Rettet die letzten Adria-Delfine!

Quelle: GRD

GRD bittet Kroatien-Urlauber um ihre Mithilfe

München – Zu Beginn der Reisesaison ruft die GRD Kroatien-Urlauber zur Mithilfe bei ihrem Schutzprojekt zur „Rettung der letzten Adria-Delfine“ auf. Im Rahmen dieses Schutzprojekts gibt die GRD einen Delfinsichtungsbogen heraus, in denen Urlauber Angaben zur Beobachtung von Meeressäugern machen und an die GRD zur weiteren Auswertung senden können. Die Sichtungsbogen, die auch Hinweise zum korrekten Verhalten bei Begegnungen mit Walen und Delfinen in freier Wildbahn enthalten, können im Büro der GRD angefordert oder direkt von der GRD-Website heruntergeladen werden: www.adriadelfine.de
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IPCC-Wissenschaftler machen Dieselruß für Gletscherschmelze verantwortlich

Russfrei fürs Klima
Russfrei fürs Klima
Quelle: DUH, NABU, VCD

Weltklimarat-Mitglied V. Ramanathan fordert „radikale Verminderung der Dieselrußemissionen“ für den Klimaschutz und unterstützt das Bündnis „Rußfrei fürs Klima“

Berlin: Vor dem beschleunigten Abschmelzen der Gletscher im Himalaya nach dem Niedergang von Rußpartikeln hat der Klimawissenschaftler Dr. Veerabhadran Ramanathan von der University of California in San Diego gestern in Berlin gewarnt. Die im Eis gebundenen Wassermassen würden verheerende Überflutungen in den Gebieten entlang der aus dem Himalaya gespeisten Flüsse Indus und Ganges verursachen und die Folgen des Klimawandels in einem Land wie Bangladesch im Mündungsdelta von Yamuna, Ghaghara und Brahmaputra extrem verschlimmern, sagte Ramanathan auf einer Pressekonferenz des Bündnisses „Rußfrei fürs Klima“ aus vier deutschen Umwelt- und Verkehrsverbänden. “Der dramatische Verlust an Gletschermassen in den Hochgebirgsregionen wie dem Himalaya erfordert eine radikale Verminderung der Dieselrußemissionen“, sagte Veerabhadran Ramanathan. „Dennoch muss der Schwerpunkt auf der Minderung der CO2-Emissionen bleiben.“
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Bremer Werft baut neues Schiff für Greenpeace

Quelle: Greenpeace Deutschland

Rainbow Warrior III soll im Jahr 2011 Segel setzen

Den Vertrag für den Bau eines neuen Schiffes hat der Geschäftsführer von Greenpeace International, Gerd Leipold, heute bei der Fassmer Werft in Berne/Motzen bei Bremen unterzeichnet. Auch die Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland, Brigitte Behrens, nahm an der Zeremonie teil. Die künftige Rainbow Warrior III wird mit der derzeit umweltfreundlichsten Technik ausgerüstet. Das Schiff soll im Jahr 2011 zum 40. Geburtstag von Greenpeace zum Einsatz für Kampagnen zum Umwelt- und Klimaschutz fertig sein.
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Klimaforscher und Umweltschützer erforschen die Folgen des Klimawandels

Quelle: Greenpeace Deutschland

Greenpeace-Schiff erreicht Petermann-Gletscher auf Grönland

Das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise hat das erste Ziel der mehrmonatigen Arktis-Expedition erreicht. Zusammen mit Klimawissenschaftlern erforschen die Umweltschützer jetzt die Auswirkungen des Klimawandels auf den Petermann-Gletscher an der Nordwestseite Grönlands. Satellitenaufnahmen zeigen, dass von einem der größten und nördlichsten Gletscher der Insel ein 87 Quadratkilometer großes Stück abzubrechen droht. Dr. Jason Box (Byrd Polar Research Centre, Ohio State University) und Dr. Alun Hubbard (Aberystwyth University) wollen den Abbruch mit Hilfe von Zeitlupenkameras und GPS-Systemen dokumentieren und den Lauf des Gletschers vermessen.
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Wattenmeer wird Weltnaturerbe

Quelle: WWF Deutschland

Anerkennung des Wattenmeeres als UNESCO-Weltnaturerbe. / WWF: „Niemand braucht Öl aus dem Watt.“

Frankfurt – Bei der jährlichen Sitzung des Welterbe-Komitees der UNESCO im spanischen Sevilla fiel die Entscheidung: Das Wattenmeer an der Nordseeküste wurde als Weltnaturerbe anerkannt. Damit steht der einmalige Naturraum zukünftig auf einer Stufe mit den Galapagos-Inseln, dem Grand-Canyon-Nationalpark oder dem australischen Great Barrier Reef. Mit dieser vom WWF unterstützten Anerkennung ist auch eine Verantwortung zur dauerhaften Erhaltung verbunden. „Der WWF erwartet von Politik und Industrie, allen voran der Ölindustrie, dass sie die Anerkennung als Weltnaturerbe respektiert und auf jeden Bergbau im Wattenmeer verzichtet“, sagt Hans-Ulrich Rösner, Leiter des WWF-Wattenmeerprojekts. „Niemand braucht ausgerechnet Öl aus dem geschützten Watt.“ Die Industrie müsse aufhören, sich immer neue Ausnahmen für missbräuchliche Nutzungen im Nationalpark zu erstreiten und auf jede Ausweitung der Ölförderung verzichten.
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IWC-Konferenz ohne Durchbruch abgebrochen

Quelle: WWF Deutschland

Walfangkommission ist nicht handlungsfähig. / WWF-Studie: Klimawandel bedroht Wale.

Einen Tag früher als geplant ging die 61. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) auf Madeira zu Ende. Konkrete Entscheidungen zum dringend notwendigen Schutz der Wale wurden kaum gefällt. Die derzeit 85 Mitglieder der Kommission einigten sich lediglich darauf, ihre Gespräche über die Handlungsfähigkeit des Gremiums auf Arbeitsebene um ein Jahr zu verlängern. Volker Homes vom WWF Deutschland zeigte sich enttäuscht: „Der große Durchbruch ist erneut ausgeblieben und die Blockadesituation von Walfanggegnern und –befürwortern konnte nicht aufgehoben werden. Der wissenschaftliche Walfang wird weitergehen.“ Die Pro-Walfangstaaten, allen voran Japan, hätten bereits im Vorfeld der Konferenz verhindert, dass strittige Fragen überhaupt behandelt worden wären. Ein herber Rückschlag sei die Ankündigung Südkoreas, auch wieder auf Waljagd gehen zu wollen.
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Ernennung des Wattenmeers zum Weltnaturerbe ist große Chance aber auch Verantwortung für die Anrainerländer

Quelle: BUND

Hannover. Zur Ernennung des Wattenmeers zum Weltnaturerbe durch die UNESCO erklärt Carl-Wilhelm Bodenstein-Dresler, Geschäftsführer des BUND-Landesverbandes in Niedersachsen: „Der BUND begrüßt die Ernennung des Wattenmeers zum Weltnaturerbe. Die Auszeichnung ist auch eine Würdigung aller Naturschützer, die sich seit Jahrzehnten für diese in weiten Teilen noch ursprüngliche maritime Landschaft einsetzen.
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