USA: 28. März 1979 – Kernschmelze im AKW Three Mile Island

Nachfolgend wird eine geringfügig veränderter und gekürzter Artikel von contrAtom dokumentiert.

Im Block 2 des amerikanischen Atomkraftwerks Three Mile Island, in der Nähe von Harrisburg, Pennsylvania, geschah in den frühen Morgenstunden des 28. März 1979 das, was die gesamte Atomzunft bislang für ausgeschlossen hielt: Aufgrund zahlreicher Pannen und Defekte in den Sicherheitssystemen der Anlagen versagte die Kühlung des Reaktors, die hochradioaktiven Brennelemente wurden freigelegt und schmolzen. Tagelang drohte der Reaktor zu explodieren.
Im Jahre 1979 lief in den amerikanischen Kinos ein Film an, der sich kritisch und warnend mit der Atomenergie auseinander setzte: In „Das China-Syndrom“ spielte Jane Fonda eine Reporterin, die einen Beitrag über Kernenergie in einen Kraftwerk nahe Los Angeles drehen will und bei der Besichtigung mit ihrem Kamerateam Zeugin eines Störfalls wird, der von den Betreibern vertuscht werden will. Während des fiktiven Störfalls steigt die Gefahr einer Kernschmelze und ein von der Reporterin interviewter Experte erklärt, dass im Falle des Austritts von Radioaktivität ein Gebiet von der Größe Pennsylvanias verseucht wäre und evakuiert werden müsse. Noch im selben Jahr, in dem der Film in die Kinos kam, geschah in den Vereinigten Staaten von Amerika – Garant für moderne Technik – der bis dahin schwerste Störfälle in einem kommerziell genutzten Atomreaktor in den USA. Der von Atombefürwortern für unwahrscheinlich und hypothetisch erklärte schwere Unfall war Realität geworden.
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Urantransport: Polizei auf der Anklagebank nach luftiger Protestaktion

Nachfolgend wird eine geringfügig gekürzte und veränderte Pressemitteilung des BBU e.V. dokumentiert.

Verwaltungsgericht Köln verhandelt am 26.03.09 über eine Klage gegen die Polizei

Am 16.01.08 protestierte bei Steinfurt/Metelen (NRW) eine französische Kletteraktivistin in Seilen hängend über die Schiene von Gronau nach Münster gegen die Verschiebung von Atommüll durch die URENCO (Betreiberin der Urananreicherungsanlage in Gronau) nach Russland.
Der mit 1000 t Uranhexafluorid beladene Atomzug kam gegen 19:30 Uhr zum stehen und durfte seine Fahrt mit der gefährlichen Fracht erst am Tag darauf gegen 2 Uhr nachts fortsetzen, nachdem Cécile Lecomte aus den Seilen durch per Hubschrauber eingeflogene Spezialkräfte der Bundespolizei heruntergeholt wurde.
Gegen ihre anschließende mehrstündige Ingewahrsamnahme durch die Polizei reichte Cécile Lecomte Klage bei Gericht ein. Sie hält die polizeiliche Freiheitsentziehungsmaßnahme für rechtswidrig.
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Kieler Umweltpreis: Wasserschützer gesucht

Quelle: Landeshauptstadt Kiel

Zum 18. Mal wird der Stadtwerke Kiel Umweltpreis von der Landeshauptstadt Kiel und der Stadtwerke Kiel AG verliehen. In diesem Jahr lautet das Motto: „Lebensquelle Wasser – So haben wir das kostbare Nass geschützt“. Obwohl pro Person maximal zwei bis drei Liter Wasser am Tag getrunken werden, verbraucht jeder Deutsche täglich durchschnittlich 128 Liter. Möglichkeiten, wie der Wasserverbrauch im Alltag verringert wird, gibt es unzählige. Beispielsweise können durch einen tropfenden Wasserhahn viele Liter pro Tag verloren gehen. Da lassen sich schon mit kleinen Handgriffen und Änderungen der Gewohnheiten Umwelt und Geldbeutel schonen.
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22. März: Peta fordert fleischlosen Weltwassertag

Nachfolgend wird eine geringfügig veränderte und stark gekürzte Pressemitteilung von PETA e.V. dokumentiert.

Fleischkonsum verbraucht mehr Wasser als ein Jahr lang täglich Duschen

Gerlingen – Anlässlich des internationalen Weltwassertags am 22. März erinnert PETA Deutschland e.V. daran, dass das persönliche Essverhalten mit am stärksten dazu beiträgt wie wassersparend man lebt. Zur Herstellung tierischer Produkte wird weitaus mehr Wasser verschwendet als für die gleiche Menge pflanzlicher Produkte benötigt wird. Die Liste der Studien, die den „versteckten Wasserverbrauch“ – auch „virtuelles Wasser“ genannt – aufdeckt, ist lang. Denn nicht nur der direkte Konsum von Wasser greift auf diesen wertvollen Rohstoff zurück. Das World Watch Institut hat schon vor Jahren berechnet, dass man für die Herstellung von einem Pfund Fleisch ein Jahr lang täglich duschen könnte! Die Vereinten Nationen entlarven noch plastischer die Liter Wasser, die für diverse Konsumgüter verwendet werden – im Ernährungsbereich sind hierbei tierische Produkte Spitzenreiter im Wasserverbrauch. Für das schon erwähnte Fleisch könnte man mehr als fünfzehn Mal so viele Kartoffeln anpflanzen. Schluckt ein Glas Milch 200 Liter Wasser, so ist eine Tasse Tee mit nur 30 Litern wesentlich wassersparender. Und für den Wasserverbrauch für ein Ei stehen fast drei Äpfel.
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Klägergemeinschaft Port Olpenitz fordert Kieler Landtag zur sachbezogenen Aufarbeitung auf

Nachfolgend wird eine geringfügig veränderte und gekürzte gemeinsame Pressemitteilung von BUND, IGU, NABU und LNV und dokumentiert.

Kappeln, Neumünster, Kiel – Die Klägergemeinschaft „Port Olpenitz“ der Naturschutzverbände LNV, NABU, BUND und IGU begrüßt den Antrag der F.D.P.- Fraktion, auf der nächsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses des Kieler Landtags am 1. April 2009 über Konsequenzen aus dem Urteil des OVG Schleswig zum Tourismusprojekt an der Schlei bei Kappeln zu beraten.
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NABU warnt vor Länderplänen zum Verkauf von Staatswald

Nachfolgend wird eine geringfügig gekürzte und veränderte Pressemitteilung des NABU dokumentiert.

Haushaltslöcher nicht auf Kosten des Gemeinwohls stopfen

Berlin – Anlässlich des Internationalen Tag des Waldes (21.3.) hat der NABU die Pläne Nordrhein-Westfalens kritisiert, große Flächen Staatswald zu verkaufen. Dabei handelt es sich zum großen Teil um wertvolle Naturschutz- und FFH-Gebiete. Damit sind Bund und Land verpflichtet, diese Flächen für den Biotop- und Artenschutz zu erhalten. „Mit dem Verkauf zieht sich der Staat aus der Verantwortung und überlässt diese den privaten Besitzern. Auch wenn potenzielle Käufer zusichern, die Ziele des Naturschutzes weiterzuverfolgen, ist nicht sicher, ob sie diese Verantwortung auch immer tragen können“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Auch könnten Privatbesitzer Entschädigungen einfordern, wenn sie wegen der Einhaltung von Naturschutzauflagen Einbußen verzeichnen.
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Weltwassertag am 22. März: Wasser wird oft „unsichtbar“ verschwendet

Nachfolgend wird eine geringfügig veränderte und gekürzte Pressemitteilung des BUND dokumentiert.

Berlin: In vielen Produkten des täglichen Bedarfs stecken enorme Mengen „unsichtbaren Wassers“. Darauf hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) anlässlich des Weltwasser­tages am 22. März hingewiesen. So würden für eine Jeans über 5000 Liter und für ein Kilo Rindfleisch mehr als 10 000 Liter sogenannten „virtuellen“ Wassers verbraucht. Für Anbau, Verarbeitung und Lagerung von einem Kilo Kaffee seien insgesamt sogar rund 20 000 Liter Süßwasser erforderlich. In Agrarprodukten stecke generell sehr viel virtuelles Wasser. Mehr als 1000 Liter Wasser seien nötig, um einen Liter Agrotreibstoff herzustellen. Knapp 3000 Liter Wasser verbrauche die Herstellung eines Baumwoll-T-Shirts, die Produktion von einem Liter Milch oder einem Kilo Weizen benötige bis zu 4000 Liter und ein Kilo Reis bis zu 5000 Liter Wasser. Enorme Mengen virtuellen Wassers würden sich in Produkten aus Aluminium, Edelmetall und Stahl wiederfinden. Auch in den Erzeugnissen und Produktionsprozessen des Bergbaus, der Zement-, Chemie- und Getränkeindustrie „versteckten“ sich große Wassermengen.
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