
Steingabionen mit absterbender Rot-Buchen-Hecke weiterlesen
Kategorie: Herbst
Herbst, Frühherbst, Vollherbst, Spätherbst.
Astronomischer / offizieller / kalendarischer Herbst (22./23.09. bis 20./21.12.).
Meteorologischer Herbst (01.09. bis 30.11.).
Phänologischer Herbst(anfang), phänologisches Herbstende.
Lichtschacht mit Trockenmauerterrasse

Lichtschacht mit Trockenmauerterrasse weiterlesen
Paula Dehmel: Wo die Nebel brüten im Tal
Paula Dehmel:
Wo die Nebel brüten im Tal
Wo die Nebel brüten im Tal
unterm Herbstlaub
schwermütig lag ich…
Dein Antlitz ist ein Kornfeld
auf dem die Sonne liegt
und die Ähren schwer sind…
Wo dein Fuß über die Erde sprang,
holen die Lerchen ihren Jubel.
Dein Blut ist wie Wein von fernen Inseln,
die ruhelos wandern in blauen Wellen.
Wie der Frühling
geht deine Stimme über die Hügel
rührend an schlafenden Klängen.
Hoch schlägt es aus Tälern!
Ich möcht dir eine Blume schenken,
die immer duftet.
Charlotte von Ahlefeld: Im Herbst
Charlotte von Ahlefeld
Im Herbst
Wie mit Flor bezogen ist der Himmel,
Graue Nebel sinken feucht und schwer,
Und der Raben hungriges Gewimmel
Zieht auf Stoppelfeldern hin und her.
Charlotte von Ahlefeld: Im Herbst weiterlesen
Hermann von Lingg: Frühlingsmorgen
Hermann von Lingg:
Frühlingsmorgen
Tief im Winter hör‘ ich’s gerne,
Eh‘ die Sonn‘ hervorgewallt,
Wie durchs Dunkel aus der Ferne
Eine Morgenglocke schallt.
Im August, wenn Donner rollen,
Freut mich’s wie die Windfahn‘ ächzt,
Und im Herbst, wenn auf den Schollen
Abends spät ein Rabe krächzt.
Doch was kann mein Herz erweitern
Wie der erste Finkenschlag,
Wie der Lerche Lied am heitern,
Wundervollen Frühlingstag?
Franz Grillparzer: Des Winters Hauch
Franz Grillparzer:
Des Winters Hauch
Des Winters Hauch
entblättert den Strauch,
und wütende Sturmwinde heulen;
an des Hügels Hang,
wo die Lerche sonst sang,
erkrächzen nun Raben und Eulen.
Die Rose liegt
vom Frost geknickt,
und jubelnd hüllet der Winter
in raschem Flug
sein Leichentuch
um Floras blühende Kinder.
Die Schwalbe ruft
aus rauer Luft
ihr Lebewohl hernieder,
blickt noch einmal herab
auf das weite Grab
und flieht dann auf schnellem Gefieder,
und alles ist stumm
und tot ringsum,
kein Laut ertönt aus den Höhen,
nur am sumpfigen Teich,
im matten Gesträuch,
tanzt ein Chor von krächzenden Krähen.
Bunte Pflasterung im Schnee

Bunte Pflasterung im Schnee weiterlesen