Kolumbien: Keine Entwicklungshilfe für Militär-Einsätze

Protestaktion von Rettet den Regenwald
Bei seiner Südamerikareise im November hat Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel der kolumbianischen Regierung zugesagt, ihren Plan zur vollständigen Sicherung des Macarena-Gebiets („Plan de Consolidación Integral de La Macarena“ – PCIM) mit einer halben Million Euro zu unterstützen. Über die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) will Niebels Ministerium BMZ zivile Projekte wie Raum- und Umweltordnungspläne in der kolumbianischen Krisenregion La Macarena fördern und die Mitspracherechte der ansässigen Landbevölkerung stärken.
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Aldi verkauft Bücher aus Tropenwaldzerstörung

Robin Wood entdeckt Papier aus Mangrovenwäldern beim Discounter
Robin Wood hat heute Aldi in einem offenen Brief aufgefordert, künftig auf Papierprodukte aus Tropenwald-Raubbau zu verzichten. Die Umweltorganisation konfrontiert darin den Discounter mit dem Ergebnis von Faseranalysen. Sie belegen, dass tropische Mangroven-Wälder für Bücher bei Aldi zerstört wurden. Robin Wood fordert in dem Schreiben an die Geschäftsführung, dass Aldi Umwelt- und Sozialstandards beim Einkauf von Papierprodukten berücksichtigt und vorrangig solche aus Recyclingpapier verkauft.
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Altona: Stadtnatur willkommen – Podiumsdiskussion am 23.11.2010

Podiumsdiskussion Stadtnatur willkommen! am 23. November 2010 um 19 Uhr
im Bürgertreff Altona-Nord, – Großer Saal – Gefionstraße 3 in 22769 Hamburg (zwischen Alsenplatz und S-Bahnhof Holstenstraße, Bus 20 und 3)

Wir haben prominente Kenner der Hamburger Stadtnatur zu Gast:
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Die Nachhaltigkeitslüge – Film über das schmutzige Palmölgeschaft

Palmöl - Nein danke
Palmöl - Nein danke
Zurzeit tagt in der indonesischen Hauptstadt Jakarta der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO). Europa will immer mehr billiges Palmöl und Fett, und mit dem RSPO-Siegel können sich die Produzenten und deren Kunden ein gutes Gewissen kaufen. Doch nachhaltige Palmölproduktion gibt es nicht. Heute veröffentlicht der Verein Rettet den Regenwald einen Film über die Waldvernichtung und Vertreibungen in Indonesien durch den größten Palmölkonzern der Welt
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Castor da und Polizei eskaliert – Kletterer abgestürzt

Gorleben soll leben
Gorleben soll leben
Die Castor-Behälter sind um kurz vor 10.00 Uhr im Zwischenlager eingetroffen. Der neue Streckenrekord liegt bei 3 Tagen, 19 Stunden, 24 Minuten (= 5484 Minuten). Leider gibt es nach Meldungen des Castortickers jedoch noch Gewalteskalationen seitens der Polizei. Der Ticker meldet:

DI 10:30 Laase, Wendland
Wie auch in den Jahren zuvor verprügeln die Polizisten bei Laase wieder sinnlos Menschen.

DI 10:28 Laase, Wendland
Die Polizei hat Pfefferspray gegen Kletterer in einem Baum eingesetzt, diese sind abgestürzt und schwer verletzt.

Castortransport nach Gorleben – harter Polizeieinsatz

Gorleben soll leben
Gorleben soll leben
Gemeinsame Erklärung von Initiativen und Verbänden gegenüber der Polizeieinsatzleitung
Minütlich erreichen uns Nachrichten von gewalttätigen Polizeieinsätzen an der Bahnstrecke Lüneburg – Dannenberg gegen friedliche Demonstranten. Dabei werden laut Augenzeugenberichten Wasserwerfer, Gasgranaten, Pfefferspray, Reiterstaffeln und Schlagstöcke eingesetzt.
Wir fordern die Gesamteinsatzleitung der Polizei, namentlich Herrn Friedrich Niehörster, auf, den Auftrag, den Castor-Transport in das Zwischenlager Gorleben zu eskortieren, an die Bundesregierung zurück zu geben.
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Hawaii: Palmölkraftwerke sind Regenwaldvernichter

Protestaktion von Rettet den Regenwald
HECO (Hawaiian Electric Company), der größte Stromerzeuger auf Hawaii, plant bereits seit 2006, Palmöl in Kraftwerken zu verbrennen und hat in diesem Sommer die offizielle Genehmigung dafür erhalten. Der Energiekonzern will zunächst in einer „Testphase“ 10 Millionen Liter in zwei Kraftwerken verheizen. Mit der Palmölverbrennung soll die Abhängigkeit der Insel-Gruppe von importiertem Erdöl reduziert werden. Sofern die Regierung des Bundesstaates Hawaii und die zuständigen Behörden ihre Entscheidung nicht überdenken, wird dies nur der Anfang von sehr viel mehr Palmölverbrennung in US-Kraftwerken sein – und HECO bald einer der größten Palmölverbraucher in Amerika.
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