Nestle, Kitkat, Orang-Utans und die Regenwälder

Palmöl in Schokoriegeln zerstört den Lebensraum der Orang-Utan.
Protestaktion von Rettet den Regenwald
Der Biss in den Schoko-Snack KitKat von Nestlé hat für die Regenwälder von Indonesien fatale Folgen. Das macht Greenpeace in seiner aktuellen Kampagne mit Videos deutlich. KitKat enthält Palmöl, für dessen Produktion der Sinar Mas Konzern über 400.000 Hektar Regenwald gerodet und den Lebensraum von Tieren und Menschen zerstört hat. Bauern wurden vertrieben und Land enteignet.
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10 Jahre EEG – Ein Gesetz, das die Regenwaldvernichtung fördert

Die Verbrennung von Palmöl ist eine Katastrophe für Mensch und Natur und fürs Klima

Vor zehn Jahren ist das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) in Kraft getreten. Aus Sonne, Wind, Wasser oder Biomasse soll „alternativer“ elektrischer Strom gewonnen werden, um eine nachhaltige Energieversorgung zu ermöglichen. Die soll das Klima- und die Umwelt schützen, die volkswirtschaftlichen Kosten verringern und fossile Energieressourcen schonen. So steht es in Paragraph 1 des EEG.
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Vattenfall-Sitz mit Protestmails wegen Klagen gegen KlimaschützerInnen plakatiert

CO2 - CCS als Sackgasse
CO2 - CCS als Sackgasse
Der Sitz von Vattenfall in der Berliner Zinnowitzer Straße wurde in der Nacht zu heute von Unbekannten mit Protestmails plakatiert, mit denen tausende Bürgerinnen und Bürger den Konzern im Rahmen der Aktion “ausgekohlt” aufgefordert hatten, Strafanzeigen gegen KlimaschützerInnen zurückzuziehen. Am Freitag stehen im Hamburg erneut drei AktivistInnen vor Gericht, denen wegen der Besetzung der Baustelle des Kohlekraftwerks Moorburg im August 2008 Hausfriedensbruch vorgeworfen wird. Vattenfall-Sitz mit Protestmails wegen Klagen gegen KlimaschützerInnen plakatiert weiterlesen

Klaus Schlüter: Barfuß in Sandaletten – ein Naturschützer mit Herzblut wird 70

Die GRÜNE LIGA e.V. – Netzwerk Ökologischer Bewegungen – gratuliert ihrem Vorstandsvorsitzenden Klaus Schlüter zum 70. Geburtstag
Berlin: Am 24. Juli 2009 wird Klaus Schlüter – Vorstandsvorsitzender der GRÜNEN LIGA seit ihrer Gründung – 70 Jahre. Die GRÜNE LIGA gratuliert! Klaus Schlüter war einer der Mutigen, die sich in der DDR dem Umwelt- und Naturschutz gewidmet haben – einer derer, die in der Grauzone zwischen staatlicher Duldung und kriminalisiertem Protest agierten. Er engagierte sich aktiv in der Wendezeit für den Natur- und Umweltschutz und ist bis heute vielfältig auf allen Ebenen des Natur schutzes aktiv. Klaus Schlüter: Barfuß in Sandaletten – ein Naturschützer mit Herzblut wird 70 weiterlesen

BUND veröffentlicht Jahresbericht und Umweltbilanz von vier Jahren Großer Koalition

Quelle: BUND

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wird inzwischen von fast 480.000 Bürgerinnen und Bürgern finanziell unterstützt. Das ist ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr. Für seine umweltpolitische Arbeit erhielt der Verband im letzten Jahr rund 14 Millionen Euro. Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger nannte bei der Vorstellung des Jahresberichtes 2008 als Ziel seines Verbandes, in den kommenden zwei Jahren die Marke von einer halben Million Mitglieder und Förderer erreichen zu wollen.
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Deutscher Naturschutz EU-weit nur Mittelmaß

Quelle: NABU

Kommissionsbericht enthüllt Versäumnisse

Berlin/Brüssel – Ein alarmierendes Signal ist aus Sicht des NABU und seiner Partnerverbände des Netzwerkes BirdLife International der heute veröffentlichte Bericht der Europäischen Kommission zur Bedrohung der nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) geschützten Lebensräume und Arten. „Der jetzt vorgelegte Bericht macht schonungslos die gravierenden Versäumnisse der EU-Mitgliedstaaten deutlich. Auch Deutschland muss beim Naturschutz erheblich mehr tun, um dem zunehmenden Artenverlust wirksam begegnen zu können“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Deutscher Naturschutz EU-weit nur Mittelmaß weiterlesen

Vattenfall-Finanzklage bedroht Umwelt- und Klimaschutzpolitik in Deutschland

Quelle: Greenpeace Deutschland

Greenpeace-Rechtsexpertise enthüllt: Konzern will Auflagen aushebeln

Die Klage des Energiekonzerns Vattenfall gegen Deutschland vor dem für Investitionssicherheit zuständigen Schiedsgericht der Weltbank bedroht die künftige Umwelt- und Klimaschutzpolitik der Bundesrepublik. Das ist das Ergebnis einer Rechtsexpertise, die Greenpeace heute gemeinsam mit der Organisation WEED (World Economy, Ecology & Development) in Hamburg vorgestellt hat. Vattenfall klagt vor dem Schiedsgericht gegen Umweltauflagen für den Betrieb seines Kohlekraftwerkes in Hamburg-Moorburg und versucht so, nationale Gesetze auszuhebeln. Der Konzern beruft sich auf die internationale Energiecharta und beklagt rund 600 Millionen Euro Mehrkosten.
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