Ministerpräsident Wulff beratungsresistent!

Quelle: BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

72 Prozent aller Befragten sind für die Schließung alter Atomkraftwerke. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts Emnid. Doch Christian Wulff (CDU), der niedersächsische Ministerpräsident, schert aus und setzt sich für die Laufzeitverlängerung aller Atomkraftwerke ein.
Er plädiert, laut Welt-Online, sogar für unbegrenzte Laufzeiten, die individuell, auf ein Kraftwerk bezogen, abgestimmt würden. “Der Ministerpräsident ist beratungsresistent und gibt lediglich formelhaft CDU-Grundsätze wieder”, beklagt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Damit verprelle er sogar die CDU-Stammwähler, denn sogar 68% aller CDU-Stammwähler unterstützen laut Emnid die Forderung nach der sofortigen Abschaltung älterer Atomkraftwerke.
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AKW Biblis sofort stilllegen!

Krümmel bleibt aus!
Krümmel bleibt aus!
Quelle: BUND

Keine Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke. BUND protestiert in Wiesbaden

Wiesbaden/Frankfurt/Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute auf seiner bundesweiten Aktionstour unter dem Motto „Atomkraft abwählen“ in Wiesbaden Station gemacht. Mit dem Aufstellen einer zwei Meter hohen „Atom-Ausstiegsuhr“ vor dem Hessischen Landtag demonstrierten Aktivisten des Umweltverbandes gegen die Forderung nach Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke.
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Katastrophe im AKW Krümmel? – 1.000.000 Menschen wären auf der Flucht

Krümmel bleibt aus!
Krümmel bleibt aus!

Die Störfallserie im AKW Krümmel und die Schlampereien beim Betreiber Vattenfall zeigen in erschreckendem Ausmaß, wie es um die Sicherheit der Bevölkerung steht. Das radioaktive Zerstörungspotential in Folge eines schweren Atomunfalls in einem Atommeiler hat Tschernobyl vorgeführt. Auch wenn unterstellt wird, dass deutsche Atommeiler ein höheres Sicherheitsniveau haben, als die Tschernobyl-Reaktoren: Ein schwerer Unfall mit massiver Freisetzung von Radioaktivität ist auch in den deutschen Reaktoren nicht auszuschließen. Würde es im AKW Krümmel zu einem schweren Störfall kommen, müssten mehr als 1.000.000 Menschen allein aus Hamburg evakuiert werden.
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Staatskanzlei in Hannover rudert zurück – Akteneinsicht zu Gorleben zugesichert

Quelle: BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

Wie kam es zu Standortwahl Gorlebens vor 32 Jahren? Die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg hatte unlängst den niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) auf dessen Sommertour mit der Forderung nach Akteneinsicht konfrontiert.

Zuvor hatten sich Mitglieder des Umweltausschusses im niedersächsischen Landtag beschwert, dass ihnen die Einsicht in diese brisante Akten verwehrt wurde. Die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg geht davon aus, dass drei Dekaden nach der Wahl Gorlebens ans Licht kommt, dass es keinen belastbaren Kriterienkatalog hinsichtlich der Qualität von Salzstöcken gab, sondern allein die Zonenrandlage und die dünne Besiedlung des Wendlands den Ausschlag gab.
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Verstopfung im Reaktorsumpf

Quelle: DUH

Seit 17 Jahren fürchten Experten, dass zerstörtes Dichtungs- und Dämmmaterial nach einem Leck im Kühlkreislauf eines Atomkraftwerks die zuverlässige Kühlung des Reaktors verhindert – Das Problem hat das Potenzial zum Supergau – Aktuell eskaliert sowohl zwischen den Atomaufsichtsbehörden von Bund und Ländern als auch mit den AKW-Betreibern der Streit über die Konsequenzen – die Öffentlichkeit erfuhr vom aktuellen Streit bisher praktisch nichts
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Kundgebung am Endlager in Morsleben am 5. Juli

morsleben-2009-07-05Quelle: Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad e.V.

Bürgerinitiativen aus der Region laden für kommenden Sonntag, den 5. Juli 2009 um 15.00 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Atommüll-Lager in Morsleben (Sachsen-Anhalt / Nahe Helmstedt) ein. Anlaß sind eine Informations- und Aktionstour der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg, die hier beginnt und bis zum 3. August zu Atomstandorten im In- und Ausland führt, sowie die für Herbst angekündigte Öffentlichkeitsbeteiligung im Morsleben-Verfahren.
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50 Jahre Filz zwischen Atomlobby und Politik

Protestkundgebung Atomforum 01.07.2009 Berlin
Protestkundgebung Atomforum 01.07.2009 Berlin
Quelle: Robin Wood

ROBIN WOOD beteiligt sich morgen an Protestkundgebung gegen das Deutsche Atomforum

Morgen will sich das Deutsche Atomforum angesichts seines 50jährigen Bestehens öffentlich feiern lassen. ROBIN WOOD appelliert an die geladenen Gäste dieser Veranstaltung, insbesondere Bundeskanzlerin Angela Merkel, nicht mitzufeiern. Aufgabe der Politik sei es vielmehr, klar zur Atom-Lobby auf Distanz zu gehen und sie davon abzuhalten, durch den Betrieb ihrer Atommeiler und die Produktion radioaktiven Strahlenmülls Menschen und Umwelt fortgesetzt zu gefährden. ROBIN WOOD und die Initiative ContrAtom beteiligen sich gemeinsam mit vielen anderen AtomkraftgegnerInnen morgen ab 17 Uhr an einer Protestkundgebung am Ort der Feier, dem E-Werk in der Wilhelmstraße in Berlin.
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