Bioethanol zerstört Menschenleben

Protestaktion von Rettet den Regenwald
Carmen ist Aktivistin von ANAIRC, einer Organisation, die sich für die Rechte erkrankter ehemaliger Zuckerrohrarbeiter einsetzt. ANAIRC vertritt zur Zeit 8000 Menschen, die an Niereninsuffizienz leiden. Sie haben alle auf den Plantagen der Grupo Pellas gearbeitet. Die Pellas Gruppe ist der größte Zuckerrohrproduzent Nicaraguas und der mächtigste Familienkonzern Zentralamerikas. Ein Geschäftszweig der über 50 Unternehmen der Pellas sind die Zuckerrohrplantagen der Nicaragua Sugar Estate Ltd.. In den Zuckerfabriken im Westen Nicaraguas hat Ethanol Zucker und Rum als wichtigste Exportprodukte abgelöst.
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BUND präsentiert Konzept gegen Vermaisung

Gegen eine weitere Vermaisung der Landschaft mit ihren negativen Auswirkungen auf den Naturhaushalt und den Zustand der Gewässer stellte der BUND gestern in Kiel sein Konzept vor. Der BUND-Bundesvorsitzende Prof. Dr. Hubert Weiger präsentierte die Vorschläge des Verbandes für eine nachhaltige Biogaserzeugung im landwirtschaftlich am stärksten genutzten Bundesland.
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Regenwald Report 01/2011 erschienen

Regenwaldreport
Regenwaldreport
Die erste Ausgabe des Regenwald Report in 2011 ist soeben erschienen.

Themen sind u.a.:

* E10 und Biodiesel sofort stoppen!
* Die Welt bewegen – mit Ihrer Hilfe
* Wir haben die Chance, das Blatt zu wenden
* Palmöl am Amazonas
* Notfonds für schnelle Hilfe

Palmölkonflikt in Kolumbien: Bauern wollen zurückkehren

Protestaktion von Rettet den Regenwald
Wir müssen wieder unser Land bebauen. Auf der Straße können wir nicht leben, erklärt Bauernführer Misael Payares in Kolumbien. Der Palmölproduzent Daabon hat uns mit Gewalt vertrieben. Wir kehren jetzt zurück. Hinter dem Konflikt um die 1.100 Hektar Land in Las Pavas steht die ständig steigende Nachfrage nach Palmöl in Europa. Die kolumbianische Daabon-Gruppe hat sich dabei auf einen Bereich spezialisiert, der eigentlich als besonders umweltfreundlich und sozial verantwortlich gilt: Daabon produziert und exportiert Bio- und Transfair-Produkte. 70 Prozent der weltweiten Biopalmölernte werden von der Firma erzeugt. Mit gleich elf internationalen Labeln, darunter Biosuisse aus der Schweiz, Ecocert aus Frankreich und BCS Ökogarantie aus Deutschland, wirbt die Firma auf ihrer Webseite.
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Honduras: 25 Morde für Palmöl mit Weltbank-Kredit

Protestaktion von Rettet den Regenwald
Mit einer 200 Mann starken Privatarmee, darunter Paramilitärs aus Kolumbien, lässt der Palmölkonzern Dinant des Agrarunternehmers Miguel Facussé die Menschen im Aguán-Tal im Norden von Honduras terrorisieren und umbringen, berichtet das Entwicklungsjournal Welt Sichten.
„Sie erschießen Bauern wie Tiere“, erklärt Lidia Ramos aus der Siedlung La Concepción gegenüber einer Abordnung von Menschenrechtlern und Medienvertretern aus Deutschland. Mittlerweile 23 Morde an Bauern sowie der Mord an einem Journalisten und seiner Frau werden Facussé und seiner Corporación Dinant angelastet.
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Filmtipp: 45 Min – Die Rosen-Story (NDR)

Sehenswerter Film zur weltweiten Rosenproduktion und ihren ökologischen und sozialen Folgen.
NDR-Film-Info: Die Rose wird als Symbol der Liebe zum Valentinstag millionenfach verkauft. Die Blumen kommen vor allem aus Kenia, Ecuador oder Äthiopien. Für 800 Millionen Euro pro Jahr importiert die EU Schnittrosen aus Afrika oder Lateinamerika. Wie ist es möglich, dass Blumen um die halbe Welt geschickt werden, aber ein Strauß Rosen im Supermarkt dennoch nur 1,99 Euro kostet? Autor Michel Richter hat die Spur der Rosen vom Rosenzüchter in Schleswig-Holstein, über die Produktionsstätten in Kenia, das Transportkreuz Amsterdam bis zurück nach Deutschland verfolgt.
Direkt zum Film, Hintergrundinformationen des NDR.
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DWS steigt bei Palmöl-Multi Wilmar aus

Fondsgesellschaft der Deutschen Bank reagiert auf Kritik von Robin Wood
Konkret bezog sich die Kritik von ROBIN WOOD auf das von der DWS angebotene Finanzprodukt DWS AgriX, das bislang Anteile des in Singapur börsennotierten Palmöl-Konzerns Wilmar International enthalten hatte. Wilmar betreibt riesige Plantagen in Indonesien und Malaysia und wird von indonesischen Organisationen wie Save our Borneo und Walhi Jambi für seinen aggressiven Expansionskurs auf Kosten von lokaler Bevölkerung und Umwelt kritisiert.
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