Essbar: Kupfer-Felsenbirne, Amelanchier lamarckii

Früchte der Kupfer-Felsenbirne, Amelanchier lamarckii
Früchte der Kupfer-Felsenbirne, Amelanchier lamarckii
Die im Juni und Juli reifenden Früchte der Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii F. G. Schroed.) sind essbar.
Sie eignen sich für Frischverzehr (z.B. im Müsli), die Verarbeitung und für die Trocknung.

Auf dem Foto sind unreife (hellrot) und reife Früchte (dunkelrot) zu sehen. Ein Teil der dunkelroten Früchte ist schon überreif und beginnt einzutrocknen.

In Privatgärten wird die Kupfer-Felsenbirne oft wegen der schönen Frühjahrsblüte und der „kupferroten“ Herbstfärbung gepflanzt und hat dort überwiegend den Charakter eines Ziergehölzes.

In Schleswig-Holstein ist der Großstrauch in vielen Gärten und öffentlichen Grünanlagen zu finden.
Von dort aus verbreitet sich die Art v.a. über Vogelverbreitung z.B. durch die Amsel (Schwarz-Drossel), Turdus merula, in das öffentliche Grün und die Landschaft (Neophyt). Ursprünglich ist die Art in Teilen Nordamerikas beheimatet. Sie befindet sich seit Jahrzehnten in gärtnerischer Vermehrung und Bearbeitung. Im Fachhandel gibt es mehrere Sorten zu kaufen, z.B. die großfrüchtigere Sorte ‚Ballerina‘.

Amelanchier lamarckii gehört zur Familie der Rosengewächse, Rosaceae.

Das Foto entstand in einer öffentlichen Grünanlage im Kieler Stadtteil Hassee.