Ada Christen
(* 6. März 1839 in Wien bis † 19. Mai 1901 in Inzersdorf)
Auf!
Komödianten ziehen vorüber,
Wüst verwitterte Gestalten
Mit verblichenen Gewändern,
Lügnerisch verschminkten Falten.
Ada Christen: Auf! weiterlesen
Ada Christen
(* 6. März 1839 in Wien bis † 19. Mai 1901 in Inzersdorf)
Auf!
Komödianten ziehen vorüber,
Wüst verwitterte Gestalten
Mit verblichenen Gewändern,
Lügnerisch verschminkten Falten.
Ada Christen: Auf! weiterlesen
Friedrich Rückert
(* 16. Mai 1788 † 31. Januar 1866)
Winter und Frühling
Ich danke Gott, daß diese Plage
Gefallen in die kurzen Tage,
Die schneller gehn mit nächt’gem Tritt,
Und nehmen doch die Plage mit.
Friedrich Rückert: Winter und Frühling weiterlesen

Herr Krieger setzt Auflagen nicht um!
Die Ratsfraktion DIE LINKE/Die PARTEI ist nicht nur darüber enttäuscht und erstaunt, dass Herr Krieger die AFD in Sachsen mit 18.000,- Euro unterstützt hat, sondern auch über die Informationen, die wir heute auf Nachfrage vom Baudezernat bekommen haben. So hat Herr Krieger, bzw. sein Unternehmen Möbel Krieger, immer noch nicht die vollständigen Ausgleichsarbeiten durchgeführt.
Kiel: Krieger setzt Auflagen nicht um! weiterlesen
Ada Christen
(* 6. März 1839 in Wien bis † 19. Mai 1901 in Inzersdorf)
Wisst es!
Wißt, mich betrübt die Schönheit, die ihr preist,
Ich schaue bitteres Menschenelend sprießen
Auf diesem Stern… wie soll mein Geist
Dann seine hehre Schönheit rein genießen?
Ada Christen: Wisst es! weiterlesen
Anna Louisa Karsch
(* 1.12.1722 † 12.10.1791)
An den jungen Lenz
Du junger Frühling kommst herab
Vom Schöpfer, um ganz neues Leben
Geschöpfen seiner Hand zu geben.
Das Blumen-Volk verläßt sein Grab,
Und mit empor gehobnem Haupte
Beschämt es den, der keinen Gott
Und für sich selbst Vernichtung glaubte.
Der Vogel wiederspricht des Wiedersprechers Spott.
Die Saat mit Millionen Zungen
Aus schwarzer Erd herauf gedrungen
Bestätiget, was er gesungen!
Der Linde Blätter lispeln nach;
Die Elbe rauscht und murmelnd spricht der Bach:
„Es ist ein Gott, der laue Winde schickte,
„Den Schnee zerschmolz, das Eis zerbrach,
„Mit jungem Grün das Ufer schmückte
„Und diese Sonne scheinen läßt!
Nach sanft gefallnem Frühlingsregen
Quackt der erweckte Frosch sein Fest,
Und Fische scherzen ihr entgegen!
Der Hirt heißt seine Heerde leben!
Sie weidet jugendliches Graß,
Blöckt ihre Freuden laut, und hört ohn Unterlaß
Sich Thal und Hügel Antwort geben!
Die Honigträgerin verläßt ihr kleines Haus
Und saugt den Veilchen, wenn sie duften,
Die Süßigkeit des kleinen Kelches aus.
Die Schwalbe kommt aus Sumpf, wie aus verschloßnen Grüften
Einst unsre Leiber neu hervor,
Sie baut ihr Haus von Stroh und fetter Erde,
Und schwitzert froh dem Menschen vor,
Daß er auch wieder leben werde!
Anna Louisa Karsch: An den jungen Lenz weiterlesen

Zwei Jahre Aktionsplan Ostseeschutz: Wichtige Impulse, vieles unverbindlich, Umsetzung offen
– Naturschutzverbände ziehen Bilanz – Erste Meilensteine erreicht: Ostseebeiräte, wissenschaftlicher Beirat, Beteiligungsverfahren zu Schutzgebiets-Verordnungen – Verbindliche Ziele zur Reduktion des Nährstoff-Eintrags in die Ostsee fehlen – Räumung der Munitions-Altlasten stockt
Zwei Jahre Aktionsplan Ostseeschutz weiterlesen
Joachim Ringelnatz
(* 7. August 1883 † 17. November 1934)
Nach dem Gewitter
Der Blitz hat mich getroffen.
Mein stählerner, linker Manschettenknopf
ist weggeschmolzen, und in meinem Kopf
summt es, als wäre ich besoffen.
Joachim Ringelnatz: Nach dem Gewitter weiterlesen