Sandstedt. Eine „maßlose Verschwendung von Steuergeldern“ nennt der Förderkreis WATERKANT e. V. die neue Kaje des Seehafens Brake, die am 10.8.09 vom niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) offiziell eingeweiht wurde. Knapp 40 Millionen Euro öffentlicher Gelder zu verbauen für die Norderweiterung eines Hafens mit seit Jahren stagnierendem Umschlag sei ein politischer Skandal, so WATERKANT. In den vergangenen zehn Jahren seien mit nur geringen Schwankungen jährlich zwischen fünf und sechs Millionen Tonnen Güter über die bisher 1,7 Kilometer Länge messende Kaje gegangen, beruft sich der Verein auf amtliche Statistiken, im Schnitt lägen da zwei Schiffe pro Tag und nur selten habe eines davon eine Länge von mehr als 200 Metern: „Das kann keine logistisch unlösbare Aufgabe sein – und gibt einer Erweiterung um jetzt 270 Kajenmeter einen üblen Beigeschmack.“ Hafenerweiterung in Brake: 40 Steuermillionen in den Sand gesetzt weiterlesen
Kategorie: Umweltschutz
Umweltschutz
Angriff auf die Gemeinnützigkeit der BI Lüchow-Dannenberg

Die Gemeinnützigkeit der Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg wird angegriffen. Das Finanzamt Lüchow unterstellt, die Besetzung des “Schwarzbaus Gorleben” am 29.Mai gehe auf das Konto der BI. Nachdem bekannt wurde, dass unter der Etikette “Erkundung” rund die Hälfte der 1,51 Mrd. Euro im sogenannten Erkundungsbergwerk bereits in dessen Ausbau als Atommülldeponie geflossen waren, hatte die BI zu einer Kundgebung unter dem ironischen Motto “Die Einebnung des Schwarzbau-Endlagers im Wendland in die Wege leiten” aufgerufen. Angriff auf die Gemeinnützigkeit der BI Lüchow-Dannenberg weiterlesen
Bei Rama ist nichts in Butter
Robin Wood protestiert bei Unilever gegen verantwortungslose Palmöl-Geschäfte
AktivistInnen von ROBIN WOOD haben heute in der Hamburger Hafen-City vor der deutschen Konzernzentrale von Unilever protestiert. Sie erkletterten den Haupteingang des Gebäudes und entrollten ein Banner mit der Aufschrift: „Bei Rama ist nichts in Butter: Schmierige Profite mit Palmöl bei Unilever“. ROBIN WOOD fordert gemeinsam mit indonesischen Umweltorganisationen, dass Unilever nicht mehr mit Palmöl-Lieferanten zusammenarbeitet, die ihre Plantagenflächen weiter ausweiten und in Landkonflikte verwickelt sind. Bei Rama ist nichts in Butter weiterlesen
München missachtet EU-Urteil zur Feinstaubbelastung
Deutsche Umwelthilfe fordert Ausdehnung der Umweltzone auf die Landshuter Allee – Weiterhin zu hohe Feinstaubbelastung in der Landshuter Allee – Grenzwerte für Schadstoffbelastung durch Dieselruß und verkehrsbedingten Feinstaub mehrfach überschritten – Stadt München missachtet Urteil des Europäischen Gerichtshofs – Stadt und Behörden unterlassen Gesundheitsschutz der Bevölkerung München missachtet EU-Urteil zur Feinstaubbelastung weiterlesen
BUND begrüßt einheitliches ohne-Gentechnik-Siegel. Handel muss Blockade aufgeben
Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßte das heute von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner vorgestellte offizielle „ohne Gentechnik“-Siegel und fordert eine Informationskampagne des Ministeriums, um es bekannter zu machen. Das einheitliche Siegel steigere die Wiedererkennbarkeit bei den Verbrauchern und erhöhe den Druck auf Hersteller und Händler, die seit Mai 2008 mögliche Kennzeichnung endlich umfassend einzusetzen. Bisher nutzten nur wenige Händler die freiwillige „ohne Gentechnik“-Kennzeichnung, so etwa Tegut aus Hessen und der Molkereikonzern FrieslandCampina. Campina verzeichnete zuletzt mit den „ohne Gentechnik“-ausgezeichneten Produkten große Umsatzzuwächse. BUND begrüßt einheitliches ohne-Gentechnik-Siegel. Handel muss Blockade aufgeben weiterlesen
Dieselruß und Gletscherschmelze: Neuer Film zeigt Hintergründe des Klimawandels
Das Bündnis „Rußfrei fürs Klima“ zeigt in einem Kurzfilm die Ursachen der Gletscherschmelze in der Arktis und im Hochgebirge – Interessierte können den Film im Internet herunterladen, der sich besonders als Schulungsmaterial eignet Dieselruß und Gletscherschmelze: Neuer Film zeigt Hintergründe des Klimawandels weiterlesen
Hunderte neue Arten im östlichen Himalaya entdeckt
WWF Report beschreibt 350 neue Arten / Fundgebiet im Himalaya durch Klimawandel stark bedroht
Frankfurt – Mehr als 350 neue Arten – darunter der kleinste Hirsch der Welt und ein „fliegender“ Frosch – sind laut eines neuen WWF Reports im Gebiet des östlichen Himalayas entdeckt worden. Die Region ist eine biologische Fundgrube, die nun durch den Klimawandel bedroht ist. Hunderte neue Arten im östlichen Himalaya entdeckt weiterlesen