NABU: Im Sommer keine Vögel füttern oder tränken
Die Ursache für das seit Anfang Mai 2009 beobachtete massenhafte Sterben von Grünfinken steht fest: Verantwortlich ist der Einzeller „Trichomonas gallinae“, wie Veterinäre nun klinisch bestätigt haben. Nach NABU-Schätzungen sind deutschlandweit mehrere zehntausend Wildvögel an Trichomonaden verendet. Der NABU appelliert daher an Vogelfreunde, jetzt keine Gartenvögel zu füttern und Vogeltränken vorübergehend zu schließen, damit sich die Krankheit nicht weiterverbreitet. Ursache für das Finkensterben steht fest weiterlesen
Kategorie: Niedersachsen
Niedersachsen
Krümmel: Jetzt muss Schluss sein!

Der schwere Störfall im Atomreaktor Krümmel zeigt: Das Unfallrisiko dieser Technologie ist nicht beherrschbar.
Jetzt ist die öffentliche Debatte um die Sicherheit der Atomkraft neu entbrannt. CDU/CSU und FDP geraten mit ihrer Forderung nach einer Aufkündigung des Atomausstiegs in die Defensive. Jetzt müssen sie einen Kurswechsel vornehmen. Unterzeichnen Sie den Appell! Krümmel: Jetzt muss Schluss sein! weiterlesen
Frau Merkel, Herr Seehofer: Keine Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke!
BUND protestiert bei CSU-Wahlparteitag
Nürnberg/Berlin: Als inzwischen sechste Station in einer Staffel von Protestaktionen haben der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und sein bayerischer Landesverband Bund Naturschutz mit einer zwei Meter hohen „Atom-Ausstiegsuhr“ heute vor dem Wahlparteitag der CSU in Nürnberg gegen Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke demonstriert. „Endzeit für Atomkraftwerke. Keine Laufzeitverlängerungen, Frau Merkel!“ und „Bayern wählt die Atomkraft ab, Isar stilllegen!“ stand auf mitgeführten Transparenten der Umweltschützer. Frau Merkel, Herr Seehofer: Keine Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke! weiterlesen
BMU stellt Sicherheitsanforderungen an ein Endlager vor
– “Jeder 1000. Anwohner darf Krebs kriegen” kritisiert die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg
Das Bundesumweltministerium (BMU) hat am Mittwoch die “Sicherheitsanforderungen an ein Endlager wärmeentwickelnder radioaktiver Abfälle” vorgestellt. Die Endlagerung soll sicherstellen, dass hochradioaktive Stoffe für eine Million Jahre durch einen “einschlusswirksamen Gebirgsbereich” von der Biosphäre abgeschlossen werden.
Verzichtet wurde auf die Bedingung, dass über das Endlagermedium hinaus eine zweite geologische Barriere, das Deckgebirge, Sicherheit gewährleisten muss. “Damit ist Gorleben weiter im Pool”, schließt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) aus diesem Grundsatz. Ein vergleichendes Suchverfahren nach dem Stand von Wissenschaft und Technik ist zudem nicht zwingende Voraussetzung und auch nicht Gegenstand der Sicherheitsanforderungen.
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Krümmel legte Gorleben lahm

Die jüngste Panne im schleswig-holsteinischen Atomkraftwerk Krümmel vom 1. Juli sorgte auch im “Endlagerbergwerk Gorleben” für “Schicht im Schacht”. Das berichtet die Frankfurter Rundschau in ihrer gestrigen Ausgabe. Bereits am Sonntag hatte der Umweltjournalist Gerd Rosenkranz im WDR-Presseclub auf diesen Störfall hingewiesen. Krümmel legte Gorleben lahm weiterlesen
BI zum Parteienstreit um die Atomkraft :”Die außerparlamentarische Kraft entscheidet”

Der Parteienstreit um die weitere Nutzung der Atomenergie ist voll entbrannt. Eine “Richtungswahl”, apostrophieren grüne und sozialdemokratische Spitzenpolitiker, stünde am 27. September bevor. Doch es gibt Widerspruch: “Das Thema Atomausstieg war noch nie wahlentscheidend”, betont Wolfgang Ehmke, Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).
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Bürgerdialog in Krümmel: Vattenfall in der Defensive

Keine klaren Antworten fand Vattenfall-Mitarbeiter Ernst Michael Züfle, Geschäftsführer von Vattenfall Europe Nuclear Energy auf die vielen Fragen zu den Pannen im AKW Krümmel in den letzten Wochen, die im Rahmen des ´Bürgerdialoges´im Infozentrum Krümmel gestellt wurden. ´Informationen aus erster Hand´ sollte es geben.
Aber klar war am nur eines: ´Ich entschuldige mich´, ´wir wollten das nicht´ – ´Ich glaube daran, dass dieses Kraftwerk sicher betrieben werden kann´.
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