14. März 2011, 18 Uhr: Bundesweit Mahnwachen für den Atomausstieg

Atomkraft - Nein Danke
AKW NEE
Fukushima ist überall – Atomausstieg jetzt!
In großer Betroffenheit über die Ereignisse in Japan und mit dem festen Willen, gemeinsam dafür zu streiten, dass die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik endlich stillgelegt werden, rufen wir dazu auf, am Montag, 14. März, von 18 Uhr bis 18.30 Uhr in möglichst vielen Orten auf zentralen Plätzen zu Mahnwachen zusammenzukommen. Die bereits gemeldeten Orte sind auf der Karte mit blauen Nadeln markiert.
In Kiel beispielsweise ist der Treffpunkt um 18.00 Uhr vor dem Rathaus.
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60.000 Teilnehmer bei der Anti-Atom-Menschenkette zwischen dem AKW Neckarwestheim und Stuttgart

Atomkraft - Nein Danke
AKW NEE
Stuttgart. Heute haben rund 60.000 Teilnehmer eine zirka 45 Kilometer lange Menschenkette gegen Atomenergie gebildet – vom Atomkraftwerk (AKW) Neckarwestheim bis zur Villa Reitzenstein in Stuttgart. Zu der Aktion hatten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, Campact, Robin Wood sowie die NaturFreunde Deutschlands aufgerufen. „Die Aktion hat durch die tragischen Ereignisse in Japan leider eine ungeahnte Aktualität erhalten. Viele Menschen in der Kette sind aufgerüttelt und betroffen aufgrund der drohenden AKW-Katastrophe. Die Menschen in ganz Deutschland, aber vor allem auch in Baden-Württemberg und den angrenzenden Bundesländern, fordern den Atomausstieg“, sagte die baden-württembergische BUND-Landesvorsitzende Dr. Brigitte Dahlbender.
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Explosion und Kernschmelze im japanischen AKW Fukushima

Atomkraft - Nein Danke
AKW NEE
Die Nationale Behörde für Atomsicherheit Japans hat mittlerweile den Beginn einer Kernschmelze des Uraltreaktors eingeräumt. Andere Behörden und Regierungsvertreter äußern sich jedoch nicht, ausweichend oder unklar. Typisch für den Umgang mit solchen Katastrophen ist die desaströse Informationspolitik der japanischen Regierung. Selbst die nicht sonderlich atomkritische Internationale Atomenergieagentur zeigt sich genervt und ist offensichtlich schlechter informiert als die Medien. Typisch auch, dass fahrlässig mit Menschenleben gespielt wird: Wurde zunächst im Umkreis von 3 km um den Schrottreaktor evakuiert, weiteten die Behörden den Radius dann auf 10 und zuletzt auf 20 Kilometer aus. Auch wurde von japanischen Behörden versichert, dass es außerhalb der 10, später 20 km keine Gefahr für die Bevölkerung gäbe. Kaum zu glauben, für wie blöd Regierungen ihre eigene Bevölkerung halten.
Grandios auch mal wieder unser Bundesumweltminister Röttgen (CDU). Er warnt vor politischem Missbrauch des Themas und schließt Gefahren für die deutsche Bevölkerung weitgehend aus. Auch das ist Verdummung pur: Selbstverständlich werden alle Länder der Erde eine Extra-Portion Radioaktivität abbekommen. Dafür sorgen Winde aber auch internationale Handelsbeziehungen. Jede Erhöhung einer radioaktiven Dosis steigert die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken.

Menschenkette vom AKW Neckarwestheim nach Stuttgart am 12.3.2011

Atomkraft - Nein Danke
AKW NEE
Demonstrationsaufruf: Den Atomausstieg in die Hand nehmen!
Bis über das Jahr 2040 hinaus hat die Bundesregierung die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängert. Diese Klientelpolitik dient alleine den Stromkonzernen: Ihnen spült der Atom-Deal Zusatzgewinne von fast 100 Milliarden Euro in die Kassen. Die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke wurde über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden. Wir wollen raus aus einer Technologie, die ein verheerendes Unfallrisiko birgt, den dringend notwendigen Ausbau Erneuerbarer Energien blockiert und tausenden Generationen tödlichen Atommüll aufbürdet. Wir wollen die Atomkraftwerke abschalten – und zwar jetzt!
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Innenminister zurückpfeifen — Bürger beteiligen!

Bürgerbeteiligung
Bürgerbeteiligung
Protestaktion des BUND
Es wäre ein massiver Eingriff in unser Mitbestimmungsrecht, wenn Innenminister de Maizière seinen Willen bekäme: Nach seinem aktuellen Gesetzentwurf würde der bisher verpflichtende öffentliche Erörterungstermin bei der Planung von Großprojekten abgeschafft. Die beteiligten Behörden könnten diesen nach eigenem Ermessen durchführen oder nicht.
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Österreichische Risikostudie zu deutschen AKW Verschlusssache

Atomkraft - Nein Danke
AKW NEE
In 40 Städten demonstrierten heute rund 8000 Atomkraftgegner/innen – sie werben für die Menschenkette, die am 12. März Neckarwestheim und Stuttgart verbinden soll. Wie sicher sind deutsche Atomkraftwerke? Offensichtlich wenig sicher, denn eine Risikostudie österreichischer Experten über eine Baulinie alter deutscher Atomreaktoren, zu denen auch Isar 1 und der Reaktor in Neckarwestheim zählen, ist laut Umweltministerium in unserem Nachbarland als “Verschlusssache” einzustufen, weil deutsche Stellen einer Veröffentlichung nicht zustimmen würden. Das berichtete der oberösterreichische Umweltlandesrat Rudi Anschober am Donnerstag. “Das ist skandalös, die Studie gehört auf den Tisch”, forderte er Minister Niki Berlakovich auf, die Inhalte publik zu machen.
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Anti-AKW-Bewegung nach CASTOR-Protest bundesweit im Aufwind

Castor-Alarm 15.-18.02.2011
Castor-Alarm 15.-18.02.2011
Massive Proteste begleiteten Atommüll-Transport nach Lubmin
Die Anti-Atom-Bewegung lässt nicht locker und läuft insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern zu neuer Größe auf. Auch beim dritten CASTOR-Transport innerhalb weniger Monate waren AtomkraftgegnerInnen entlang der gesamten Strecke von Karlsruhe bis ins Ostseebad Lubmin aktiv. Sie haben sich von massiver Polizeipräsenz und Demonstrationsverboten nicht abschrecken lassen. Mit Mahnwachen, Sitz- und Nachttanzblockaden, Kletteraktionen und vielem mehr haben sie klar gemacht, dass sie die Verschieberei von Atommüll nicht hinnehmen und offensiv für den Ausstieg aus der Atomenergie streiten. ROBIN WOOD-Aktive haben die Proteste nach Kräften unterstützt. Zwei AtomkraftgegnerInnen gelang es, mit einer Abseilaktion an einer Brücke in Schkopau bei Halle den Zug für etwa eine Stunde zu stoppen.
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