Paula Dehmel: Ich bin der Juli

Paula Dehmel (1862-1918)

Ich bin der Juli

Grüß Gott! Erlaubt mir, dass ich sitze.
Ich bin der Juli, spürt ihr die Hitze?
Kaum weiß ich, was ich noch schaffen soll,
die Ähren sind zum Bersten voll;
reif sind die Beeren, die blauen und roten,
saftig sind Rüben und Bohnen und Schoten.
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Maurerbütt als Miniaturteich

Maurerbütt als Miniaturteich.
Maurerbütt als Miniaturteich.
Miniaturteiche sind einfach mit einer Maurerbütt zu bauen. Der Rand der Bütt sollte etwas herausstehen, um Erdeinspülungen zu vermeiden. Außerdem entsteht so eine sehr wirksame Kapillarsperre, die ein Leersaugen des Kleinteiches durch die Umgebungserden bzw. Umgebungsvegetation verhindert.
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Frühlingsanfang: Astronomisch, meteorologisch und phänologisch

Prunus spinosa, Schlehe. Blüten-Zeigerpflanze in der Phänologie  für den Erstfrühling
Prunus spinosa, Schlehe. Blüten-Zeigerpflanze in der Phänologie für den Erstfrühling
Der Frühlingsanfang (Frühjahrsbeginn) wird meteorologisch, astronomisch und phänologisch verschieden definiert. Die folgenden Werte beziehen sich auf Deutschland bzw. die Nordhalbkugel.
Astronomisch: 19., 20. oder 21. März.
Meteorologisch : 1. März.
Phänologisch (vom Erscheinungsbild her)
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Quercus rubra L., Rot-Eiche

Quercus rubra L., Rot-Eiche - Foto von Rosa Thiemer
Quercus rubra L., Rot-Eiche – Foto von Rosa Thiemer
Die Rot-Eiche, Quercus rubra L., wird 25-30 m hoch. Als Forstbaum wird sie gelegentlich in Parks oder auf Privatgrundstücken gepflanzt und verwildert von dort in die Landschaft. Diese neophytischen Vorkommen der aus dem östlichen Nordamerika stammenden Pflanze sind als etabliert zu bewerten.
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Margarete Beutler: Nach der Weinlese

Margarete Beutler
13. Januar 1876 – 3. Juni 1949

Nach der Weinlese

Nun stehn die kleinen Pforten alle offen,
die talwärts zu den Rebenhängen führen!
Kein Wächter eilt, sie nächtens zu verschließen.
Der Wächter Amt ist aus. Sie schwelgen wohl
im jungen Wein bereits und reden trunken…
Die Reben aber, ihres Schmucks beraubt,
der Schwere und der Süße ihrer Trauben,
entsenden Blatt für Blatt zur Erde wieder
und kräuseln müde ihre dürren Ranken.
Wie Frauen, deren Haare alternd bleichen,
die niemand mehr sich Mühe gibt zu hüten,
weil keine Süßigkeit gefährdet ist
und keiner Frucht mehr Räuber schändend nahen,
so liegen sie an den verlassnen Straßen
im Moderkranz der fahlen Lauben da,
und selbst die kleinen Wasser wandern träger
dem großen Strom der breiten Tale zu.