BUND-Studie: Laufzeitverlängerungen von AKW erhöhen Störfallrisiko massiv.

Krümmel bleibt aus!
Krümmel bleibt aus!
BUND fordert sofortiges Abschalten der ältesten Atomkraftwerke
Berlin: Nach einer heute veröffentlichten Studie des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erhöhen längere Laufzeiten für alte Atomkraftwerke deutlich das Störfallrisiko. Betroffen seien besonders die Atomkraftwerke Brunsbüttel, Isar 1, Philippsburg 1, Krümmel, Neckarwestheim, Unterweser, Biblis A und Biblis B. Diese Reaktoren erfüllten nicht die modernen Sicherheitsstandards, auch dann nicht, wenn sie nachgerüstet würden. Alterungseffekte wie Materialverschleiß seien kaum zu kontrollieren und ein massives Sicherheitsproblem. Die Forderung von CDU, CSU und FDP nach Laufzeitverlängerungen gerade für die störanfälligen Reaktoren bezeichnete der BUND als Skandal. BUND-Studie: Laufzeitverlängerungen von AKW erhöhen Störfallrisiko massiv. weiterlesen

Vattenfall-Sitz mit Protestmails wegen Klagen gegen KlimaschützerInnen plakatiert

CO2 - CCS als Sackgasse
CO2 - CCS als Sackgasse
Der Sitz von Vattenfall in der Berliner Zinnowitzer Straße wurde in der Nacht zu heute von Unbekannten mit Protestmails plakatiert, mit denen tausende Bürgerinnen und Bürger den Konzern im Rahmen der Aktion “ausgekohlt” aufgefordert hatten, Strafanzeigen gegen KlimaschützerInnen zurückzuziehen. Am Freitag stehen im Hamburg erneut drei AktivistInnen vor Gericht, denen wegen der Besetzung der Baustelle des Kohlekraftwerks Moorburg im August 2008 Hausfriedensbruch vorgeworfen wird. Vattenfall-Sitz mit Protestmails wegen Klagen gegen KlimaschützerInnen plakatiert weiterlesen

Merkel wusste seit 1996 von Atommüll-Risiken der Asse

Atomkraft - Nein Danke
Atomkraft - Nein Danke
Greenpeace fordert Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Bundestages
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war schon vor 13 Jahren über eine mögliche radioaktive Verseuchung des Trinkwassers durch das Atommüllager Asse II informiert. Dies geht aus einem Greenpeace vorliegenden Schreiben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) an das Bundesumweltministerium aus dem Jahr 1996 hervor. Die Untersuchungen des BfS zeigen auf, dass die Lagerung von Atommüll in Salzstöcken mit erheblichen Sicherheitsrisiken verbunden ist. So würde ein Voll-Laufen der Asse mit Wasser zu einer 100-fach über den zulässigen Grenzwerten liegenden Strahlenbelastung der Bevölkerung führen. Greenpeace fordert den Einsatz eines Untersuchungsausschusses im Bundestag, der prüft, inwieweit das Endlagerkonzept der Bundesrepublik durch diesen Behördenbericht nicht schon 1996 als gescheitert angesehen werden musste. Merkel wusste seit 1996 von Atommüll-Risiken der Asse weiterlesen

Jochen Flasbarth wird neuer Präsident des Umweltbundesamtes

Nachfolgend sind 6 Pressemitteilungen von BMU, BUND, WWF, DNR, NABU und DUH zur Ernennung von Jochen Flasbarth zum UBA-Präsidenten dokumentiert.
BMU:
Jochen Flasbarth wird neuer Präsident des Umweltbundesamtes. Das hat das Kabinett heute auf Vorschlag von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel beschlossen. Der 47jährige Flasbarth tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Andreas Troge an, der vor einigen Tagen auf eigenen Wunsch in den Ruhestand verabschiedet wurde. Jochen Flasbarth wird neuer Präsident des Umweltbundesamtes weiterlesen

Runter vom Liegestuhl, rauf aufs Rad!

VERBRAUCHER INITIATIVE informiert über gesundes Rad fahren
Berlin. Im Sommer ist Radeln eine Wohltat für Herz und Kreislauf. Schattige Waldwege und der Fahrtwind spenden Kühle. Vor dem Start sollte das Rad passend eingestellt werden, um Haltungsfehler zu vermeiden. Informationen über die Wirkungen auf die Gesundheit, Trainingstipps für Einsteiger und die richtige Sitzposition bietet das neue Themenheft „Rad fahren“ der VERBRAUCHER INITIATIVE. Runter vom Liegestuhl, rauf aufs Rad! weiterlesen

BBU gegen neues Atomkraftwerk in den Niederlanden

Atomkraft - Nein Danke
Atomkraft - Nein Danke
Bonn / Almelo. Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V. (BBU) mit Sitz in Bonn unterstützt den Widerstand der niederländischen Anti-Atomkraftbewegung gegen das geplante Atomkraftwerk (AKW) Borssele 2.
Mitglieder deutscher und niederländischer Anti-Atomkraft-Initiativen haben sich im niederländischen Almelo getroffen, um über grenzüberschreitende Proteste zu beraten. Aktueller Hintergrund des Treffens in Almelo war die Informationstour der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg zu zahlreichen deutschen Atomstandorten, die dann auch über die Grenze nach Almelo führte. Hier steht die einzige niederländische Urananreicherungsanlage. Vor der Anlage wurden Transparente gegen die Atomenergienutzung ausgebreitet. BBU gegen neues Atomkraftwerk in den Niederlanden weiterlesen

KKW Dörpen: gerichtliche Schritte angekündigt

CO2 - CCS als Sackgasse
CO2 - CCS als Sackgasse
Realisierung des Planvorhabens für Kohlekraftwerk nicht nur energie- und klimapolitisch unverantwortlich sondern auch aus rechtlichen Gründen höchst zweifelhaft
Dörpen/Hannover/Berlin. Umweltverbände, die Bürgerinitiative Saubere Energie Dörpen und das breite Bündnis die Klima-Allianz kritisieren zusammen mit weiteren 8.000 Einwendungen von Bürgerinnen und Bürgern aus Dörpen und Umgebung die kommunalen Planungen für ein Kohlekraftwerk in Dörpen massiv. Mit einer langen Mängelliste weisen die Kraftwerksgegner auf erhebliche Fehler und Defizite im laufenden Verfahren hin. Ein Bebauungsplan, der den gesetzlichen Vorschriften entspricht, könne so nicht zustande kommen. Das Kohlekraftwerk ließe sich allein schon mangels zu bewältigender Umweltauswirkungen nicht verwirklichen. Einen möglichen Beschluss des Planes durch die Gemeinde werden die Verbände gerichtlich überprüfen lassen. KKW Dörpen: gerichtliche Schritte angekündigt weiterlesen