Seit längerem schwelt in Friedrichsort ein Streit um die mögliche Zerstörung von Kleingärten und anderen Grünflächen durch die Wohnbebauung Grüffkamp. In der heutigen Bauausschusssitzung muss sich das Gremium erneut mit dem von wenigen Friedrichsortern befürworteten Bau-Projekt beschäftigen. Grund genug einen Artikel zu spiegeln, den WIR in Friedrichsort vor kurzem im Web veröffentlichte:
Die 6. Runde in der Posse um den Grüffkamp
Nachdem der Bauausschuss im April den unqualifizierten Antrag des Ortsbeirats höflich vertagte, um dem „Ortsbeirat die Gelegenheit zu geben, die Diskrepanz aufzuklären“ wurde in der Ortsbeiratssitzung am 3. Mai die nächste Runde der Posse um die Bebauung des Grüffkamps eingeläutet. Dabei ging es jedoch mit keinem Wort darum die Diskrepanz aufzuklären, sondern darum, einen neuen Antrag zu formulieren.
Ein SPD Ortsbeiratsmitglied, das nach eigenem Bekunden auf diesem Gelände bauen will und sich auch schon ein Sahnegrundstück gesichert hat (selbstverständlich noch zu einem guten Preis) enthielt sich zwar der Stimme, nahm aber ebenso wie bisher immer an der Beratung teil und verstieß damit zum wiederholten Male gegen die Gemeindeordnung Schleswig-Holstein*.
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Schlagwort: SPD
Die Partei Sozialdemokratische Partei Deutschlands, Kurzform: SPD.
Kiel: Massive Kritik am Kaufvertrag Möbel Kraft

Die KIWI-Präsentation verzerrt und lässt an entscheidenden Stellen Fakten weg; wer sich – wie die AG des BUND – die Mühe macht, parallel zu lesen , weiß an welcher Stelle die Information verkürzt wurde. Die KIWI-Präsentation war die Botschaft der KIWI an die Ratsabgeordneten über die Inhalte. Wer von den Abgeordneten tatsächlich die über 40 Seiten Vertrag durchgearbeitet hat, wissen wir nicht.
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Kiel Gaarden: Sonntagsspaziergang durch Zentralbad

Gemeinsame Veranstaltung von Stadtteilinitiative Gaarden, Ini-Netzwerk WIRinKiel u.a.
Skandal: Kreisverband der Kleingärtner versucht Kleingartenverein Kiel von 1897 auszutricksen
Stellungnahme des Kleingartenverein Kiel von 1897 zum Vorgehen des Kreisverbandes
Liebe Gartenfreundinnen, liebe Gartenfreunde,
am heutigen Freitag, den 27.01.2012, haben sich mehrere Pächterinnen und Pächter der Anlagen „Prüner Schlag 10-18“ und der „Brunsrade 18-23“ an uns gewandt.
Der Grund ist ein Anschreiben des Kreisverbandes Kiel e.V., welches ohne unser Wissen direkt an eine Mehrzahl der Pächter geschickt wurde. In dem Schreiben geht es um die Abschätzung der Gärten, welche von dem Möbel-Kraft-Bau betroffen sein können. Als Termin werden die Monate Mai und Juni 2012 genannt. Auch ein Fragebogen der Stadt Kiel ist als Anlage dabei.
Hierzu nehmen wir wie folgt Stellung:
1. Der Kreisverband Kiel e.V. hat dieses Schreiben ohne unser Wissen an die Pächter geschickt. Wir wurden über diese Aktion vorher nicht informiert, was wir sehr bedauern.
2. Die Weitergabe und Verarbeitung der Anschriften der Pächterinnen und Pächter erfolgte ohne unser Wissen und wir distanzieren uns ausdrücklich von diesem Vorgehen. Ein Anschreiben der Pächter ohne deren Zustimmung ist aus Datenschutzgründen nicht hinnehmbar. Wir werden uns an den Datenschutzbeauftragten wenden.
3. Das Verhalten des Kreisverbandes wirft einige Fragen auf: Wer hat den Auftrag zu diesem Vorgehen gegeben? Wieso wird der Verein nicht über die Termine informiert? Eine Abschätzung der Gärten durch den Kreisverband schließt das Bundeskleingartengesetz ausdrücklich aus. Wir werden dieses Vorgehen auch der Stadt Kiel mitteilen.
4. Wir bitten alle Pächterinnen und Pächter, die erhaltenen Briefe nicht zu beantworten und sich bei Fragen an den Verein zu wenden.
Der gesamte Vorstand des Kleingärtnervereins Kiel e.V. von 1897
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Möbelkraft will in Kiel alle Armengärten vernichten

Spiegelung einer Seite von möbelmachtamwestring.de
Der Inhalt dürfte nächste Woche für ausreichend Gesprächsstoff in Kiel sorgen…
Möbel Kraft: „Das gesamte Kleingartengelände von 17ha wird vernichtet!“
Am 4.1. 12 hatte der Vorstand des Kleingärtnervereins KGV 1897 e.V. Besuch von Möbel Kraft. Dabei wurde gesagt, dass (wahrscheinlich) sämtliche Kleingärten der Anlagen Prüner Schlag und Brunsrade vernichtet werden sollen. Auszüge aus der Gesprächsmitschrift:
* Die 17 ha große Fläche wird gekauft, auch wenn nur 11.5 ha gebraucht werden, der F-Plan wird also das gesamte Gelände umfassen.
* Alle 337 Kleingärten werden aufgekündigt. Es soll somit allen Pächtern im Prüner Schlag und in der Brunsrade gekündigt werden.
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Kiel: Grüne verkaufen Stadtgrün

Gerücht, das in Kiel kursiert: Vertreter von Möbel Kraft (Krieger) sollen gegenüber den Kleingärtnern erklärt haben, dass Möbelkraft sämtliche Gärten abreissen will. In der öffentlichen Diskussion wurde bisher immer behauptet, dass eine Teilfläche ausgespart würde. Wenn das Gerücht stimmt sollte die politische Diskussion im Kieler Rat erneut geführt werden – wurden dann dort doch Beschlüsse unter völlig falschen Annahmen getroffen.
Kiel 19.1.2012: Schluss mit Schlussverkauf – Aktion Möbelkraft NIE!
Kiel macht Grün weg!
Rathaus umzingeln – Ausverkauf beleuchten

– wir werden mehr und machen weiter!
…so ungefähr wird nächste Woche ein gemeinsames Flugblatt zahlreicher Kieler Gruppen aufrufen.
Am Donnerstag, 19.1.2012 findet um 17.30 Uhr auf dem Rathausplatz in Kiel eine Protestveranstaltung gegen den Ausverkauf des Stadtgrüns statt. Hauptaufreger ist dabei die geplante Vernichtung von 17 Hektar Kleingärten (Prüner Schlag / Brunsrade) am Westring bzw. Hasseldieksdammer Weg. Der Möbelkonzern Krieger / Möbel Kraft will Ikea wirtschaftlich angreifen und dafür die historischen Armengärten Kiels (eines der ältesten deutschen Kleingartengebiete!) zerstören.
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