
(* 20.11.1858 † 16.3.1940)
Wer mit sich selbst in Frieden leben will, muss lernen, über sich selbst zu lachen.
Europa
Maria Luise Weissmann
(* 20. August 1899 in Schweinfurt bis † 7. November 1929 in München)
Der Deutsche in der Landschaft
Es hat – aus einem Bund mit den reinsten Vorkämpfern für Würde und Geltung des Dichterischen – sich dem Verlag der Bremer Presse eine große und sehr kenntlich gegen die Zeit begrenzte Aufgabe ergeben. Eine Aufgabe, in Leistung mittlerweile umgewandelt, die aus dieser Zeit emporsteigt als ein Berg Ararat: Beweis und sichere Verheißung ewiger Fundamente.
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Alle Kieler:innen und sonstige Interessierte / Betroffene, Vereine, Unternehmen… können vom 18. Juni bis zum 18. Juli 2025 ihre Stellungnahme (Anregungen, Einwendungen, Widersprüche) zum Bebaungsplan schriftlich z.B. per E-Mail einreichen oder mündlich zur Niederschrift beim Stadtplanungsamt vortragen.
Kiel: Öffentlichkeitsbeteiligung Vorentwurf 43. Änderung des Flächennutzungsplanes und Bebauungsplan Nr. 1034 Meimersdorfer Höhen weiterlesen
Maria Luise Weissmann
(* 20. August 1899 in Schweinfurt bis † 7. November 1929 in München)
Das Werk Rudolf Alexander Schröders
Das Werk Rudolf Alexander Schröders ist von der edlen Struktur des Kristalls, völlig rein in sich selbst, so wahrhaftigen Seins, daß nur im heilig-klärenden Prozeß des Feuers ein zu ihm selbst Verwandeltes ihm Zuwachs bringen kann. Den Zuwachs, der, dem Kern an Dichte gleich, organisch ihm verschmelzend, unlösbar mit der Urform sich verbindend, sie fortsetzt, steigert, variiert, – niemals aber aus ihr entlassen werden kann. Es ist demnach bei dem Versuch, von einem solchen Werk zu reden, die Linie einer Entwicklung nicht aufweisbar. Seine einzelnen Teile folgen einander, durch keine chronologische Beziehung unter sich verbunden: die Daten ihrer Entstehung sind künstlerisch ohne Belang. Alfred Walter Heymel hat um die Jahrhundertwende die Herausgabe von Dichtungen Schröders als Privatdruck bei der „Insel“ veranlaßt; Drucke, die in ihrer Seltenheit heute beinahe unzugänglich geworden sind. Was damals für einen begrenzten Freundeskreis oder in exclusiven Jahrbüchern erschien, begegnet uns heute ab und zu in einer Zeitschrift: in einem Heft des „Inselschiffes“ von 1928 etwa Sonette „An die Sixtinische Madonna“ – Gedichte, die 1909 das Jahrbuch „Hesperus“ gebracht hat. Zwei Jahrzehnte haben diesen Gedichten nichts anhaben können und es gilt zu bedenken, daß sie gefährlicher sein können als zwei Jahrhunderte. Schröders Gedichte stehen zeitlos innerhalb wie außerhalb des Werkes, aber sie sind zugleich voll einer Atmosphäre, die immer noch die unsre ist, die mehr als je die unsre ist; sie sprechen uns auf die persönlichste Weise an, sie haben den Reiz, den tiefgründigen Reiz des neu Gesehenen, des erstmals Dargestellten – sie haben diesen Reiz heute wie sie ihn damals hatten. Sie haben keine Schule gemacht, was, anders ausgedrückt, besagen will, daß die Empfänglichkeit für ihr Besonderes, ihr Einziges uns rein erhalten blieb; das literarische Können der Zeit fand keine Gelegenheit, hier „Technisches“ seinem Handgelenk zu assimilieren so wie es, innerhalb seiner begrenzten Möglichkeiten, George und Rilke sich assimilierte. Von dem, was an Schröders Gedichten dieser Gefahr widerstand, wird noch die Rede sein.
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Maria Luise Weissmann
(* 20. August 1899 in Schweinfurt bis † 7. November 1929 in München)
Bücher über Rainer Maria Rilke
Die es anging, daß Rilke starb – es hätte alle angehen müssen – die haben in diesen beiden Jahren sich nicht mit seinem Tod vertraut machen können. Sie haben ihn erlitten als einen Verlust, der auf keine Weise auszugleichen oder zu verschmerzen war. Jene auch, denen es nicht beschieden war, von Rilke gekannt zu sein, stehen vor seinem Grab wie Hinterbliebene: stärkster Beweis für Rilkes Dichtertum, daß sie das Werk so wenig trösten kann. Denn immer ist der wahrhafte Dichter, wie überhaupt der schöpferische Mensch, zunächst einmal das Dasein, die Leibwerdung einer tiefen und magisch-wirksamen Kraft. Wo ihre Ausstrahlung erlischt, erlischt auch, uns heute doppelt fühlbar vor allem Gegengewichtigen, ein Vorgang der Beseelung, der Arbeit und Verwandlung am geistigen Gesicht der Zeit.
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Cocos-Bindungen verursachen vergleichsweise selten Schäden.
Kunststoffbindungen hingegen schädigen sehr regelmässig Bäume. Wie hier auf dem Gelände von Höffner und Sconto (Kurt Krieger) in Kiel, wo die Kontrolle zu spät kam.
Einschnürende Baumbindung an Berg-Ahorn weiterlesen
Sophie Albrecht
(* im Dezember 1756 † 16. November 1840)
Morgenlied
Prächtig steigt die Sonne wieder
Aus der Morgenröthe Zelt,
Tausend, tausend Jubellieder
Singt ihr die erwachte Welt,
Und der Blumen süßes Düften
Steigt ihr auf in reinen Lüften.
Sophie Albrecht: Morgenlied weiterlesen