Schwarzer Tag für Kiels Mieter: Kieler Wohnungsbaugesellschaft schon wieder verkauft!

Die Folgen des Ausverkauf städtischen Besitzes zeigen sich dieser Tage für viele Kieler Mieter. Ausverkauf stoppen! Auch deswegen: JA beim Bürgerentscheid am 23.3.2014 in Kiel für den Erhalt des öffentlichen Grün!
Die Folgen des Ausverkauf städtischen Besitzes zeigen sich dieser Tage für viele Kieler Mieter. Ausverkauf stoppen! Auch deswegen: JA beim Bürgerentscheid am 23.3.2014 in Kiel für den Erhalt des öffentlichen Grün!
Schlechte Nachrichten für Kiels Mieter: Kieler Wohnungsbaugesellschaft schon wieder verkauft!
Noch schlechter: Deutsche Annington ist neuer Eigentümer!

Es wurde schon seit längerem gemunkelt, am Freitag wurde es Gewissheit: Die Deutsche Annington – Deutschlands größter Vermieter – hat das Unternehmen Vitus geschluckt und damit rund 9.000 Wohnungen der Kieler Wohnungsbaugesellschaft in der Landeshauptstadt. Der Kieler Mieterverein rechnet damit, dass der Niedergang des KWG-Wohnungsbestandes sich damit beschleunigen wird. Die Erfahrungen des Kieler Mietervereins und anderer Mietervereine mit Annington-Wohnungsbestand sind annähernd gleich:

Es gibt vielfältige Auseinandersetzungen um vernachlässigte Bausubstanz. Notwendige Reparaturen sind häufig nur mit viel Druck durchzusetzen – wenn überhaupt.
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Kambodscha: Unser Regenwald soll Schutzgebiet werden

Protestaktion von Rettet den Regenwald
„Zu viele Wälder sind bereits verschwunden“, sagt Vong Phan aus dem Dorf Stung Treng. „Wir können nicht noch einen verlieren. Vor allem keinen, der so wichtig ist wie Prey Lang.“ Die 56-jährige Großmutter spricht damit aus, was die meisten Bewohner denken. 200.000 Menschen, vor allem Indigene vom Volk der Kuy, hängen vom Prey Lang Wald ab. „Er ist unsere Einnahmequelle“, sagt Prum Lom aus dem Dorf Spong. „Wir überleben, weil es diesen Wald gibt, denn wir nutzen und verkaufen seine Produkte: Rattan, Honig, Baumharz, Früchte, Wild und Medizinpflanzen.“
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Kiel-Kanal: Kreative Kanalarbeiter setzen auf Frühstück beim Bäcker vor 11 Uhr

Der Steuerzahler soll laut Aussage der Stadtplanung am Ende 10,8 € Millionen für den sogenannten Kiel-Kanal bezahlen. Die Stadtkasse ist (wenn es – wie nicht zu erwarten – bei dieser Endsumme bleibt) mit 5,8 Millionen dabei und fünf Millionen Euro erwartet die Stadt als Kompensationsmittel vom Land. „Kompensationsmittel“ seitens des Landes – dieser „goldene Zügel“ der Zuschüsse ist mit Vorsicht zu genießen, da er die Sinne für die Sinnhaftigkeit eines Projektes vernebelt (analog: „50% Rabatt auf dieses und jenes im Handel“).
Laut aktueller Argumentation (Todeskino in der KN) soll der Kiel-Kanal Kiels Antwort auf die Attacke Neumünster mit dem Factory Outlet Center sein. Die Einzelhandelskunden sollen nicht verlosen gehen und so der Stadt Kiel schaden.
Interessant daran ist, dass gar nicht mehr mit der Gewerbesteuer argumentiert wird. Offensichtlich weiß man zu genau, dass eh schon sehr wenige Einzelhändler überhaupt Gewerbesteuer zahlen und dass sich selbst im positivsten Fall diese Investition niemals rechnen wird.
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Sulawesi: Bergbau bedroht Naturschutzgebiet

Protestaktion von Rettet den Regenwald
„Das Morowali-Schutzgebiet besitzt eine außergewöhnlich reiche Biodiversität mit unterschiedlichen Typen von Regenwald: Von den Mangroven im Meer über Küsten-, Au- und Bergwald bis zum Nebelwald auf den Bergkämmen. Dieser Naturschatz ist absolut bedeutend für unsere Insel.“ Andika Ndika vom Anti-Bergbau-Netzwerk JATAM hat die „Morowali Nature Reserve“ in den letzten Monaten oft besucht, denn das Reservat mit seiner endemischen Tier- und Pflanzenwelt ist seit 2011 in akuter Gefahr: Der Distriktchef hat der indonesischen Bergbaufirma PT. Gemah Ripah Pratama (PT. GRP) eine Erkundungsgenehmigung für Nickel ausgestellt für 145 Hektar – mitten im Naturschutzgebiet.
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NABU-Kritik zum Munitionsfund am Schönberger Strand

Aufklären statt verharmlosen
NABU kritisiert Stellungnahme des Landeskriminalamtes
Zur Pressemitteilung des Landeskriminalamtes LKA zum Munitionsfund am Schönberger Strand vom 6. August 2012 erklärt der NABU:
Die Einschätzung des LKA, dass keine akute Gefahr bestand, ist aus Sicht von NABU, GSM und GRD fahrlässig. Nach Einschätzung von Kampfmittelexperten neigt Schießwolle – wie auch vom weißen Phospor bekannt – nach der Trocknung etwa bei Verwahrung in einem Auto zur Selbstentzündung und kann im Extremfall auch explodieren. Der Kampfmittelräumdienst des Landes Schleswig-Holstein lagert daher aus guttem Grund entsprechende Fundstücke grundsätzlich feucht und vermeidet es, größere Mengen zusammen zu transportieren.
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SPD baut Demokratie in Hamburg ab

Von der Hamburg SPD-Alleinregierung wird derzeit – unter emsiger Mithilfe einiger sozialdemokratischer Bezirksamtsleiter und Funktionäre – Demokratie abgebaut, ohne dass es die Öffentlichkeit und die Betroffenen richtig bemerken. Betroffen sind vor allem die Bezirksparlamente sowie Bürger, die ihren gesetzlichen Anspruch auf direktdemokratische Mitentscheidung wahrnehmen wollen.
Nächstes Treffen der Projektgruppe Stadtnatur am Mittwoch, 8. Juni 2011, um 19 Uhr im Bürgertreff Altona-Nord

Vorankündigung: WORKSHOP Ökologie, Kontrolle und ökonomische Verwertung öffentlicher Räume in der neoliberalen Stadt, koordiniert von der Projektgruppe Stadtnatur Hamburg, beim Recht-auf-Stadt-Kongress am Freitag, 3. Juni 2011, 17:30-19:00 Uhr, in der Schokoladenfabrik, Marktstraße 138, 20357 Hamburg
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Schluss für den Tagebau in Costa Rica – ohne Ausnahme!

Protestaktion von Rettet den Regenwald
Durch die am 9. November 2010 genehmigte Reform des Bergbaugesetzes wird Costa Rica zum ersten Land auf dem amerikanischen Kontinent, das den Abbau von Metallerzen über Tage verbietet. Der Sieg ist das Ergebnis harter Arbeit der sozialen Bewegungen und Umweltgruppen des Landes. Jahrelang haben sie mit Informationskampagnen, Demonstrationen und Protesten für die Entscheidung gekämpft und Druck auf Regierung und Parlament ausgeübt, dieser besonders zerstörerischen und kontaminierenden Form des Bergbaus ein Ende zu setzen.
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