Trockenmauerabschnitt aus Bauschutt

Trockenmauer aus Bauschutt - Detail in der Bauphase
Trockenmauer aus Bauschutt – Detail in der Bauphase
Bauphase eines Trockenmauerabschnittes: Hohlziegel (Ton), alte Ton-Drainrohre, Betonrohre, und Betonstücke prägen einen Teil einer Trockenmauer, die überwiegend aus Feldsteinen (v.a. Granit) besteht. Auf der Südseite der Hangabfangung wird hier besonders fugenreich gearbeitet und vor allem Steine mit Höhlungen verwendet, um Insekten, Spinnen und anderen Tieren Lebens- und Brutraum zu schaffen.
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Gertrud Kolmar: Westindien

Gertrud Kolmar
(geboren am 10. Dezember 1894 in Berlin; ermordet Anfang März 1943 in Auschwitz)

Westindien

Die Welt ist braune und weiße Erde;
Komm, wir teilen die Welt!
Nimm den Westen hin, daß ich Osten werde
Und felsig aufbreche, du Feld.
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Unterschiedliche Mähintervalle – wichtig für Tiere

Daucus carota L., Gewöhnliche Möhre
Daucus carota L., Gewöhnliche Möhre
Die Gewöhnliche Möhre, Daucus carota L., in Blüte – allerdings im November aufgenommen und nicht zur „normalen“ Blütezeit zwischen Juni und September. Unterschiedliche Mähintervalle von Rasen- und Wiesenflächen sind tierökologisch von besonderer Bedeutung (u.a. Nahrung). Leider findet sich das nur selten in Bewirtschaftungskonzepten für Wiesen und Rasenflächen. So bleibt oft nur der Zufall, wie hier ein Randbereich des Zaunes, der weniger oft gemäht wird, und dadurch einen versetzten Blühzeitraum ermöglicht.
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Mauer-Zimbelkraut, Cymbalaria muralis

Cymbalaria muralis, Mauer-Zimbelkraut
Cymbalaria muralis, Mauer-Zimbelkraut
Das Mauer-Zimbelkraut, Cymbalaria muralis, kommt in der Landschaft in Schleswig-Holstein vergleichsweise selten vor. Im Siedlungsbereich hingegen ist es regelmäßig anzutreffen.

In der Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen, Band 1, aus dem Jahr 2005 (PDF, 2MB) wird sie in der Vorwarnliste geführt und als im Bestand rückläufig beschrieben.
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Stefan George: Der Herr der Insel

Stefan George
(* 12. Juli 1868 in Büdesheim bis † 4. Dezember 1933 in Locarno)

Der Herr der Insel

Die fischer überliefern das im süden
Auf einer insel reich an zimt und öl
Und edlen steinen die im sande glitzern
Ein Vogel war der wenn am boden fußend
Mit seinem schnabel hoher stämme krone
Zerpflücken konnte – wenn er seine flügel
Gefärbt wie mit dem saft der Tyrer-schnecke
Zu schwerem niedrem flug erhoben: habe
Er einer dunklen wolke gleichgesehn.
Des tages sei er im Gehölz verschwunden
Des abends aber an den strand gekommen
Im külen windeshauch von salz und tang
Die süße stimme hebend daß delfine
Die freunde des gesanges näher schwammen
im meer voll goldner federn goldner funken.
So habe er seit urbginn gelebt
Gescheiterte nur hätten ihn erblickt.
Denn als zum erstenmal die weißen segel
Der menschen sich mit günstigem geleit
Dem eiland zugedreht sei er zum hügel
Die ganze teure stätte zu beschaun gestiegen
Verbreitet habe er die großen schwingen
Verscheidend in gedämpften schmerzeslauten.

Stefan George: Die Gärten schliessen

Stefan George
(* 12. Juli 1868 in Büdesheim bis † 4. Dezember 1933 in Locarno)

Die Gärten schliessen

Frühe nacht verwirrt die ebnen bahnen –
Kalte traufe trübt die weiher –
Glückliche Apolle und Dianen
Hüllen sich in nebelschleier.
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Welwitschia mirabilis, Welwitschie

Welwitschia mirabilis, Welwitschie
Welwitschia mirabilis, Welwitschie
Die Welwitschie, Welwitschia mirabilis, ist die einzige Art in der Familie der Welwitschiaceae. Sie wächst ausschließlich in der Namib-Wüste (Angola/Namibia). Das lebende Fossil kann über 1000 Jahre alt werden und besitzt lebenslang nur zwei Blätter.
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