Kieler Forscher weisen zu Beginn der Feriensaison auf Risiken hin
Kiel. Für viele Menschen ist Urlaubsbräune mit strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel verbunden. Kieler Forscher weisen zu Beginn der Feriensaison im Norden aber darauf hin, dass auch bei bewölktem Himmel das Risiko eines Sonnenbrandes nicht unterschätzt werden sollte.
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Kategorie: Watt
Watt bezeichnet Flächen in der Gezeitenzone der Küsten, die bei Niedrigwasser trocken fallen. Es wird unterschieden in Sand-, Misch-, Schlick- oder Felswatt. Watt gibt es auch in Uferzonen und in Seitenarmen von Flussmündungen. Wattflächen fallen durch die Gezeiten innerhalb von 24 Stunden zweimal trocken und werden zweimal überflutet.
Glühlampenverbot erfordert verstärktes Engagement von Kommunen und Handel
Quelle: DUH
Jährlich fallen in Deutschland 120 Millionen quecksilberhaltige Energiesparlampen zur Entsorgung an: nur ein Drittel wird bisher getrennt gesammelt und verwertet – DUH fordert Handel und Kommunen auf, ein funktionierendes und verbraucherfreundliches Sammelsystem aufzubauen – DUH-Geschäftsführer Resch: „80 Prozent Erfassungsquote ist notwendig“
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Wattenmeer wird Weltnaturerbe
Quelle: WWF Deutschland
Anerkennung des Wattenmeeres als UNESCO-Weltnaturerbe. / WWF: „Niemand braucht Öl aus dem Watt.“
Frankfurt – Bei der jährlichen Sitzung des Welterbe-Komitees der UNESCO im spanischen Sevilla fiel die Entscheidung: Das Wattenmeer an der Nordseeküste wurde als Weltnaturerbe anerkannt. Damit steht der einmalige Naturraum zukünftig auf einer Stufe mit den Galapagos-Inseln, dem Grand-Canyon-Nationalpark oder dem australischen Great Barrier Reef. Mit dieser vom WWF unterstützten Anerkennung ist auch eine Verantwortung zur dauerhaften Erhaltung verbunden. „Der WWF erwartet von Politik und Industrie, allen voran der Ölindustrie, dass sie die Anerkennung als Weltnaturerbe respektiert und auf jeden Bergbau im Wattenmeer verzichtet“, sagt Hans-Ulrich Rösner, Leiter des WWF-Wattenmeerprojekts. „Niemand braucht ausgerechnet Öl aus dem geschützten Watt.“ Die Industrie müsse aufhören, sich immer neue Ausnahmen für missbräuchliche Nutzungen im Nationalpark zu erstreiten und auf jede Ausweitung der Ölförderung verzichten.
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Ernennung des Wattenmeers zum Weltnaturerbe ist große Chance aber auch Verantwortung für die Anrainerländer
Quelle: BUND
Hannover. Zur Ernennung des Wattenmeers zum Weltnaturerbe durch die UNESCO erklärt Carl-Wilhelm Bodenstein-Dresler, Geschäftsführer des BUND-Landesverbandes in Niedersachsen: „Der BUND begrüßt die Ernennung des Wattenmeers zum Weltnaturerbe. Die Auszeichnung ist auch eine Würdigung aller Naturschützer, die sich seit Jahrzehnten für diese in weiten Teilen noch ursprüngliche maritime Landschaft einsetzen.
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Das Wattenmeer ist nun Weltnaturerbe
Quelle: NABU
Anerkennung für Europas größte Naturlandschaft
Sevilla/Berlin – Der NABU hat die Ernennung des Wattenmeers zum Weltnaturerbe begrüßt. Die größte zusammenhängende Naturlandschaft in Mitteleuropa werde damit in ihrer Bedeutung gewürdigt und stehe jetzt gleichrangig auf der Unesco-Liste neben bedeutenden Naturschätzen wie dem Yellowstone-Nationalpark in den USA und den Galapagos-Inseln im Pazifik.
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Waldschlößchenbrücke ist naturschutz- und verkehrspolitisch verheerend
Quelle: BUND
Weiger: „Dresden ohne Welterbe Elbtal ist wie Dresdner Christstollen ohne Rosinen“
Berlin/Dresden: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bezeichnete die Streichung des Dresdener Elbtals von der Welterbeliste als „schallende Ohrfeige für jene, die ohne Rücksicht auf den Schutz von seltenen Naturrefugien, Landschaften und Kulturdenkmälern inakzeptable Bauprojekte durchziehen“ wollten. Der bereits begonnene Bau der Waldschlößchenbrücke sei ein klarer Verstoß gegen das UNESCO-Welterbe-Abkommen, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Da helfe es auch nichts, wenn sich die Sächsische Landesregierung und die Bundesregierung hinter einem wie auch immer gearteten „öffentlichen Interesse“ versteckten. Mache das Beispiel Dresden Schule, würden auch andere natur- und landschaftszerstörende Projekte Auftrieb erhalten. Dies gelte für die Elbvertiefung im Bereich des Welterbes Dessau-Wörlitzer Gartenreich, am Rhein im Falle der dort bei der Loreley geplanten Brücke, beim Ausbau der Havel nahe des Weltkulturerbes Potsdamer Schlösserlandschaft sowie beim Schutz des Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer.
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Mannheim: Freispruch für Robin Wood-Aktivisten
Quelle: Robin Wood
Kletteraktion gegen neuen Kohlekraftwerksblock in Mannheim war kein Hausfriedensbruch
Die vier ROBIN WOOD-AktivistInnen, die am 14. Oktober 2008 gegen den Bau eines neuen Kohlekraftwerksblocks in Mannheim protestiert hatten, müssen keine Geldstrafe zahlen. Das hat heute das Amtsgericht Mannheim entschieden.
Das Gericht hatte den Vieren nach der Aktion einen Strafbefehl wegen Hausfriedensbruchs geschickt, wonach drei von ihnen ohne mündliche Verhandlung je 450 Euro hätten zahlen müssen, der vierte sogar 900 Euro. Gegen diese strafrechtliche Verfolgung ihrer Klimaschutz-Aktion hatten sich die UmweltschützerInnen mit einem Einspruch gewehrt – und hatten damit heute Erfolg!
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