei Wernigerode im Nationalpark Harz kamen von Freitag bis Sonntag rund 300 Kinder aus 19 Großschutzgebieten zusammen. In der freien Natur wurde ihnen von erwachsenen Rangern gezeigt, wie man Fährten liest, den Zustand eines Waldes erkennt oder welches die wichtigsten Greifvögel sind. Bei den Junior-Ranger-Wettbewerben belegte der Nationalpark Bayerischer Wald den 1. Platz; die Plätze 2 und 3 gingen an die Biosphärenreservate Hessische Rhön und Thüringer Rhön.
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Klimaverhandlungen in Bonn: Zwei Wochen ergebnisloses Taktieren

Quelle: WWF

WWF: Staatengemeinschaft ist kaum voran gekommen

Bonn / Berlin – Als große Enttäuschung bewertet der WWF das Ergebnis der heute zu Ende gegangen Runde der UN-Klimaverhandlungen in Bonn. Die Delegierten gehen aus Sicht des WWF ohne jedes substantielle Resultat auseinander. Besonders negativ hat sich das Fehlen eines klimapolitischen Vorreiters ausgewirkt. Keine der anwesenden Delegationen war aus Sicht des WWF bereit voranzugehen und mit mutigen Vorschlägen den Klimaschutz voran zu treiben.
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Elbvertiefung: Erörterungsmarathon endet mit Debakel für den Antragsteller

Bearbeitete Quelle: BUND, WWF

BUND und WWF kritisieren katastrophale Planung und fordern Verkehrsminister Tiefensee und die Hamburger GAL auf, das Verfahren einzustellen

Nach insgesamt acht Erörterungsterminen, die seit März 2009 von der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord und der HPA veranstaltet wurden, bleibt aus Sicht der norddeutschen Landesverbände des BUND und des WWF nach dem heutigen Ende des letzten Termins in Krempe (S-H) nur ein Fazit: Trotz eines Planungsvorlaufs von fast fünf Jahren und trotz einer zweiten Auslegung besteht weiterhin eine beispiellose Anhäufung von Mängeln, Kenntnislücken und Rechtsverstößen. Der in solchen Großverfahren üblichen und von den Gerichten eingeforderten Sorgfalt und Aktualität wurden die Antragsteller nicht ansatzweise gerecht.
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WWF-Umfrage zeigt: Kaum Schranken für Unternehmen bei illegalem Holzhandel

Nachfolgend wird eine geringfügig gekürzte und veränderte Pressemitteilung des WWF dokumentiert.
Mehrheit der Holzunternehmen kennt Herkunft ihres Rohstoffes nicht – Nachweispflicht erforderlich

Frankfurt – Die große Mehrheit der Holzunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz weiß nicht genau, woher sie ihren Rohstoff Holz bezieht. Das ist das Ergebnis einer WWF-Unternehmensbefragung. Dafür hat der WWF 68 der größten Holz verarbeitenden Unternehmen der Möbelindustrie in Deutschland, Österreich und in der Schweiz befragt. Demnach können 67 Prozent der befragten Holzunternehmen lediglich angeben, aus welcher Weltregion ihre Hölzer kommen. Den genauen Herkunftsort können sie aber in der Regel nicht nennen. Die Aussagen über die Herkunft des Rohstoffes sind dabei nicht nur ungenau, sondern auch ungeprüft. Dem Handel mit illegal geschlagenem Holz sind deswegen aus Sicht des WWF Tür und Tor geöffnet. Der WWF fordert deswegen die Einführung eines gesetzlich festgeschriebenen Nachweis- und Kontrollsystems. Einen entsprechenden Entwurf hatte das EU-Parlament kürzlich vorgelegt. Heute beginnt in Köln die „Interzum 2009“, die Weltleitmesse für Zulieferer der Möbelindustrie und des Innenausbaus.
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