Wasser-Fußabdruck: Deutschland verbraucht drei Mal jährlich den Bodensee

WWF-Studie: Deutscher Wasser-Fußabdruck von 159,5 km³ jährlich. / Wasser-Importe aus Brasilien, Elfenbeinküste, Spanien und Türkei.
Frankfurt – Nach einer am Montag veröffentlichten Studie der Umweltstiftung WWF hat Deutschland einen jährlichen Wasser-Fußabdruck von 159,5 Mrd. m³ – das ist mehr als das dreifache Volumen des Bodensees (48 Mrd m³). Darin berücksichtigt ist nicht nur der direkte Wasserverbrauch, sondern auch das in Lebensmitteln und Industriegütern enthaltene Virtuelle Wasser. „Umgelegt auf die Einwohnerzahl hat damit jeder Deutsche einen täglichen Wasser-Fußabdruck von 5288 Litern, was etwa 25 Badewannenfüllungen entspricht“, sagt WWF-Experte Martin Geiger. Und das, obwohl der direkte Wasserverbrauch von Privatpersonen in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf gerade einmal 124 Liter pro Tag zurückgegangen ist. Rund die Hälfte des deutschen Wasserbedarfs wird über ausländische Produkte importiert. Damit führt die Bundesrepublik, obwohl sie in einer wasserreichen Region der Erde liegt, jedes Jahr 79,5 Mrd. m³ Wasser ein. Wasser-Fußabdruck: Deutschland verbraucht drei Mal jährlich den Bodensee weiterlesen

Berufung im Prozess um zerstörtes Gentech-Weizen-Feld in Gatersleben

Gendreck weg!
Gendreck weg!
Im Prozess um das zerstörte Versuchsfeld mit Gentechnik-Weizen haben beide Parteien Berufung eingelegt. Im Juni sind die sechs Angeklagten zu einem Schadensersatz von 104.000 € verurteilt worden. Das Leibnizinstitut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) hatte 245.000€ verlangt. Das zerstörte Versuchsfeld in Gatersleben lag im direkten Umfeld der Genbank Gatersleben. Die Gendatenbank wird vom IPK (Insititut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung) betrieben und ist eine der größten der Welt. Dort werden ca. 147.000 Pflanzen als Samenkörner aufbewahrt. Die Gentechnik-Gegner hatten mit der Zerstörung des Versuchsfeldes auf die Gefährdung dieses Saatgutschatzes der Menschheit hinweisen wollen. Berufung im Prozess um zerstörtes Gentech-Weizen-Feld in Gatersleben weiterlesen

Niederschlagsquelle wandert nordwärts

Die ergiebigste Niederschlagsquelle der Welt verschiebt sich zunehmend nach Norden. Das kann fatale Folgen für eine Milliarde Menschen haben. Sie sind von diesen Niederschlägen abhängig, da es in diesen Regionen an Grundwasser mangelt.
Der äquatornahe Regengürtel, von einer wenige hundert Kilometer breiten Tiefdruckrinne genährt und als Innertropische Konvergenzzone (ITCZ) bezeichnet, versorgt in den Tropen und Subtropen über eine Milliarde Menschen mit Wasser. In manchen Gebieten fallen bis zu 4 Meter Niederschlag pro Jahr. Ausserdem beeinflusst dieses Regenband weltweit die atmosphärische Zirkulation. Niederschlagsquelle wandert nordwärts weiterlesen

Sustainability of Karst Environment – Dinaric Karst and other Karst Regions

23.- 26. September 2009 Tagung, Veranstaltungsort: Plitvice Lakes (Kroatien)
Conference themes
– Geological aspects
– Geomorphological aspects
– Hydrological and hydrogeological aspects
– Coastal and submerged karst
– Biological and ecological aspects of karst Sustainability of Karst Environment – Dinaric Karst and other Karst Regions weiterlesen

1. August 2009: Tag des offenen Welterbes bei der Schutzstation Wattenmeer

Die schnellste Schnecke der Welt ist hier genauso zu Hause wie der Zugweltmeister unter den Seevögeln. Zwölf Millionen Vögel rasten jedes Jahr im Wattenmeer und suchen auf den weiten Wattflächen nach Nahrung. Über 20.000 Tier- und Pflanzenarten bevölkern Salzwiesen, Priele, Sand- und Schlickflächen. Deshalb bietet die Schutzstation Wattenmeer zum „Tag des offenen Welterbes“ am 01.08.09 in ihren Stationen von Sylt bis zur Elbmündung ein besonderes Veranstaltungsprogramm. 1. August 2009: Tag des offenen Welterbes bei der Schutzstation Wattenmeer weiterlesen

Putzlappen nach Ahaus? Uranzug nach Gronau!

Anti-AKW-Demo Berlin 5.9.2009
Anti-AKW-Demo Berlin 5.9.2009
Die Anti-Atom-Kundgebung vor der Bezirksregierung Münster und der Besuch der BI Lüchow-Dannenberg im Münsterland zeigen unerwartete Wirkung: Die Bezirksregierung Münster äußerte sich zum ersten Mal seit zweieinhalb Jahren zu den neuen Atommüllfuhren nach Ahaus und sprach von „Putzlappen“, die ins Brennelemente-Zwischenlager kämen. Einen Tag später protestieren der AKU Gronau und die Gorlebener gemeinsam gegen die Ankunft eines Zuges mit Natururan an der Urananreicherungsanlage Gronau und durchbrachen erneut die Geheimhaltung von Urenco, RWE und EON. Putzlappen nach Ahaus? Uranzug nach Gronau! weiterlesen

BfS warnt vor Besuch von Sonnenstudios

Strahlenschützer sehen sich bestätigt – UV-Strahlung von Solarien definitiv krebserregend
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) sieht sich durch die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) bestätigt, dass UV-Strahlung in Solarien definitiv krebserregend ist. „Wir warnen schon lange vor einem Solarienbesuch und raten auch zu einem vernünftigen Umgang mit der natürlichen Strahlung der Sonne“, sagte BfS-Präsident Wolfram König. Auch bei natürlicher UV-Strahlung sei Vorsicht geboten. Kinder und Jugendliche aber auch Erwachsene sollten unbedingt einen Sonnenbrand vermeiden. „Jedes Jahr erkranken rund 140.000 Menschen neu an Hautkrebs. Die Haut vergisst nichts“. Die IARC, eine Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte natürliche und künstliche Strahlung in die höchste Krebsrisikostufe eingeordnet. BfS warnt vor Besuch von Sonnenstudios weiterlesen