Kompost – Kompostierungssysteme

Wie wird organisches Material zu humoser Erde umgesetzt?

    Fünf wesentliche Möglichkeiten bestehen:

  • FlächenkompostierungDie organischen Stoffe werden im Freiland ausgebracht.
    – flächig und gleichmäßig in z.B. Staudenrabatten
    – zur Geländemodellierung, z.B. Einebnung von Unebenheiten oder langsamer Aufbau von Hügeln etc.Insbesondere bei der Anwendung bei der Pflege von Grünflächen ist die Flächenkompostierung so rationell wie keine andere Methode: Keinerlei Entsorgungskosten und minimale Transportwege. Die herausgepflegten Pflanzen werden um die zu erhaltendenden Stauden usw. gelegt und bilden so gleichzeitig eine Mulchschicht.
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Kompost – was gehört auf den Kompost

Autor: Andreas Regner

Prinzipiell sind alle organischen Materialien kompostierbar. In der Praxis ergeben sich aber meist mehr oder weniger starke Einschränkungen. Diese hängen im wesentlichen von der Größe der Gartenanlage, dem Massenanfall sowie der Stoffart zusammen. Beispiele hierfür sind:

Der Schadstoffeintrag

in den Garten soll gering gehalten werden: Ökotest hält die Kompostierung von Südfruchtschalen (Apfelsine, Banane, Zitrone usw.), die nicht aus biologischem Anbau kommen, für i.d.R. unbedenklich. Sie können aber auch erheblich mit Pestiziden belastet sein. Insbesondere werden sie von Erzeugern bzw. Handel für Transport und Lagerung mit Pilzvernichtungsmitteln (Fungiziden) behandelt. Diese sind problematisch wegen einer direkten Giftwirkung auf Mensch und Natur, zum anderen stören sie aber auch die im Kompost 'arbeitenden' Pilze.
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Grabgestaltung

naturnahe Gestaltung von Gräbern

Insbesondere auf den Friedhöfen hält sich immer noch hartnäckig ein extrem künstlicher Gartenbau: Die natürlichen Bodenverhältnisse werden massiv mit Düngern und Torf verändert; auch die Giftspritze ist vielerorts noch zu sehen (wenn auch verboten). Als Bepflanzung werden dann meist einige sogenannte Zwergkoniferen gewählt – der Boden bleibt offen (und muss entsprechend oft gepflegt werden). Oder es wird eine Bodendeckerbepflanzung aus Pachysandra, Cotoneaster… gewählt. Dazu Sommerblumen, die mehrfach gedüngt und gewässert werden müssen, dafür aber den ganzen Sommer über blühen.
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Bauholz im Garten

Holz im Garten – Resistenzklassen

Holz wird nach DIN 68364 (EN 350) in Resistenzklassen eingeteilt, die anzeigen, wie lange Kernholz ohne Konservierungsmaßnahmen (z.B. Kesseldruckimprägnierung) seinen Gebrauchswert bei Verwendung im Freien beibehält. Dabei wird in 5 Stufen unterschieden:

Gehölzarten, die in Mitteleuropa angebaut werden

  • R 1-2: (15-25 Jahre): Robinie, Robinia
  • R 2 : (15-25 Jahre): Ess-Kastanie (Edel-Kastanie), Castanea sativa; Eiche, Quercus robur
  • R 3-4: (10-15 Jahre): Douglasie; Lärche, Larix; Kiefer, Pinus
  • R 4 : (unter 10 Jahre): Fichte, Picea; Tanne, Abies; Ulme, Ulmus;
  • R 5: Erle, Alnus

1 = sehr resistent
2 = resistent
3 = mäßig resistent
4 = wenig resistent
5 = nicht resistent
R = Resistenzklasse
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naturnahe Gärten

Naturnähe ist überall machbar!

Autor: Andreas Regner

Insbesondere in den Städten kennt die Phantasielosigkeit in Bezug auf die Gartengestaltung oftmals kaum noch Grenzen. Die zum Teil minimalen Grünflächen werden geputzt, als wenn es sich um das Wohnzimmer kurz vor einem grossen Familienfest handelt. Der Rasen (der fast alles ausmacht) ist kurzgeschoren, Pflanzflächen werden von allem gesäubert: Laubfall ist unordentlich – Wildpflanzen unmöglich. Und diese Ordnung hat ihren Preis: Ständige Bodenbearbeitung, Rasenmähen, Dünger für den Rasen, eventuell noch ein Pestizid gegen Gänseblümchen, Habichtskräuter und andere. Dabei kommt gerade im städtischen Bereich den Privatgärten eine Schlüsselrolle für die Vernetzung von Lebensräumen zu. Wer solches will, muss sozusagen auf dem Balkon oder vor der Haustür anfangen.
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Giersch

Dies ist eine Teildokumentation eines Diskussionsprozesses in der newsgroup de.rec.garten von 2001.

Sie basiert auf einem Teil der Internetseiten von Ralf Gutzki, der die Artikel zusammengetragen hat. Diese Texte sind als Diskussionprozess zu verstehen und dementsprechend unvollständig. Sie geben nicht immer meine Auffassungen wieder. Ergänzungen und Kritiken sind am besten in de.rec.garten anzubringen – der newsgroup aus der diese faq (Häufig gestellte Fragen) entstand/entsteht.
Selbstverständlich können sie auch im forum auf planten.de diskutiert werden. Die Empfänger-Adresse einer derartigen Diskussion sollte dann aber wieder die newsgroup sein.

Bitte beachten Sie auch die anderen Artikel zum Thema Giersch auf planten.de.

Andreas Regner

Aegopodium podagraria, Giersch, Geisfuss

Beitrag von: Ralf Gutzki, Stand: 27.02.2001
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Obst – Pflaumensorten

Auswahl lieferbarer Sorten von Pflaume, Zwetsche, Mirabelle, Pfirsich, Aprikose, Nektarine

  • Borsumer Doppelname: Borsumer-Ortenauer
  • Mirabelle von Nancy Herkunft: Frankreich, seit ungefähr 1690 bekannt. Eine der bekanntesten Obstsorten Mitteleuropas.
  • Ouillins Vollständiger Name: Ouillins Reneclode. Herkunft: Frankreich, seit ca. 1790 bekannt. Pflückreife: 8-9
  • The Czar Doppelnamen: Czar, Czarpflaume. Herkunft: Von Thomas Sawbridgeworth in England aus 'Prinz Engelbert' x 'Early Prolific' gezüchtet. 1874 Namensgebung anlässlich des Zarenbesuchs in England im gleichen Jahr; in Deutschland kurz vor der Jahrhundertwende eingeführt und besonders in Mitteldeutschland verbreitet. Reifezeit: A-E 8
  • Victoria Synonyma: Königin Victoria. Herkunft: um 1840 in England. Frucht: Pflückreife ab Mitte August
  • Wangenheims Frühzwetsche Herkunft: um 1835 bei Gotha. Frucht: Pflückreife ab Anfang August
  • Prunus cerasifera, Kirschpflaume
  • Punus cerasifera 'Hollywood', Kirschpflaume Hollywood. Deutlich helleres Laub als die Blutpflaume (braunrot). Sehr sicherer Ertrag.
    Prunus cerasifera 'Nigra', Schwarze Blutpflaume. Ertrag oftmals gering.
  • PFIRSICHE selbstfruchtbar
  • APRIKOSEN Mit wenigen Ausnahmen selbstfruchtbar.
  • NEKTARINEN