
Nektarpflanze ist sie u.a. für Honig-Bienen, Wildbienen, Hummeln, Wespen und Schmetterlinge.
Die Zweijährige aus der Familie der Kardengewächse (Dipsacaceae) hat immergrüne Blätter und stirbt nach der Blüte ab.

Im Kieler Stadtgebiet erreicht Dipsacus fullonum Wuchshöhen von über 2,5 (sehr selten sogar 3) Metern auf ihr gut zusagenden Standorten (z.B. Aubrook). Sind die Bedingungen weniger optimal wie hier in der Nähe der Rendsburger Landstraße reduziert sich die Wuchshöhe im auf ca. 60 – 175 cm.

Während der Vegetationsperiode sind die Blätter eine Besonderheit: Sie liegen so am Stängel an, dass ein Mini-Wasserspeicher entsteht. Das ist eine der Strategien, die der Pflanze ermöglicht größere Feuchtewechsel zu ertragen. H. Ellenberg klassifiziert sie als Zeiger für starke Feuchtewechsel (w).
Beobachtungstipp: Bei längeren Feuchteperioden entsteht in diesen Miniatur-Teichen eine interessante Mikro-Fauna. Kinder sind oft begeistert, wenn sie diese Mini-Welt entdecken können, die einigen Vogelarten als Kurzzeit-Tränke dient.
Das Foto wurde aufgenommen auf einer städtischen Grünfläche neben der Rendsburger Landstraße in Kiel-Russee.
Synonyma laut FloraWeb
Syn.: Dipsacus sylvestris Huds.
Linktipp
FloraWeb: Dipsacus fullonum L., Wilde Karde