BBU: Keine weiteren Kinder gefährden – Atomanlagen sofort stilllegen!

kruemmel-2009Nachfolgend wird eine geringfügig gekürzte und veränderte Pressemitteilung des BBU e.V. dokumentiert.

(Bonn / Hamburg / Münster) Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) e. V. hat seine Forderung nach der sofortigen Stilllegung aller Atomanlagen bekräftigt. Anlaß dafür ist der erneute Leukämiefall bei einem Kind in der norddeutschen Elbmarsch im Bereich des Atomkraftwerks Krümmel, der heute bekannt wurde. In einer ersten Reaktion zeigte sich Udo Buchholz vom BBU-Vorstand betroffen: „Es dürfen keine weiteren Kinder gefährdet werden. Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) fordert mit größtem Nachdruck die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen!“

Wenige Tage vor dem 23. Jahrestag der Tschernobyl-Reaktorkatastrophe betont der BBU, dass der Widerstand der Bevölkerung gegen die Atomindustrie verstärkt werden muß. Buchholz: „Die Dauerbestrahlung durch Atomanlagen und das unlösbare Atommüll-Desaster sind nicht hinnehmbar.“ Der BBU ruft ebenso wie viele Bürgerinitiativen und Umweltverbände zur Teilnahme an Anti-Atomkraft-Demonstrationen anlässlich des Tschernobyl-Jahrestages auf. U. a. finden am Samstag in Münster (25.4., 11.00 Uhr Hindenburgplatz), und am Sonntag (26.4., jeweils 14.00 Uhr) bei den Atomkraftwerken Krümmel und Neckarwestheim Demonstrationen statt. Weitere Terminhinweise und Hintergrundinformationen gibt es im Internet z. B. unter www.bbu-online.de/Termine/Termine.htm

Hier zur Erinnerung die Einladung zur Anti-Atomkraft-Pressekonferenz in Münster, 21.4.2009, der Aufruf zur Tschernobyl-Demonstration in Münster (25.4.) befindet sich hier:

www.aku-gronau.de/texte/tschernobyl-aufruf_demo_muenster.pdf