Auf der Flaminia kam es am 14. Juli 2012 auf der Fahrt von Charleston nach Antwerpen zu einer Explosion mit anschließendem Brand. Bei dem Unfall starb ein Mensch und ein weiteres Mitglied der Besatzung wird permissive. Seit dem hat das Schiff eine lange Irrfahrt hinter sich: Mehrere europäische Länder weigerten sich das unter deutscher Flagge fahrende Schiff in ihre Häfen zu lassen.
Havarierte MSC Flaminia jetzt vor Helgoland weiterlesen
Kategorie: Watt
Watt bezeichnet Flächen in der Gezeitenzone der Küsten, die bei Niedrigwasser trocken fallen. Es wird unterschieden in Sand-, Misch-, Schlick- oder Felswatt. Watt gibt es auch in Uferzonen und in Seitenarmen von Flussmündungen. Wattflächen fallen durch die Gezeiten innerhalb von 24 Stunden zweimal trocken und werden zweimal überflutet.
Rohöltanker Katja läuft vor Nordseeinsel Minsener Oog auf Grund
NABU fordert umfassende Untersuchungen zum Öltanker Katja
Miller: Schutz des Naturerbes Wattenmeer ernster nehmen
Berlin – Angesichts des in der Nacht vom 13. auf den 14.8.2012 vor der Nordseeinsel Minsener Oog auf Grund gelaufenen Rohöltankers „Katja“ hat NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller eine gründliche Untersuchung des Vorfalls gefordert. „Es darf nicht sein, dass mitten im Weltnaturerbegebiet Wattenmeer, das zu einem der ökologisch wertvollsten Gebiete unserer Erde gehört, ein Öltanker auf Grund läuft. Eine Havarie mit austretendem Öl hätte hier eine ökologische Katastrophe ausgelöst.“
Rohöltanker Katja läuft vor Nordseeinsel Minsener Oog auf Grund weiterlesen
Belo Monte: Euer Profit zerstört unser Leben
Protestaktion von Rettet den Regenwald
Die Zerstörung am Fluss Xingu hat bereits begonnen. Bagger tragen den fruchtbaren Boden ab, der einst die gewaltigen Baumriesen nährte. Menschen werden bedroht und vertrieben. Bis zu 40.000 könnten ihre Heimat verlieren.
Belo Monte soll das drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt werden. Mit sauberer Energie hat das Projekt allerdings nichts zu tun. Denn 600 km² Regenwald sollen einfach geflutet werden. Durch die verfaulenden Pflanzen würden gigantische Mengen an Treibhausgasen freigesetzt.
Die ansässigen Indigenen ringen um ihre Lebensgrundlage. Doch ihre Rechte und Belange werden missachtet.
Milliarden-Profite für europäische Firmen
Belo Monte: Euer Profit zerstört unser Leben weiterlesen
Umweltverbände fordern: Keine weitere Ölbohrung im Wattenmeer
Scharfe Kritik an RWE Dea-Plänen
Berlin – Die Ankündigung des Energiekonzerns RWE Dea, die Ölförderung im Wattenmeer ausweiten zu wollen, stößt auf scharfe Kritik von Umweltverbänden. Der NABU, die Naturschutzgesellschaft Schutzstation Wattenmeer und WWF kritisierten die Pläne als zynische und völlig überflüssige Gefährdung des Weltnaturerbes. Der Konzern hatte mitgeteilt, an vier weiteren Stellen im schleswig-holsteinischen und niedersächsischen Wattenmeer nach Öl bohren zu wollen. Seit 1987 betreibt RWE Dea die Förderplattform „Mittelplate A“ mitten im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.
Umweltverbände fordern: Keine weitere Ölbohrung im Wattenmeer weiterlesen
Biomasse muss aus dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) raus
Protestaktion von Rettet den Regenwald
Die Bundesregierung plant die erneuerbaren Energien stark auszubauen, um darüber unseren ungeheuren Energieverbrauch weiterhin zu decken. Deren Anteil an der Stromerzeugung soll von 17 Prozent auf 35 Prozent bis 2020 verdoppelt werden, bis 2030 soll er auf 50 Prozent steigen. Neben Wind- und Solarenergie sollen nachwachsende Rohstoffe die zentrale Rolle spielen. Bioenergie macht bereits knapp ein Drittel des in der Bundesrepublik erzeugten Ökostroms aus – mit weiterhin steigender Tendenz.
Biomasse muss aus dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) raus weiterlesen
Costa Rica: Staudamm bedroht Regenwald und seine Bewohner
Protestaktion von Rettet den Regenwald
Seit Jahren schon wehren sich die indigenen Gruppen gegen den geplanten Staudamm im bewaldeten Térraba-Tal im Süden Costa Ricas. Er war 2006 über ihre Köpfe hinweg entschieden worden. Das El Diquis Wasserkraftwerk soll 680 Megawatt Strom produzieren, wovon 90 Prozent für den Export bestimmt sind. Für den Stausee würden mehr als 2200 Hektar Regenwald zerstört. Der Wald im Térraba-Tal ist das geschützte Reservat der Teribe, einer indigenen Gruppe von noch 750 Personen. Die Teribe siedeln seit Jahrhunderten in dem Gebiet, das einst 9000 Hektar umfasste. Nur zehn Prozent sind ihnen von dem Land geblieben, der Rest wurde illegal von nicht indigenen Siedlern besetzt. Der costaricanische Staat ließ die Siedler gewähren. Wenn der Staudamm gebaut wird, hat die Gemeinschaft der Teribe keine Zukunft mehr – ihr Regenwald würde in den Fluten untergehen.
Costa Rica: Staudamm bedroht Regenwald und seine Bewohner weiterlesen
CO2-Endlager in Schleswig-Holstein gescheitert

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt die Entscheidung von RWE, in Schleswig-Holstein aus der sogenannten CCS-Technologie auszusteigen. Wie nun bekannt wurde, hat RWE ihre Konzessionen für Probebohrungen in Ostholstein und Nordfriesland aufgrund „starker Vorbehalte“ aus der Bevölkerung zurückgegeben. Dies sei ein großer Erfolg für die Bürgerinitiativen vor Ort und für den BUND und zeige, dass sich eine Risikotechnologie gegen den Willen der Bevölkerung nicht durchsetzen lasse, so der BUND.
CO2-Endlager in Schleswig-Holstein gescheitert weiterlesen