Hamburg: Massenabholzungen am Alster-Ufer

Bezirk Hamburg-Mitte verwüstet den Ufergehölzsaum an der Außenalster
Hamburg treibt Raubbau mit seiner Natur. Unter dem irreführenden Motto „Qualitätsoffensive Freiraum“ sind in den vergangenen Jahren große Teile der städtischen Vegetation ausgeräumt worden, – zum Schaden des Stadtklimas, der Lebensqualität und der biologischen Vielfalt in der Hansestadt.
In der letzten Woche wurde nun im Stadtteil St. Georg in der Uferböschung der Außenalster eine umfangreiche Abholzungsaktion begonnen, der neben zahlreichen großen, geschützten Bäumen praktisch die gesamte Strauchschicht mit ihren Kleinbäumen zum Opfer fiel (vgl. Fotos unter dem obigen Weblink, Teil 1).
Damit wurden große Teile eines wertvollen Uferbiotops zerstört, der unter besonderem gesetzlichen Schutz steht.
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Protest gegen Tropenholz-Bänke in Lübeck

Protestaktion von Rettet den Regenwald e.V.
Tropenholz-Bänke in Lübeck: Heimische Eiche statt brasilianisches Jatoba
Die Stadt stellt im Rahmen des Projekts „Mitten in Lübeck“ in der Fussgängerzone und angrenzenden Bereichen Sitzbänke aus tropischem Jatoba-Holz auf. Den Großteil der Baukosten des Projekts trägt die gemeinnützige Possehl-Stiftung. Doch woher das Jatoba-Holz stammt und warum nicht Eichenholz aus heimischen Wäldern verwendet wird, beantworten weder die zuständigen Politiker noch die beauftragten Landschaftsarchitekten.
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Gemeinschaftsgartenprojektbörse Kiel 24.1.2012

Moebelkraft-Mietcontainer in Kiel zur Vorbereitung der Zerstörung der Armengärten
Moebelkraft-Mietcontainer in Kiel zur Vorbereitung der Zerstörung der Armengärten. Die Krieger Gruppe will dort Mitarbeiter zur Abwicklung der Kleingärten einsetzen. Im Hintergrund: Ikea - der strategisch von Krieger angegriffene. Klar das bei solchen Überlegungen Nachhaltigkeit, Naturschutz u.ä. hinten anstehen.
19:30 Uhr in der Pumpe, Gruppenraum 2
Auf Einladung von Kiel im Wandel stellen verschiedene Gruppen ihre Gemeinschaftsgartenprojekte in Kiel vor: Kollhorst, Tatendrang, BUND-Naturgarten, Kiel im Wandel. Diese sind teils noch in Planung teils langjährig bestehend. Alle sind herzlich willkommen, insbesondere auch Menschen, die Mitarbeit in einem vorhandenen Garten anbieten wollen.

Wie sieht eigentlich die Ernährungssicherheit in Schleswig-Holstein aus, wenn zur. Zeit 29% der Ackerfläche in unserem Agrarstaat für den (Energie-) Maisanbau genutzt werden? Was passiert, wenn weniger Obst und Gemüse aus dem Mittelmeerraum aufgrund steigender Energiepreise und fortschreitender Verwüstung vor Ort zu uns gelangt? Manche Großeltern haben die Hungerjahre nach dem Krieg nur aufgrund ihrer Kleingärten überlebt. Die Stadt Kiel hingegen plant aktuell den Verkauf Kleingärten an Möbel Kraft. Das Wissen um die Selbstversorgung geht verloren.

Indien: Michelin-Werk zerstört Wald

Protestaktion von Rettet den Regenwald
Das Dorf Thervoy Kandigai liegt 50 km nördlich von Chennai (ehemals Madras) und ist von Weiden, dichten Wäldern, Reisfeldern und Seen umgeben. Die Menschen leben unmittelbar vom Wald, aus dem sie Heilpflanzen, wilde Früchte und Gemüse beziehen. Vor allem in der Dürrezeit, wenn der Reis knapp ist, hängt ihr Überleben von den Naturressourcen ab. Zudem spielt der Wald als Wasserreservoir eine wichtige Rolle für die 13 umliegenden Dörfer. Die Einheimischen wehren sich dagegen, dass das Michelin-Werk ihren Wald und damit auch ihre Lebensgrundlagen vernichtet. „Sie können unsere Häuser nehmen, aber nicht den Wald. Niemand hat das Recht, den Wald zu zerstören“, klagt Anbhazhgan, ein ehemaliger Dorfvorsteher, an.
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Kiel 19.1.2012: Schluss mit Schlussverkauf – Aktion Möbelkraft NIE!

Kiel macht Grün weg!
Rathaus umzingeln – Ausverkauf beleuchten

Möbelkraft Kiel - Protestleuchten im Dezember 2011
Möbelkraft Kiel - Protestleuchten im Dezember 2011

– wir werden mehr und machen weiter!
…so ungefähr wird nächste Woche ein gemeinsames Flugblatt zahlreicher Kieler Gruppen aufrufen.

Am Donnerstag, 19.1.2012 findet um 17.30 Uhr auf dem Rathausplatz in Kiel eine Protestveranstaltung gegen den Ausverkauf des Stadtgrüns statt. Hauptaufreger ist dabei die geplante Vernichtung von 17 Hektar Kleingärten (Prüner Schlag / Brunsrade) am Westring bzw. Hasseldieksdammer Weg. Der Möbelkonzern Krieger / Möbel Kraft will Ikea wirtschaftlich angreifen und dafür die historischen Armengärten Kiels (eines der ältesten deutschen Kleingartengebiete!) zerstören.
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Orang-Utans sind kein Ungeziefer!

Sagen Sie der Palmöl-Industrie: Orang-Utans sind kein Ungeziefer!
Protestaktion von Rettet den Regenwald
„Arbeiter fanden einen Orang-Utan auf der Plantage,“ heißt es in einem BBC-Interview. „Das Unternehmen zahlte ihnen hundert Dollar, wenn sie den Affen fangen. Ich weiß nicht genau was dann mit ihm geschehen ist, aber die Firma will die Orang-Utans los werden, denn sie werden als Ungeziefer betrachtet.“
Obwohl die großen Menschenaffen in Indonesien unter strengem Schutz stehen, werden sie dennoch gnadenlos gejagt. Ihr Lebensraum ist durch die extreme Ausbreitung von Ölpalm-Plantagen bedroht. Der Wald wird gerodet und somit die Lebensgrundlagen der Orang-Utans vernichtet. Auf den Plantagen irren sie auf der Suche nach Nahrung umher und fressen die Setzlinge. Deswegen haben die Palmöl-Konzerne die Orang-Utans zum Abschuss freigegeben.
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Sierra Leone: Landraub für Ölpalmen

Protestaktion von Rettet den Regenwald
„Große Landflächen werden jetzt gerodet, um Platz für Ölpalm-Monokulturen zu schaffen. Die artenreiche natürliche Flora wird dabei vernichtet“, berichtet Joseph Rahall, Direktor der Organisation Green Scenery. „Die Bauerfamilien bauen dort viele verschiedene Nahrungsmittel an und können damit auch Nahrungsengpässe überstehen. Viele der Familien haben nun den Anbau gestoppt, weil sie Angst haben, dass multinationale Firmen ihr Land besetzen. Dorfbewohner, die friedlich gegen die illegale Besetzung ihres Landes protestieren, werden verhaftet. Einige stehen nun vor Gericht. Die Biokraftstoffpolitik der Länder des Nordens gefährdet in Ländern wie unserem die menschliche Sicherheit“, klagt der Menschenrechtsschützer an.
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