Schleswig-Flensburg: Wiedervernässung Reppelmoor bei Alt Bennebek

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Wasser zurück ins Stiftungsland Reppelmoor – Klimaschutz und neues Zuhause für Wiesenvögel und Insekten

Wo heute noch entwässertes Grünland liegt, soll künftig wieder mehr Wasser bleiben: Im Stiftungsland Reppelmoor bei Alt Bennebek in der Eider-Treene-Sorge-Niederung, Kreis Schleswig-Flensburg, bringt die Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – eine 100-prozentige Tochter der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein das Moor ab Montag, 19. Januar 2026 zurück ins Gleichgewicht. Auf rund elf Hektar werden alte Drainagen im Boden aufgespürt und zerstört – damit das Wasser wieder dort bleibt, wo es hingehört.
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Schleswig-Flensburg: Dörpstedter Moor wird wiederverässt

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Mehr Wasser fürs Moor: Stiftungsland Dörpstedter Moor wird wiederbelebt

Das Moor braucht Wasser – und bekommt es jetzt zurück: im Stiftungsland Dörpstedter Moor zwischen den Gemeinden Dörpstedt und Bünge im Kreis Schleswig-Flensburg rücken gleich Anfang des Jahres die Bagger an. Die Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein startet ab morgen, Freitag, 16. Januar 2026 eine neue Maßnahme im Dörpstedter Moor. Auf rund 5,2 Hektar wird ein entwässerter Niedermoorboden wieder vernässt – für den Klimaschutz und für viele Tiere und Pflanzen, die feuchte Wiesen zum Leben brauchen.
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Anna Louisa Karsch: Das Harz-Moos

Anna Louisa Karsch
(* 1.12.1722 † 12.10.1791)

Das Harz-Moos

Gott zeigt in seiner Schöpfung-Werke,
Sich über unserm Haupt, sich auf der Erde groß;
Er gab der Sonne Glut, er gab dem Löwen Stärke,
Und bildete das kleinste Moos,
Das an dem Harzberg wächst, fein zweigigt wie Cypresse,
Voll kleiner Knospen, untersprengt
Mit etwas Röthe, so, wie junger Mädchen Blässe
Im Antlitz sich mit roth vermengt,
Wenn sie der Jüngling angeblicket;
Die Flur, der Garten und der Wald
Und selbst die Hügel sind geschmücket.
Doch andre Blumen sterben bald,
Das fein gebaute Moos bleibt, wenn sie schon gestorben,
Tief unter Schnee noch unverdorben.
Wie ähnlich ist es mir! tief lag ich unter Gram
Viel schwere Jahre lang, und als mein Winter kam,
Da stand ich unverwelkt und fieng erst an zu grünen.
Ich muste, wie das Moos, dem Glück zum weichen Tritt,
Dem Thoren zur Verachtung dienen.
Einst sterb ich! Doch mein Lied geht nicht zum Grabe mit!

Plön: Gehölzrodung in der Strandseelandschaft Schmoel bei Schwartbuk und Stakendorf

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Mehr Licht, Luft und Leben für die Küste – große Pflegeaktion in der Strandseelandschaft Schmoel

Große Bagger mit monströsen Greifarmen und Harken rollen in den kommenden Tagen durch die Strandseelandschaft bei Schmoel zwischen den Gemeinden Schwartbuk und Stakendorf im Kreis Plön. Was auf den ersten Blick nach schwerem Eingriff aussieht, dient einem behutsamen Ziel: Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein macht eine der artenreichsten Strandseelandschaften an der Ostseeküste wieder lebendig und vielfältig.
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Heinrich Heine: Die schlesischen Weber

Heinrich Heine
(* 13. Dezember 1797 in Düsseldorf bis † 17. Februar 1856 in Paris)

Die schlesischen Weber

Im düstern Auge keine Träne
Sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne:
Deutschland, wir weben dein Leichentuch,
Wir weben hinein den dreifachen Fluch –
Wir weben, wir weben!
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Georg Herwegh: Ich möchte hingehn wie das Abendrot

Georg Herwegh
(* 31. Mai 1817 in Stuttgart bis † 7. April 1875 in Lichtental)

Ich möchte hingehn wie das Abendrot

Ich möchte hingehn wie das Abendrot
Und wie der Tag mit seinen letzten Gluten –
O leichter, sanfter, ungefühlter Tod –
Mich in den Schoß des Ewigen verbluten!
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Fichtenforst in Bimöhlen bei Bad Bramstedt wird in Laubwald gewandelt

Pressemitteilung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Platz für Licht, Leben und Laubwald – sanfter Waldumbau vom Fichtenforst zum Vielfalts-Wald im Stiftungsland Bimöhlen bei Bad Bramstedt

Wo bislang ein dichter Fichtenforst stand, öffnet sich künftig ein lebendiger, lichter Laubwald. Die Ausgleichsagentur – ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein – startet im Kreis Segeberg, in der Gemeinde Bimöhlen, östlich von Bad Bramstedt, den ökologischen Umbau eines rund 20 Hektar großen Waldstücks. Hier entsteht Schritt für Schritt ein vielfältiger Eichenwald, der Wildbienen, Vögeln, Fledermäusen und vielen anderen Waldbewohnern ein neues Zuhause bietet. „Wir wollen diesen Wald behutsam in eine vielfältige Laubwald-Landschaft überführen“, erklärt Maßnahmen-Managerin Kerstin Haldan von der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein. „Aus einem eher eintönigen Nadelholzforst entsteht ein vielfältiger Lebensraum.“
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