Nikolaus Lenau
(* 13. August 1802 in Csatádb bis † 22. August 1850 in Oberdöbling, Österreich)
Die Drei
Drei Reiter nach verlorner Schlacht,
Wie reiten sie so sacht, so sacht!
Nikolaus Lenau: Die Drei weiterlesen
Ungarn
Nikolaus Lenau
(* 13. August 1802 in Csatádb bis † 22. August 1850 in Oberdöbling, Österreich)
Die Drei
Drei Reiter nach verlorner Schlacht,
Wie reiten sie so sacht, so sacht!
Nikolaus Lenau: Die Drei weiterlesen
Nikolaus Lenau
(* 13. August 1802 in Csatádb bis † 22. August 1850 in Oberdöbling, Österreich)
An die Melancholie
Du geleitest mich durchs Leben,
Sinnende Melancholie!
Mag mein Stern sich strahlend heben,
Mag er sinken – weichest nie!
Nikolaus Lenau: An die Melancholie weiterlesen
Nikolaus Lenau
(* 13. August 1802 in Csatádb bis † 22. August 1850 in Oberdöbling, Österreich)
Der Postillion
Lieblich war die Maiennacht,
Silberwölklein flogen,
Ob der holden Frühlingspracht
Freudig hingezogen.
Nikolaus Lenau: Der Postillion weiterlesen
Louise Aston (1814-1871)
Lied einer schlesischen Weberin
Wenn’s in den Bergen rastet,
Der Mühlbach stärker rauscht,
Der Mond in stummer Klage
Durch’s stille Strohdach lauscht;
Wenn trüb die Lampe flackert
Im Winkel auf dem Schrein:
Dann fallen meine Hände
Müd in den Schooß hinein.
Louise Aston: Lied einer schlesischen Weberin weiterlesen
Nikolaus Lenau
(* 13. August 1802 in Csatádb bis † 22. August 1850 in Oberdöbling, Österreich)
Die Poesie und ihre Störer
Im tiefen Walde ging die Poesie
Die Pfade heilger Abgeschiedenheit,
Da bricht ein lauter Schwarm herein und schreit
Der Selbstversunknen zu: „Was suchst du hie?
Laß doch die Blumen blühn, die Bäume rauschen,
Und schwärme nicht unpraktisch weiche Klage,
Denn mannhaftwehrhaft sind nunmehr die Tage,
Du wirst dem Wald kein wirksam Lied entlauschen.
Nikolaus Lenau: Die Poesie und ihre Störer weiterlesen
Protestaktion von Rettet den Regenwald
Für Touristen ist die Dominikanische Republik ein Urlaubsparadies – Traumstrände und grüne Landschaften. Damit könnte es bald vorbei sein. Kanadische Bergbaufirmen wollen im großen Stil Gold im Regenwald fördern. Das eingesetzte Zyanid würde das Wasser und die Böden vergiften. Die Bevölkerung wehrt sich – helfen Sie ihr dabei!
„Ich bin zu alt, ich lasse mich nicht noch einmal von meinem Land vertreiben“, sagt Juliana Guzman, Bäuerin aus La Cerca. Sie sitzt in ihrem Haus, dessen Wände von Rissen durchzogen sind. Explosionen lassen jeden Tag die Erde beben. Ihre Nachbarn von der Kooperative halten die bereits verschimmelten Kakaofrüchte in der Hand. Bereits jetzt zerstören die im Probebetrieb verwendeten Chemikalien der Pueblo-Viejo Goldmine ihre Ernte. Beim Goldabbau wird hochgiftiges Zyanid eingesetzt, das über die Flüsse in die Böden der Umgebung getragen wird und großen Schaden anrichtet.
Giftiger Goldbergbau in der Karibik weiterlesen
Nachfolgend wird eine geringfügig gekürzte und veränderte Protestaktion von Rettet den Regenwald e.V. dokumentiert.
Die weltweit verbreitete Bodenbakterie Bacillus thuringiensis produziert ein Gift, das sogenannte BT-Toxin, das tödlich auf die Larven von Insekten wie Käfern, Schmetterlingen und Zweiflüglern wirkt. Im Gentechlabor des us-amerikanischen Agrarmultis Monsanto wurde Mais das Bakteriengen ins Erbgut eingeschleust, mit dem Ergebnis, dass auch der Mais das Insektengift produziert. Fressen Schädlinge wie der Maiszünsler von der Pflanze, so sterben sie. Völlig unklar ist jedoch, welche Auswirkungen die Genmanipulationen auf die menschliche Gesundheit hat. In den USA und Argentinien ist der Genmais MON810 bereits einer der Verkaufsschlager von Monsanto. Nur in Europa laufen die Geschäfte schlecht. Die meisten Bürger wollen keine Genprodukte auf dem Teller haben.
Gesunde Nahrung statt Genpflanzen in Spanien ! weiterlesen