Atomausstieg kann nur von einer starken Protestbewegung durchgesetzt werden

Krümmel bleibt aus!
Krümmel bleibt aus!
Quelle: .ausgestrahlt

Atomkraftgegner kritisieren Krümmel-Genehmigung

Zur Genehmigung für die Wiederinbetriebnahme das Atomkraftwerks Krümmel durch die schleswig-holsteinische Sozialministerin Gitta Trauernicht erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich von SPD-Ministerin Trauernicht Unterstützung in der Auseinandersetzung um die Atomenergie erhofft haben, sind heute schwer enttäuscht worden. Den Betrieb eines Reaktors zuzulassen, der nicht mehr dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik entspricht, ist ein politisches Armutszeugnis. Trauernicht hätte die Betriebsgenehmigung aus dem Jahr 1988 problemlos widerrufen können.
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Auch Ruß heizt das Klima auf

Russfrei fuers Klima
Russfrei fuers Klima
Quelle: DUH

Erster wissenschaftlicher Workshop in Deutschland zur Klimawirksamkeit von Dieselruß gestern in Berlin – Aktionsbündnis „Rußfrei fürs Klima“ sieht Chancen für vergleichsweise rasche Eindämmung des Problems, das vor allem die Erwärmung in der Arktis beschleunigt – Doppelter Nutzen: Umweltzonen für Gesundheits- und Klimaschutz

Berlin. Der Klimawandel in der Arktis verläuft erheblich dramatischer als anderswo auf der Erde und wird nicht nur von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen angeheizt. Eine wichtige verstärkende Rolle spielen nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen feine Rußpartikel, die über die Atmosphäre vor allem aus Europa in den hohen Norden transportiert werden und hier vornehmlich aus der unvollständigen Verbrennung von Dieselkraftstoff stammen. Mit einem internationalen Workshop, dem ersten zum Thema „Klimawirksamkeit von Dieselruß“ in Deutschland, wollen die Deutsche Umwelthilfe (DUH), der Naturschutzbund NABU, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) das Problembewusstsein in Politik und Gesellschaft schärfen und zugleich Möglichkeiten für eine wirksame Minderung der Rußbelastung debattieren.
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Jubiläum: 175. Anti-Atomkraft-Sonntagsspaziergang in Ahaus

Krümmel bleibt aus!
Krümmel bleibt aus!
Quelle: BBU, ContrAtom

BBU gegen Wiederinbetriebnahme des AKW Krümmel

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) e. V. mit Sitz in Bonn lehnt die drohende Wiederinbetriebnahme des norddeutschen Atomkraftwerks (AKW) Krümmel grundsätzlich ab. Scharf kritisiert der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen und Umweltverbände die Energiepolitik der Landesregierung von Schleswig-Holstein.
Deren Atomaufsichtsbehörde hatte dem Atomkonzern Vattenfall gestern (19.6.) die Zustimmung zur Wiederinbetriebnahme des AKW Krümmel erteilt. Nach Angaben von Vattenfall wird der Wiederanfahrprozess umgehend gestartet. Nach Auffassung des BBU muss jedoch die Gesundheit der Bevölkerung Vorrang vor Profitinteressen haben.
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AKW Krümmel erhält Genehmigung zum Wiederanfahren – Atomkraftgegner kündigen Proteste an

Krümmel bleibt aus
Krümmel bleibt aus
Aus Medienkreisen ist gestern bekannt geworden, dass der Betreiber des Atomkraftwerk Krümmel, Vattenfall, die Zustimmung zum Wiederanfahren des Reaktors erhält. Der Zeitpunkt für das Wiederanfahren ist noch nicht bekannt. Atomkraftgegner wollen heute abend (Samstag, 20. Juni), ab 18.00 Uhr vor dem Kraftwerk in Krümmel eine Mahnwache abhalten.
Am Freitag, 03.07. ist eine weitere große Protestaktion, die Krümmel-Blockade geplant, zu der neben hunderten Atomkraftgegnern auch Bauern aus dem Wendland erwartet werden.

´Wir sind zutiefst von allen Verantwortlichen enttäuscht: Kein Leukämiefall in der Elbmarsch ist offiziell aufgeklärt´, so Jan Becker von der norddeutschen Initiative contratom.
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Krümmel gehört vom Netz – für immer!

Krümmel bleibt aus
Krümmel bleibt aus
Quelle: Robin Wood

Zur gestrigen Genehmigung für die Wiederinbetriebnahme des Atomkraftwerks Krümmel erklärt Dirk Seifert, Energiereferent der Umweltorganisation ROBIN WOOD:

„Mit dem AKW Krümmel geht einer der marodesten Reaktoren Deutschlands wieder ans Netz. Über 300 Störfälle seit seiner Inbetriebnahme und eine erhöhte Leukämierate in seiner Umgebung lassen nur einen Schluss zu: Der Weiterbetrieb dieses Schrottreaktors ist nicht zu verantworten.

Die hohen Risiken werden der Bevölkerung obendrein ohne Not zugemutet. Die vergangenen zwei Jahre, in denen das Kraftwerk nicht am Netz war, haben gezeigt, dass sich die Stromversorgung problemlos auch ohne Krümmel sicherstellen ließe. Der Vattenfall-Konzern hat im gleichen Zeitraum sogar noch dicke Gewinne eingefahren.

Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien, nicht den Uralt-AKWs.“

ROBIN WOOD fordert: Krümmel abschalten – für immer!

Am heutigen Samstag wird um 18 Uhr eine Mahnwache vor dem AKW Krümmel stattfinden.

Walfang ist ökonomischer Unsinn

Quelle: WWF

Norwegen und Japan subventionieren Waljagd mit Steuermitteln. / Ende des internationalen Walfangs gefordert.

Die Regierungen von Norwegen und Japan subventionieren die umstrittene Jagd auf Wale mit Steuergeldern. Das ergab eine aktuelle Studie der Umweltschutzorganisation WWF in Zusammenarbeit mit der Whale & Dolphin Conservation Society (WDCS). Demnach ist das Jagen und Töten von Walen ein unprofitabler und defizitärer Industriezweig. „In Zeiten der globalen Wirtschaftskrise ist es weder strategisch klug, noch nachhaltig, wertvolle Steuergelder für eine Branche zu verschwenden, die aus eigener Kraft nicht überlebensfähig ist“, sagt WWF-Artenschutzexperte Volker Homes. Trotz des Moratoriums und dem weitgehenden Verbot von kommerziellem Walfang erlegen Japan und Norwegen jährlich rund 1500 der großen Meeressäuger.
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Pressegespräch zur juristischen Auseinandersetzung um Asse 2

Quelle: ASSE-II-Rechtshilfefonds e.V.

Presse-Gespräch / Fototermin

Montag, 22. Juni 2009, 10.15 Uhr

vor der Staatsanwaltschaft Braunschweig

Turnierstraße 1, 38100 Braunschweig‎

mit: Eckbert Duranowitsch, an Leukämie erkrankter ehem. Mitarbeiter der ASSE II
Claus Schröder, ASSE-II-Rechtshilfefonds

Zum Auftakt einer neuen Runde in der juristischen Auseinandersetzung um die
(auch per­sönlichen) Verantwortlichkeit für die ASSE II laden wir Sie hiermit zu
einem Pressegespräch und Fototermin vor der Staatsanwaltschaft Braunschweig ein.