Planten und Blomen – nicht immer vorbildlich

Torf und Kunstdünger als Substrat für Sommerblumenpflanzung
Torf und Kunstdünger als Substrat für Sommerblumenpflanzung
In ausgehenden Frühjahr erfreuen sich viele Menschen in der Hamburger Gartenanlage Planten und Blomen z.B. an der Rhododendron-Blüte. Ein Grund auch auf ein paar der Schattenseiten dieser Gartenanlage bzw. ihrer Bewirtschaftung hinzuweisen.
Für mich haben solche Gartenanlagen auch eine pädagogische Funktion. Selbst wenn man das nicht als Ziel ausgibt, hat eine solche Anlage immer eine solche Funktion. Menschen genießen dort ihre Freizeit und nehmen dann zumindest nebenbei das eine oder andere mit. Hier vier Beispiele, was falsch ist:
Verwendung von torfhaltigen Substraten und Kunstdüngern.
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Catharina Regina von Greiffenberg: Über die Nachtigal

Catharina Regina von Greiffenberg
(* 7. September 1633 † 10. April 1694)

Über die Nachtigal

1.

Hört der holden Nachtigall
süssen Schall
durch den Busch erschallen:
sie will / durch ein Kling-Gedicht
ihre Pflicht
ihrem Schöpffer zahlen.
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Klinkerpflaster als Straßenbelag mit schweren Schäden

Klinkerschäden - wahrscheinlich aufgrund von mangelndem Fugenabstand und mangelnder Fugen-Verfüllung durch Scherkräfte des Verkehrs hervorgerufen.
Klinkerschäden – wahrscheinlich aufgrund von mangelndem Fugenabstand und mangelnder Fugen-Verfüllung durch Scherkräfte des Verkehrs hervorgerufen.
Die hier verlegten rd. 8cm starken Tonklinker wurden als Straßenbelag auf mehren hundert Quadratmetern Fläche verlegt. Weniger als ein Jahr nach der Verlegung zeigen extrem viele Klinker Abplatzungen in den Randbereichen. Manche Steine sind schon mehrere Millimeter tief geschädigt. Mittelfristig wird diese Fläche mehr oder weniger zerstört bis hin zum Totalschaden, weil die Abplatzungen weitergehen, die Steine sich durch die Scherkräfte des Verkehres weiter verschieben und schließlich es zu Brüchen einzelner Steine kommt und weiterem „Bröselkram“. Das Bild zeigt nur einen kleinen Ausschnitt – die Schäden sind aber flächig im gesamten Bereich der Straße vorhanden. Am stärksten sind sie in den Wendebereichen der Müllwagen. Gründe für diese Schäden können sein (auch Kombinationen möglich):
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16 Verdachtsfälle für PFC-Verseuchung auf Bundeswehrstandorten in Schleswig-Holstein

Tirpitzhafen Kiel - eine der Verdachtsflächen in Schleswig-Holstein für die Verseuchung durch Löschschaum.
Tirpitzhafen Kiel
Das ARD-Magazin report München hat in einer Recherche 108 Verdachtsfälle und 18 bestätigte Kontaminationen mit PFC auf Bundeswehrstandorten ermittelt. Verursacht wurden sie durch bei der Brandbekämpfung früher übliche Löschschäume. In Schleswig-Holstein gibt es 16 Verdachtsfälle, davon zwei in Kiel (Marinearsenal und Tirpitzhafen) und einen in Laboe. Gefährlich ist die krebserzeugende Stoffgruppe u.a. für das Grundwasser. Betroffen sind aber auch zahlreiche andere Flächen, v.a. Flughäfen sowie Einsatzorte und Übungsflächen der Feuerwehren.
Liste der betroffenen schleswig-holsteinischen Bundeswehr-Standorte
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Gemeindeordung GO S-H: § 47f Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Gemeindeordung Schleswig-Holstein – GO S-H
§ 47f
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

(1) Die Gemeinde muss bei Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren, diese in angemessener Weise beteiligen. Hierzu muss die Gemeinde über die Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner nach den §§ 16 a bis 16 f hinaus geeignete Verfahren entwickeln.

(2) Bei der Durchführung von Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren, muss die Gemeinde in geeigneter Weise darlegen, wie sie diese Interessen berücksichtigt und die Beteiligung nach Absatz 1 durchgeführt hat.
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Matthias Claudius: Ein Lied hinterm Ofen zu singen

Matthias Claudius:

Ein Lied hinterm Ofen zu singen

Der Winter ist ein rechter Mann,
kernfest und auf die Dauer;
sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an
und scheut nicht süß noch sauer.

War je ein Mann gesund, ist er’s;
er krankt und kränkelt nimmer,
weiß nichts von Nachtschweiß noch Vapeurs
und schläft im kalten Zimmer.

Er zieht sein Hemd im Freien an
und läßt’s vorher nicht wärmen
und spottet über Fluß im Zahn
und Kolik in Gedärmen.

Aus Blumen und aus Vogelsang
weiß er sich nichts zu machen,
haßt warmen Drang und warmen Klang
und alle warmen Sachen.

Doch wenn die Füchse bellen sehr,
wenn’s Holz im Ofen knittert,
und um den Ofen Knecht und Herr
die Hände reibt und zittert;

wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht
und Teich‘ und Seen krachen;
das klingt ihm gut, das haßt er nicht,
dann will er sich tot lachen.

Sein Schloß von Eis liegt ganz hinaus
beim Nordpol an dem Strande;
doch hat er auch ein Sommerhaus
im lieben Schweizerlande.

So ist‘ er denn bald dort, bald hier,
gut Regiment zu führen.
Und wenn er durchzieht, stehen wir
und sehn ihn an und frieren.