
Aufräumen für die Kieler Woche – Wiesenmahd zu früh weiterlesen
Kategorie: Pflanzen
Elisabeth Langgässer: Hollunderzeit
Elisabeth Langgässer
(* 23. Februar 1899 † 25. Juli 1950)
Hollunderzeit
Der dem Hollunder die Sterne zu Tellern
schmiedete und sie mit Süßem gefüllt:
Juni! in elbischer Haut, von dem hellern
Mantel der Nächte ekstatisch umhüllt –
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Planten und Blomen – nicht immer vorbildlich

Für mich haben solche Gartenanlagen auch eine pädagogische Funktion. Selbst wenn man das nicht als Ziel ausgibt, hat eine solche Anlage immer eine solche Funktion. Menschen genießen dort ihre Freizeit und nehmen dann zumindest nebenbei das eine oder andere mit. Hier vier Beispiele, was falsch ist:
Verwendung von torfhaltigen Substraten und Kunstdüngern.
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Catharina Regina von Greiffenberg: Über die Nachtigal
Catharina Regina von Greiffenberg
(* 7. September 1633 † 10. April 1694)
Über die Nachtigal
1.
Hört der holden Nachtigall
süssen Schall
durch den Busch erschallen:
sie will / durch ein Kling-Gedicht
ihre Pflicht
ihrem Schöpffer zahlen.
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Annette von Droste Hülshoff: Gute Linde
Du gute Linde, schüttle dich!
Ein wenig Luft, ein schwacher West!
Wo nicht, dann schließe dein Gezweig
So recht, daß Blatt an Blatt sich preßt.
Kein Vogel zirpt, es bellt kein Hund;
Allein die bunte Fliegenbrut
Summt auf und nieder über’n Rain
Und läßt sich rösten in der Glut.
Sogar der Bäume dunkles Laub
Erscheint verdickt und athmet Staub.
Ich liege hier wie ausgedorrt
Und scheuche kaum die Mücken fort.
O Säntis, Säntis! läg‘ ich doch
Dort, – grad‘ an deinem Felsenjoch,
Wo sich die kalten, weißen Decken
So frisch und saftig drüben strecken,
Viel tausend blanker Tropfen Spiel;
Glücksel’ger Säntis, dir ist kühl!
Novalis: Die Erlen
Novalis:
Die Erlen
Wo hier aus den felsichten Grüften
Das silberne Bächelchen rinnt,
Umflattert von scherzenden Lüften
Des Maies die Reize gewinnt,
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Joseph Freiherr von Eichendorff: Verschneit liegt rings die ganze Welt
Joseph Freiherr von Eichendorff:
Verschneit liegt rings die ganze Welt
Verschneit liegt rings die ganze Welt,
Ich hab nichts, was mich freuet,
Verlassen steht ein Baum im Feld,
Hat längst sein Laub verstreuet.
Der Wind nur geht bei stiller Nacht
und rüttelt an dem Baume,
Da rührt er seine Wipfel sacht
Und redet wie im Traume.
Er träumt von künftger Frühlingszeit,
Von Grün und Quellenrauschen,
Wo er im neuen Blütenkleid
Zu Gottes Lob wird rauschen.