Selma Merbaum: Herbstregen

Selma Merbaum
(* 5. Februar 1924 in Czernowitz, Rumänien/Ukraine bis † 16. Dezember 1942 im Zwangsarbeitslager Michailowka, Rumänien/Ukraine)

Herbstregen

Ich starr‘ hinaus
Und seh‘ – versteh‘! –
Dabei der Trauer ins Gesicht.
Und so wie ich den Regen seh‘ –
Oh, so siehst du ihn nicht.
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Green Legal Impact fordert öffentliche Beteiligung zu Klimaschutzprogramm-Vorschlägen

Pressemitteilung von Green Legal Impact Germany e.V.
Vorschläge der Ministerien zum Klimaschutzprogramm –
Green Legal Impact fordert unverzügliche öffentliche Beteiligung

Berlin, 29.09.2025: Bis Donnerstag, 25.09.2025 mussten alle Bundesministerien wirksame Maßnahmenvorschläge für das Klimaschutzprogramm dieser Legislaturperiode vorlegen. Green Legal Impact Germany e.V. (GLI) fordert die Bundesregierung auf, die Öffentlichkeit im nächsten Schritt frühzeitig und wirksam zu beteiligen. Diese Pflicht ergibt sich aus dem Klimaschutzgesetz (KSG). Für eine effektive Beteiligung müssen die Maßnahmenvorschläge unverzüglich veröffentlicht werden. Die öffentliche Konsultation ist essenziell, damit die Bundesregierung ein Maßnahmenprogramm beschließen kann, das die verfassungs- und völkerrechtliche Pflicht Deutschlands aus dem Pariser Klimaabkommen erfüllt.
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Selma Merbaum: Den gelben Astern ein Lied

Selma Merbaum
(* 5. Februar 1924 in Czernowitz, Rumänien/Ukraine bis † 16. Dezember 1942 im Zwangsarbeitslager Michailowka, Rumänien/Ukraine)

Den gelben Astern ein Lied

Sie blicken durch den Regen hell mich an
so licht, dass sie die Sonne mir ersetzen.
Und gar nichts von des Regens Trauer kann
die leuchtend gelbe Freude mir verletzen.
Auflachend neigen sie sich in dem Grün,
das rein und frisch ihr Lachen mir begleitet –
ich leg‘ ihnen mein Lied zu Füßen hin,
weil sie mir eine Freude heut bereitet.

Dithmarschen: Wiedervernässung Weißes Moor

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Weißes Moor: Der nächste Schritt zur Rettung der Arten-Arche

Not-Operation gut überstanden, jetzt wird der Patient wieder ganz gesund gepflegt: So könnte man die Rettung der letzten 25 Hektar des Weißen Moores an der B 5 in Dithmarschen beschreiben. Im Winter 2024/25 wurde die Moor-Insel, die zwei Meter aus der umgebenden Marsch-Landschaft ragt, durch den Bau einer Rundum-Wassersperre vor dem Austrocknen gerettet. Nun vernässt die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein auch einen ca. 100 Meter breiten Streifen außenherum, so dass das Weiße Moor wieder die Chance bekommt, zu wachsen.
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