Protestaktion von Rettet den Regenwald
Mit einer Länge von fast 2.000 km durchquert der Xingu-Fluss die brasilianischen Bundesstaaten Mato Grosso und Para, um schließlich in den Amazonas zu münden. Mehr als die Hälfte der vom Fluss durchquerten Flächen sind Regenwaldschutzgebiete. Bereits Ende der siebziger Jahre begannen die Planungen für Staudammprojekte am Xingu. An sieben Orten soll der Fluss aufgestaut werden. 12 Indianergebiete wären betroffen. 1989 beendeten die Proteste der Kayapo-Indianer die Pläne.
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Kategorie: Fließgewässer
Fließgewässer
Fraport soll Strafanträge gegen Gegner des Flughafenausbaus zurückziehen
Amtsgericht Frankfurt verhandelt weiter gegen ROBIN WOOD-Kletterin Cécile Lecomte
Das Amtsgericht Frankfurt hat am 31.3.2010 den Strafprozess gegen die Umweltaktivistin Cécile Lecomte fortgesetzt, die sich gemeinsam mit weiteren ROBIN WOOD-AktivistInnen an Protestaktionen gegen den Bau einer neuen Landebahn am Frankfurter Flughafen beteiligt hatte. ROBIN WOOD protestiert dagegen, dass gewaltfreier Widerstand kriminalisiert und eine politische Auseinandersetzung um den Ausbau des Flughafens in Strafgerichte verlagert wird. Die Umweltorganisation fordert den Betreiber des Flughafens Fraport auf, alle Anzeigen und Strafanträge gegen UmweltschützerInnen zurück zu ziehen.
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Atomkraftgegner wehren sich gegen Ablichtung der Spaziergänge in Gorleben
Filmen und Fotografieren verboten!
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) soll das Filmen und Fotografieren von Demonstrationsteilnehmern am “Schwarzbau Gorleben” unverzüglich unterlassen und sicher stellen, dass bei den sonntäglichen demonstrativen Spaziergängen in Gorleben das Wachpersonal von dieser rechtswidrigen Praxis ablässt.
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Soja-Anbau auf Kosten des Regenwaldes stoppen
Protestaktion von Rettet den Regenwald
40 Millionen Hektar Regenwald – mehr als die Fläche Deutschlands – musste in Südamerika schon weichen, um Platz für den Soja-Anbau zu machen. Soja-Monokulturen zerstören lokale Ökonomien, Biodiversität, Böden und Wasser-Ressourcen. Landkonflikte brechen aus und enden mit der Vertreibung der Menschen, die keinen Titel für das Land haben, das sie ihr Leben lang behutsam bearbeitet haben. Damit die Soja-Produktion weiter wachsen kann, wird täglich hektarweise Regenwald für neue Anbauflächen vernichtet. Soja-Anbau auf Kosten des Regenwaldes stoppen weiterlesen
Räumung der Robin Wood-Baumbesetzung gegen Ausbau des Frankfurter Flughafens
Die Polizei hat heute Morgen damit begonnen, die Baumbesetzung gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens im Kelsterbacher Wald zu räumen. Gegen 9:30 Uhr fuhren zwei Hebebühnen an die besetzten Bäume am Ende der Mainschneise heran. Zuvor hatte ein Bulldozer einen Weg zu den besetzten Bäumen gebahnt. Vor Ort sind u.a.ein technisches Team und eine Klettereinheit der Polizei. Zurzeit laufen Entastungsarbeiten. Drei ROBIN WOOD-AktivistInnen halten zwei Kiefern seit vergangenem Samstag besetzt, um damit gegen den Bau der neuen Landebahn am Frankfurter Flughafen zu protestieren. Räumung der Robin Wood-Baumbesetzung gegen Ausbau des Frankfurter Flughafens weiterlesen
Erneute Baumbesetzung im Kelsterbacher Wald
Protest gegen Ausbau des Frankfurter Flughafens geht weiter
Drei ROBIN WOOD-KletteraktivistInnen halten seit heute erneut Bäume im Kelsterbacher Wald besetzt. Sie protestieren damit gegen die in Kürze wieder beginnenden Rodungsarbeiten und den Bau der Landebahn Nord-West am Frankfurter Flughafen. Erneute Baumbesetzung im Kelsterbacher Wald weiterlesen
Wenn Wasser auf Reisen geht
Pipelines, Talsperren und Flussregulierungen: WWF kritisiert soziale und ökologische Folgen / Wassertransfer-Projekte wirtschaftlich fragwürdig
Frankfurt/Stockholm – Barcelona bekommt per Schiffsladung Wasser aus Südfrankreich. In Südafrika trocknet eine ganze Region aus, um weit entfernte Industriegebiete mit dem kostbaren Nass zu versorgen. Und in China wird Wasser über 1400 km von Süden nach Norden geleitet, um ein Defizit von 52 km³ pro Jahr auszugleichen.- Wassertransferprojekte gelten als „Allheilmittel“ zur Deckung eines steigenden Bedarfs, für eine Förderung des Wirtschaftswachstums oder zur Armutsbekämpfung. Doch nach einer aktuellen WWF-Analyse, die im Rahmen der Weltwasserwoche in Stockholm vorgestellt wurde, sind die teuren Mega-Projekte oftmals wirtschaftlich fragwürdig und meist mit enormen sozialen und ökologischen Auswirkungen verbunden. Wenn Wasser auf Reisen geht weiterlesen