
185.000 Tonnen Asbest-Giftmüll touren durch Schleswig-Holstein weiterlesen
Schlagwort: Hannover
160.000 demonstrieren für den Sofortausstieg

Erstmals in der Geschichte der Anti-Atombewegung demonstrierten heute unter dem Motto „Atomkraft – Schluss!“ gleichzeitig in über 20 Städten insgesamt 160.000 Menschen für ein schnelles Ende der Atomkraft. In der Hauptstadt zogen Tausende vor die CDU-Zentrale und forderten Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, ohne jede Verzögerung das Ende der Atomenergienutzung in Deutschland durchzusetzen. Zu den Demonstrationen in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Kiel, Bremen, Hannover, Göttingen, München, Fürth, Landshut, Mannheim, Freiburg, Ulm, Bonn, Münster, Essen, Mainz, Dresden, Magdeburg, Güstrow und Erfurt hatten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, Attac, Campact, ROBIN WOOD, contrAtom, die NaturFreunde Deutschland und die IG Metall aufgerufen.
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SH: Volksinitiative zum Verbot der unterirdischen CO2-Lagerung

Volksinitiative für eine Bundesratsinitiative zum Verbot einer unterirdischen CO2-Lagerung in Deutschland
Unterschriftsberechtigt ist jeder zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein Berechtigte.
Die Volksinitiative für eine Bundesratsinitiative mit dem Ziel, die Einlagerung von CO2 im Untergrund bundesweit zu verbieten, erscheint die einzig sichere Möglichkeit zu sein, die Endlagerung von CO2 in Schleswig-Holstein zu verhindern. Zur Unterschriftenliste – PDF download
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Von Punk bis Literatur: Künstler rufen zu Castor-Protest auf

Mehr als 70 namhafte Künstler und Künstlerinnen rufen die Bevölkerung auf, sich an den Protestaktionen rund um den Castortransport ins niedersächsische Gorleben zu beteiligen. „Wenn die Bundesregierung auf die Bevölkerung nicht hören will, müssen wir aktiv werden“, heißt es in dem Aufruf, den unter anderem der Schriftsteller und Nobelpreisträger Günter Grass, der Musiker Bela B, der Kabarettist Urban Priol und der Schauspieler Michael Fitz unterzeichnet haben. Die Künstlerinnen und Künstler fordern zudem die Bundesregierung auf, die Laufzeiten der Atomkraftwerke nicht zu verlängern, sondern aus der Atomenergie auszusteigen. Der vom „Bündnis gegen Castor 2010“ initiierte Aufruf wird am Montag in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung sowie weiteren sieben regionalen Tageszeitungen in Norddeutschland erscheinen.
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NABU-Mitmachaktion an der Nordseeküste: Brandgänse zählen im Watt
Berlin – Der NABU ruft Urlauber und Bewohner der gesamten Wattenmeer-Küste und der Nordsee-Inseln vom 31. März bis 31. Oktober auf, Brandgänse zu zählen, die Ergebnisse zu notieren und für eine gemeinsame Auswertung zu melden. Die so gewonnenen Daten werden anschließend vom NABU wissenschaftlich ausgewertet und können als Grundlage für Schutzprojekte verwendet werden. Fast alle nordwesteuropäischen Brandgänse, bis zu 200.000 Tiere, treffen sich im Spätsommer zum Mausern im Wattenmeer, wo auch ein Großteil der europäischen Brandgänse brütet. In den letzten Jahren haben ihre Bestände im deutschen Teil des Wattenmeers jedoch abgenommen, wofür der NABU jetzt nach Ursachen sucht.
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Abholzung im Querumer Forst für VW-Flughafen hat heute begonnen
Seit heute morgen werden im Querumer Forst in Braunschweig Bäume für den Ausbau des dortigen Regionalflughafens gefällt. Auch eine Baumerntemaschine, ein so genannter Harvester, ist im Einsatz. ROBIN WOOD lehnt das Ausbauvorhaben strikt ab, weil es unnötig ist, Natur zerstört und den Flugverkehr trotz seiner extremen Klimaschädlichkeit weiter fördert. ROBIN WOOD unterstützt die Proteste von örtlichen Initiativen und NaturschützerInnen. Anlaufstelle vor Ort ist eine Mahnwache am Parkplatz Tiefe Straße.
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Gen-Raps-Klagen von Bioland und BUND: Ministerium darf Daten nicht länger zurückhalten
Bereits im September 2009 wurde auf Klagen des Anbauverbandes Bioland und der Umweltorganisation BUND das Landwirtschaftsministerium per Gerichtsurteil zur Bekanntgabe von Daten über kontaminierte Gen-Raps-Felder in Schleswig-Holstein verurteilt. Trotzdem verweigerte das zuständige Ministerium die Übermittlung dieser Daten und beantragte die Zulassung der Berufung. Und dies, obwohl von den Gerichten in Hannover und Braunschweig bereits rechtskräftige Urteile zur selben Rechtslage vorlagen.
Jetzt wies das Oberverwaltungsgericht Schleswig die Zulassung der Berufung ab. Dem Landwirtschaftsministerium stehen damit keine Rechtsmittel mehr zur Verfügung, um die Herausgabe der Daten über gentechnisch kontaminierte Ackerflächen noch länger zu verweigern.
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